Machen ist wie denken, nur krasser! Hybride Arbeitswelten bei HORNBACH

Machen ist wie denken, nur krasser! Hybride Arbeitswelten bei HORNBACH
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Hybride Arbeitsmodelle im Handel: Iterative Ansätze für Teamzusammenarbeit und Kundenorientierung im Technologieumfeld.

Katharina Schenk, Projektleiterin und Agile Coach bei HORNBACH Baumarkt AG, beleuchtet in ihrem Vortrag die Entwicklung hybrider Arbeitsmodelle im Technologieumfeld eines Handelsunternehmens. Der Beitrag bietet einen praxisnahen Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Integration von Teamzusammenarbeit und Kundenorientierung. Besonders hervorzuheben ist der iterative Ansatz, der auf kontinuierliche Reflexion und Anpassung setzt, um zukunftsfähige Arbeitsumgebungen zu schaffen. Die Kombination aus technischer Infrastruktur und einer offenen, projektorientierten Unternehmenskultur ermöglicht es, hybride Arbeitsweisen erfolgreich zu implementieren und weiterzuentwickeln.


Im Mittelpunkt stehen flexible Arbeitsmodelle, die sowohl Kundenbedürfnisse als auch Teamprozesse berücksichtigen. Schenk beschreibt die Anwendung des ADKAR-Modells von ProSci und die Bedeutung von aktivitätsbasiertem Arbeiten, das Aufgaben an den jeweils besten Ort verlagert. Die prototypische Gestaltung von Arbeitsumgebungen fördert die Identifikation der Mitarbeitenden und ermöglicht kosteneffiziente Anpassungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Förderung von Gesundheit und digitaler Fitness, um hybrides Arbeiten nachhaltig zu gestalten. Der Vortrag verdeutlicht, dass die Bereitschaft zur aktiven Beteiligung und zum gemeinsamen Gestalten entscheidend für den Erfolg hybrider Arbeitswelten ist.

Wir wollen nicht nur reden, sondern machen. Hybrides Arbeiten bedeutet, aktiv die besten Lösungen für unsere Teams und Kunden zu entwickeln. – Katharina Schenk


Aktivitätsbasiertes Arbeiten heißt, Tätigkeiten dort zu erfüllen, wo es am besten möglich ist, immer im Einklang mit Kundenbedürfnissen und Teamprozessen. – Katharina Schenk


Veränderung gestalten wir am besten, indem wir selbst Hand anlegen. Das stärkt die Identität und das Zugehörigkeitsgefühl in der Organisation. – Katharina Schenk

  • Hybrides Arbeiten erfordert flexible Modelle, die sowohl Kundenbedürfnisse als auch Teamprozesse berücksichtigen.
  • Aktivitätsbasiertes Arbeiten ermöglicht es, Aufgaben an dem Ort zu erfüllen, der am besten geeignet ist, und fördert die Abstimmung auf Kunden- und Teamziele.
  • Iterative Ansätze und Reflexion sind entscheidend, um hybride Arbeitsmodelle kontinuierlich zu verbessern.
  • Prototyping von Arbeitsumgebungen stärkt die Identifikation der Mitarbeitenden und ermöglicht kosteneffiziente Anpassungen.
  • Gesundheit und digitale Fitness sind zentrale Elemente für erfolgreiches hybrides Arbeiten.

Hybride Arbeitsmodelle stehen im Spannungsfeld zwischen Flexibilität und Struktur, wobei die strategische Relevanz für Unternehmen in der Balance zwischen Kundenorientierung und Teamprozessen liegt. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderung, wie Unternehmen in Zeiten des Wandels nicht nur Mitarbeitende mitnehmen, sondern aktivieren und zur Selbstbeteiligung motivieren können. Ein zentraler Konflikt besteht in der Verantwortungsverschiebung: Während Führungskräfte oft an traditionellen Präsenzmodellen festhalten, zeigt die Praxis, dass Selbstverantwortung und individuelle Lösungen nachhaltiger sind. Die Transformation hin zu hybriden Arbeitswelten erfordert ein Umdenken, das starre Zielbilder aufgibt und iterative Ansätze fördert. Dies wirft Fragen nach der Veränderungsbereitschaft und den strukturellen Widersprüchen auf, die in der Organisationskultur verankert sind.


Der Vortrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er Prinzipien wie aktionsbasiertes Arbeiten und iterative Entwicklung betont. Die Empfehlung, Arbeitsumgebungen prototypisch zu gestalten, verschiebt die Perspektive von starren Bürostrukturen hin zu flexiblen, teamorientierten Räumen. Dies fordert Führungskräfte auf, die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen. Der Beitrag inspiriert dazu, den Mut zum Machen zu haben und die Macherkultur zu fördern, indem er zeigt, dass partizipative Gestaltung und kontinuierliche Reflexion zentrale Erfolgsfaktoren für die Entwicklung hybrider Arbeitswelten sind. Die Zielgruppe wird ermutigt, bestehende Denkmodelle zu hinterfragen und neue Wege zu gehen, um die Balance zwischen individueller Flexibilität und kollektiver Effizienz zu finden.

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