Erfahrungen mit der Zusammenarbeit in VR

Erfahrungen mit der Zusammenarbeit in VR
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Wie immersive Kollaborationsplattformen soziale Präsenz, hybride Meetings und IT-Integration in Großunternehmen neu definieren.

Virtual Reality und Mixed Reality verändern die Art, wie Teams in Unternehmen zusammenarbeiten und soziale Präsenz erleben. Im Expert-Talk gibt Christian Glessner einen praxisorientierten Einblick in die Integration immersiver Kollaborationsplattformen in bestehende Arbeitsumgebungen. Der Fokus liegt auf der Verbindung von Virtual-Reality-Lösungen wie Oldspace VR und Microsoft Mesh mit etablierten Tools und Prozessen. Die Diskussion adressiert technologische, ergonomische und organisatorische Herausforderungen, die bei der Einführung und Skalierung dieser Plattformen in Großunternehmen entstehen. Besonderheiten wie Spatial Audio, Avatar-Gestaltung und hybride Meeting-Formate werden anhand konkreter Anwendungsszenarien beleuchtet.

Im Zentrum stehen die Potenziale immersiver Plattformen für soziale Interaktion, Eventformate und kollaborative Arbeitsprozesse. Glessner erläutert, wie Virtual Reality Collaboration-Technologien Instinkte und Emotionen ansprechen und klassische Videokonferenzsysteme in puncto soziale Präsenz übertreffen. Die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen erfordert besondere Aufmerksamkeit für Sicherheit und Endpoint-Protection. Ergonomische Limitierungen, wie der Tragekomfort von VR-Brillen und die Nutzungsdauer, begrenzen aktuell den Einsatz, weshalb hybride Formate empfohlen werden. Plattformen wie Mesh for Teams ermöglichen die Verbindung von klassischen und immersiven Meetings, während die Entwicklung von „socially acceptable“ Hardware als nächste Evolutionsstufe gesehen wird. Die Marktdynamik zwischen Business- und Consumer-Lösungen sowie die unterschiedlichen Anwendungsszenarien für Events, Workshops und Socializing werden differenziert dargestellt.

Virtual Reality ist die erste Kommunikationstechnologie, die unsere Instinkte und Emotionen direkt anspricht – das macht sie für Kollaboration so mächtig. – Christian Glessner

Das Metaverse wird kein isoliertes Hype-Phänomen bleiben, sondern die nächste Evolutionsstufe des Internets – und disruptiv für Geschäftsmodelle wirken. – Christian Glessner

Im Business-Umfeld wird sich Microsoft durchsetzen, weil Mesh nahtlos in Teams integriert ist und alle Sicherheitsstandards erfüllt – das schafft Akzeptanz und Skalierbarkeit. – Christian Glessner

  • Virtual Reality Collaboration-Technologien ermöglichen eine tiefere soziale Präsenz und können Instinkte und Emotionen besser ansprechen als klassische 2D-Meetings.

  • Plattformen wie Oldspace VR und Microsoft Mesh bieten bereits heute Möglichkeiten für Events, Socializing und Präsentationen, während echte Kollaborationsfunktionen noch in der Entwicklung sind.
  • Die Integration von Virtual Reality Collaboration in bestehende IT-Infrastrukturen erfordert besondere Beachtung von Security-Standards und Endpoint-Protection.
  • Technologische und ergonomische Limitierungen wie Tragekomfort der Brillen und Eingabemöglichkeiten begrenzen aktuell die Nutzungsdauer und erfordern hybride Meeting-Formate.
  • Die Entwicklung im Bereich Metaverse und Mixed Reality ist disruptiv und Unternehmen sollten frühzeitig experimentieren, um zukünftige Geschäftsmodelle und Kollaborationsformen zu erschließen.

Virtual Reality Collaboration und Metaverse-Plattformen markieren einen Paradigmenwechsel in der digitalen Zusammenarbeit, der weit über technologische Innovation hinausgeht. Im Zentrum steht die Frage, wie soziale Präsenz und Interaktion in virtuellen Räumen neu definiert werden können, um die Defizite klassischer Videokonferenzsysteme zu überwinden. Die Diskussion legt offen, dass Unternehmen vor einem strategischen Zielkonflikt stehen: Einerseits besteht die Notwendigkeit, Kollaborationsprozesse zu transformieren und neue Formen der Wertschöpfung zu erschließen, andererseits wirken technologische, ergonomische und organisatorische Barrieren als Bremsklötze. Besonders sichtbar wird ein blinder Fleck im Umgang mit der sozialen Dimension digitaler Arbeit – viele Organisationen unterschätzen, wie sehr Instinkte, Emotionen und informelle Interaktionen den Erfolg von Kollaboration prägen. Die Integration immersiver Plattformen fordert etablierte Denkmodelle heraus, etwa die Vorstellung, dass Effizienzsteigerung allein durch Tool-Erweiterung erreichbar ist. Stattdessen rückt die Frage nach der Qualität sozialer Präsenz und der Gestaltung hybrider Arbeitsumgebungen in den Vordergrund. Verantwortungsverschiebungen zwischen IT, HR und Fachbereichen werden ebenso adressiert wie strukturelle Widersprüche zwischen Sicherheitsanforderungen und Innovationsdruck.

Für die operative Praxis ergeben sich daraus mehrere handlungsrelevante Prinzipien. Erstens: Die Einführung von Virtual und Mixed Reality Collaboration verlangt ein Umdenken in Bezug auf Meeting-Design, Nutzererlebnis und technologische Integration. Hybride Formate, die immersive und klassische Tools kombinieren, bieten einen pragmatischen Weg, um Akzeptanz und Nutzen zu maximieren. Zweitens: Die Reflexion über soziale Präsenz als Erfolgsfaktor für Kollaboration verschiebt den Fokus von reiner Funktionalität hin zu qualitativen Aspekten der Zusammenarbeit. Drittens: Unternehmen sind gefordert, frühzeitig mit neuen Plattformen zu experimentieren, um eigene Erfahrungsräume zu schaffen und organisationale Lernprozesse zu initiieren. Der Beitrag liefert damit nicht nur Impulse für die Auswahl und Integration neuer Technologien, sondern fordert dazu auf, kulturelle und strukturelle Veränderungsbereitschaft als zentrale Voraussetzung für nachhaltige Transformation zu begreifen.

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