Key Learnings aus sechs Monaten Corona

Key Learnings aus sechs Monaten Corona
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Mitschrift verfügbar

Remote Work und hybride Modelle: Produktivität steigt, Governance und Schulung entscheidend. Herausforderungen und Chancen in der digitalen Transformation.

Im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 diskutieren Tobias Ochsenbein und Stefan Weyer von der VIU AG ihre Erfahrungen mit der Umstellung auf Remote Work und hybride Arbeitsmodelle während der Corona-Pandemie. Der Beitrag bietet eine praxisnahe Perspektive auf die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der schnellen Einführung digitaler Tools wie Microsoft Teams und Zoom ergeben. Besonders hervorzuheben ist der Fokus auf die Integration und Optimierung hybrider Arbeitsmodelle in mittelständischen Unternehmen, die sich in einer Phase der digitalen Transformation befinden. Die Diskussion beleuchtet die Notwendigkeit einer klaren Governance und die Bedeutung der Schulung von Endnutzern und Administratoren.


Die zentrale Erkenntnis des Beitrags ist, dass die Produktivität in vielen Unternehmen trotz der Umstellung auf Remote Work stabil bleibt oder sogar steigt. Weyer und Ochsenbein betonen die Bedeutung der Kombination technischer Infrastruktur mit psychologischen Ansätzen, um Teamzusammenhalt und Innovation zu fördern. Sie diskutieren die Herausforderungen bei der Einführung neuer Technologien, insbesondere in Bezug auf Governance und Sicherheit, und heben die Notwendigkeit hervor, hybride Arbeitsmodelle kontinuierlich zu optimieren. Die Diskussion schließt mit der Empfehlung, den Fokus auf die Schulung der Mitarbeitenden zu legen, um die Vorteile digitaler Tools voll auszuschöpfen und die Arbeitswelt der Zukunft aktiv mitzugestalten.

Die Produktivität hat sich in den letzten Monaten nicht verschlechtert, sondern ist stabil geblieben. – Stefan Weyer


Wir haben eine neue Kultur entwickelt, die tägliche virtuelle Kaffeepausen umfasst, was die Teamdynamik positiv beeinflusst. – Tobias Ochsenbein


Die hybride Arbeitswelt erfordert noch Anpassungen, sowohl in der Bürogestaltung als auch im Homeoffice, um langfristig effektiv zu sein. – Stefan Weyer

  • Die Produktivität im Homeoffice ist laut Studien in vielen Fällen gleichbleibend oder sogar gestiegen, erfordert jedoch klare Governance und Adoptionsstrategien.
  • Hybride Arbeitsmodelle stellen neue Herausforderungen an die Büro- und Homeoffice-Infrastruktur sowie an die Meetingkultur.
  • Die Einführung und Nutzung digitaler Tools wie Microsoft Teams erfordert gezielte Schulungen sowohl für Endnutzer als auch für Administratoren.
  • Eine hybride Arbeitskultur erfordert die Kombination von technischer Infrastruktur und psychologischen Ansätzen, um Teamzusammenhalt und Innovation zu fördern.
  • Die langfristige Optimierung hybrider Arbeitsmodelle erfordert die Definition klarer Use Cases und die kontinuierliche Anpassung an neue Anforderungen.

Die Diskussion um hybride Arbeitsmodelle gewinnt an strategischer Bedeutung, da sie die Transformation der Arbeitswelt in Unternehmen vorantreibt. Die zentrale Herausforderung besteht darin, die Balance zwischen digitaler und analoger Zusammenarbeit zu finden, um Produktivität und Teamzusammenhalt zu fördern. Ein blinder Fleck liegt in der oft unzureichenden Vorbereitung auf hybride Meetings, die komplexer zu moderieren sind als rein digitale oder analoge Formate. Dies offenbart strukturelle Widersprüche, da viele Unternehmen noch nicht über die notwendige Infrastruktur verfügen, um hybride Arbeitsmodelle effektiv zu unterstützen. Die Verantwortung verschiebt sich zunehmend auf Führungskräfte, die nicht nur technische, sondern auch kulturelle Barrieren überwinden müssen, um eine nachhaltige Veränderung zu erreichen.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die operative Praxis, indem er die Notwendigkeit einer klaren Strategie und kontinuierlichen Adaption betont. Er fordert Unternehmen auf, den Fokus auf die Schulung und Befähigung der Mitarbeitenden zu legen, um die Potenziale digitaler Tools voll auszuschöpfen. Die Reflexion über die Rolle der Führungskräfte in hybriden Meetings verschiebt die Perspektive hin zu einer stärkeren Einbindung digitaler Teilnehmer. Dies unterstützt den kulturellen Wandel hin zu einer flexibleren Arbeitswelt. Die strategische Zielsetzung, hybride Arbeitsmodelle erfolgreich zu implementieren, erfordert ein Umdenken in der Unternehmensführung und die Bereitschaft, neue Formen der Zusammenarbeit zu erproben. Der Beitrag inspiriert dazu, die Arbeitswelt der Zukunft aktiv mitzugestalten und die Technik als Mittel zum Zweck zu begreifen, um die menschliche Interaktion zu fördern.

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