Fachverantwortliche und Entscheider aus mittelständischen Unternehmen und Medienhäusern diskutieren in diesem Panel, wie Veränderungsmanagement in der digitalen Arbeitsorganisation als iterativer, daten- und erkenntnisorientierter Prozess gestaltet werden kann. Die Diskussion bringt unterschiedliche Perspektiven aus Digital Culture, Beratung und Medienpraxis zusammen und beleuchtet, wie die Validierung von Handlungsfeldern, die Einbindung diverser Projektteams und ein klar definiertes Mandat für Veränderung ineinandergreifen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung von systemischem Denken, multiperspektivischer Teamzusammensetzung und der Notwendigkeit, sowohl objektive Daten als auch subjektive Erfahrungen in Transformationsprozesse einzubeziehen.
Im Austausch werden zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze deutlich: Die Panelteilnehmenden betonen, dass reine Annahmen oder klassische Schulungskonzepte nicht mehr ausreichen, um nachhaltige Transformation zu ermöglichen. Stattdessen empfehlen sie, Handlungsfelder konsequent zu validieren, datenbasierte und erkenntnisorientierte Ansätze parallel zu verfolgen und Projektteams divers aufzustellen. Die Diskussion zeigt, dass das Mandat für Veränderung klar verankert und relevante Akteure frühzeitig eingebunden werden müssen. Radikale Akzeptanz, konstruktiver Umgang mit Widerständen und die Offenheit für verschiedene Perspektiven werden als zentrale Prinzipien für erfolgreiche Veränderungsprozesse herausgearbeitet.
