Herausforderungen für Organisationen (Führung/Management/Kultur) im digital verteilten Kontext?

Herausforderungen für Organisationen (Führung/Management/Kultur) im digital verteilten Kontext?
Mitschnitt-Länge: 150 Minuten
Mitschrift verfügbar

Hybride Arbeitsmodelle erfolgreich einführen: Datenbasierte Strategien und die Bedeutung von Experimentieren für nachhaltige Veränderungen.

Das Panel auf den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Herausforderungen, denen Organisationen im digital verteilten Kontext gegenüberstehen. Im Fokus stehen die Integration hybrider Arbeitsmodelle und die Befähigung von Mitarbeitenden für digitale Tools. Die Diskussion bietet eine vielfältige Perspektive durch die Beiträge von Experten aus Beratung, Organisationsentwicklung und IT. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit eines parallelen Wachstums von Remote- und Hybridstrukturen, ohne auf perfekte Konzepte zu warten. Die Panelisten betonen die Bedeutung von Experimentieren und die Anpassung von Arbeitsweisen, um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.


Die Diskussion zeigt, dass Technologie allein nicht ausreicht, um hybride Arbeitsmodelle erfolgreich einzuführen. Ein zentraler Punkt ist die datenbasierte Gestaltung von Veränderungsprozessen, um gezielte Schulungsmaßnahmen zu entwickeln. Die Panelisten diskutieren die Herausforderungen der Fragmentierung von Kommunikationstools und die Notwendigkeit klarer Nutzungsregeln. Es wird deutlich, dass die Einführung hybrider Arbeitsmodelle alle Perspektiven berücksichtigen muss, um Frustration und Doppelarbeit zu vermeiden. Die Teilnehmer fordern differenzierte Befähigungsangebote, die sich am tatsächlichen Verhalten der Mitarbeitenden orientieren, und sehen in der Nutzung von Daten eine Chance, die Diskussion über digitale Transformation zu versachlichen.

Müssen wir nicht erst einmal das Remote Arbeiten perfektionieren, bevor wir uns in hybride Arbeitskonzepte wagen? Ich glaube nicht. Gesund miteinander wachsen und ausprobieren ist notwendig. – Pivi Scamperle


Wenn wir jetzt erst Konzepte schreiben, wie der Wandel sein muss, kommen wir keinen Schritt weiter. Technologie hat vieles ermöglicht, aber die Umstellung der Arbeitsweisen ist der Schlüssel. – Thiemo Laubach


Wir haben einen Eimer voll Tools über die Mitarbeiter ausgeschüttet. Unser Ansatz ist es, mit den Unternehmen zu konzipieren, welche Tools wann und wie eingesetzt werden sollen. – Josef Haider


Es ist wichtig, dass wir nicht mit Annahmen arbeiten. Beschäftigt euch mit den Daten und leitet Maßnahmen aus Fakten ab, nicht aus Annahmen. – Timo Laubach

  • Hybride Arbeitsmodelle erfordern ein gesundes Wachstum und kontinuierliches Experimentieren, um erfolgreich zu sein.
  • Technologie allein reicht nicht aus – die Anpassung von Arbeitsweisen und die Befähigung der Mitarbeiter sind entscheidend.
  • Datenbasierte Ansätze können helfen, gezielte Schulungs- und Veränderungsmaßnahmen zu entwickeln.
  • Eine klare Definition von Tool-Nutzung und Kommunikationsregeln ist notwendig, um Doppelarbeit und Frustration zu vermeiden.
  • Die Einführung hybrider Arbeitsmodelle muss alle Perspektiven berücksichtigen, um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.

Hybride Arbeitsmodelle stehen im Zentrum der strategischen Diskussionen um die digitale Transformation in Unternehmen. Die Paneldiskussion auf den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die kulturelle und organisatorische Relevanz dieser Modelle, insbesondere für mittelständische und große Unternehmen. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Diskrepanz zwischen der schnellen Einführung digitaler Tools und der langsamen Anpassung der Arbeitsweisen. Diese Kluft führt zu Frustration und ineffizienten Arbeitsprozessen, da Mitarbeitende oft zwischen verschiedenen Systemen und Kommunikationskanälen jonglieren müssen. Der Beitrag thematisiert die Notwendigkeit, Mitarbeitende nicht nur technisch, sondern auch kulturell zu befähigen, um den Wandel nachhaltig zu gestalten. Es wird deutlich, dass die Verantwortung für den Erfolg hybrider Modelle nicht allein bei der IT-Abteilung liegt, sondern eine umfassende Veränderung der Führungskultur und Arbeitsorganisation erfordert.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem er auf die Bedeutung eines datenbasierten Ansatzes zur Entwicklung gezielter Schulungsmaßnahmen hinweist. Die Diskussion fordert Unternehmen auf, die Nutzung digitaler Tools systematisch zu analysieren und daraus maßgeschneiderte Qualifizierungsangebote abzuleiten. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technischen Implementierung hin zu einem integrativen Ansatz, der die Bedürfnisse der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt. Die Panelisten betonen die Notwendigkeit, bestehende Strukturen zu hinterfragen und den kulturellen Wandel aktiv zu gestalten, um die Flexibilität und Innovationskraft der Organisationen zu stärken. Diese Reflexionsimpulse sind entscheidend, um die strategischen Ziele der digitalen Transformation mit der operativen Praxis zu verbinden und so nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.

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