smArtWOrk – Prozesse digitalisieren und Dokumente zentral verwalten

smArtWOrk – Prozesse digitalisieren und Dokumente zentral verwalten
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Digitalisierung in der Pflege: Herausforderungen und Lösungen bei der Einführung eines zentralen Dokumentenmanagementsystems.

Eric Ackmann, Abteilungsleiter IT-Management bei der AWO Senioren und Sozialzentrum GmbH Sachsen-West, teilt in einem 40-minütigen Praxis- und Projektbericht seine Erfahrungen zur Digitalisierung von Prozessen und der Einführung eines zentralen Dokumentenmanagementsystems in einer Nonprofit-Pflegeorganisation. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in hierarchischen Strukturen, wobei der Fokus auf der Etablierung einer Fehlerkultur, der Einbindung von Mitarbeitenden und der Einführung zentraler Systeme liegt. Die Nutzung von Microsoft Teams, SharePoint und O365 wird als technologische Basis hervorgehoben, um die Effizienz zu steigern und Silodenken zu reduzieren.


Im Zentrum des Berichts stehen die Erkenntnisse aus einem überhasteten Projektstart, der durch externe Faktoren wie Corona und neue Gesetzgebungen beeinflusst wurde. Ackmann beschreibt, wie mangelnde Mitarbeiterintegration und unzureichendes Change Management zu einem Projektstopp führten und wie durch agile Methoden, Workshops und ein umfassendes Schulungskonzept ein Neustart gelang. Die Einführung eines zentralen Dokumentenmanagementsystems wird als Schlüssel zur Prozessoptimierung identifiziert, wobei die Bedürfnisse der Pflegekräfte im Vordergrund stehen. Externe Unterstützung und die Förderung von standortübergreifenden Teams werden als entscheidend für den Erfolg des Projekts betrachtet.

Wir haben schmerzhaft feststellen müssen, dass unser anfänglicher Digitalisierungsansatz ohne Change Management und Iterationen nicht funktionierte. – Eric Ackmann


Ein zentrales Dokumentenmanagement ist unser Hauptziel, um die verstreuten Informationen zusammenzuführen und die Effizienz zu steigern. – Eric Ackmann


Es sind oftmals die kleinen Dinge, die zum größten Erfolg führen. Einfache Ziele identifizieren und kleine Funktionen anbieten, die die Leute wirklich brauchen. – Eric Ackmann

  • Digitalisierungsprojekte scheitern oft an mangelnder Mitarbeiterintegration und unzureichendem Change Management.
  • Ein zentrales Dokumentenmanagementsystem reduziert Silodenken und verbessert die Effizienz in der Pflegebranche.
  • Die Einführung von Schulungskonzepten und Key User-Programmen ist essenziell, um Mitarbeiter auf allen Ebenen abzuholen.
  • Flache Hierarchien und agile Methoden fördern die Akzeptanz und den Erfolg von Veränderungsprozessen.
  • Externe Unterstützung kann entscheidend sein, um komplexe Digitalisierungsprojekte erfolgreich umzusetzen.

Die Digitalisierung in der Pflegebranche steht vor der Herausforderung, bestehende hierarchische Strukturen und Silodenken zu überwinden, um effiziente und gesetzeskonforme Prozesse zu etablieren. Der Beitrag von Eric Ackmann beleuchtet die strategische Relevanz eines zentralen Dokumentenmanagementsystems als Schlüssel zur Prozessoptimierung. Er zeigt auf, dass mangelnde Mitarbeiterintegration und unzureichendes Change Management häufige Stolpersteine sind, die zu Projektabbrüchen führen können. Der Fokus liegt auf der Notwendigkeit, alle Mitarbeiterebenen einzubeziehen und eine Fehlerkultur zu etablieren, um die Akzeptanz für Veränderungen zu erhöhen. Die Spannungsfelder zwischen technischer Umsetzung und menschlicher Akzeptanz werden deutlich, ebenso wie die strukturellen Widersprüche, die durch top-down gesteuerte Projekte entstehen können.


Der Vortrag liefert wertvolle Prinzipien für die erfolgreiche Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in Pflegeeinrichtungen. Er empfiehlt, agile Methoden und flache Hierarchien zu nutzen, um die Akzeptanz für Veränderungen zu fördern. Die Einführung eines zentralen Dokumentenmanagementsystems wird als operatives Ziel mit strategischem Potenzial dargestellt, das den kulturellen Wandel hin zu mehr Transparenz und Effizienz unterstützt. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, die Perspektive von der reinen Technik hin zu den Bedürfnissen der Mitarbeitenden zu verschieben und betont die Bedeutung kontinuierlicher Schulung und externer Unterstützung. Diese Ansätze tragen dazu bei, die Kluft zwischen operativer Praxis und strategischen Zielen zu überbrücken und den kulturellen Wandel in der Pflegebranche voranzutreiben.

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