Ist es noch Arbeit, wenn es Spaß macht?

Ist es noch Arbeit, wenn es Spaß macht?
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Hybride Arbeitsmodelle bei AGRAVIS: Technologische Integration und kultureller Wandel fördern Mitarbeiterbindung und Produktivität.

Jörg Grave, Head of IT Professional Services & Workplace Management bei der AGRAVIS Raiffeisen AG, beleuchtet in seinem Vortrag die Transformation von Arbeitsumgebungen hin zu hybriden Modellen. Der Fokus liegt auf der Integration technologischer, kultureller und organisatorischer Aspekte, um Mitarbeiterbindung und Produktivität zu fördern. Die Besonderheit des Beitrags liegt in der praxisnahen Darstellung, wie ein führendes Agrarhandelsunternehmen mit rund 6.500 Mitarbeitenden diese Transformation umsetzt. Dabei wird die Bedeutung einer sicheren und compliance-gerechten technologischen Basis hervorgehoben, die durch Microsoft 365 und Teams unterstützt wird.


Im Zentrum steht die Einführung hybrider Arbeitsmodelle, die durch Change Management und eine Kultur des Vertrauens begleitet werden. Grave betont die Notwendigkeit von Schulungen, Gamification und klaren Governance-Strukturen zur Förderung von Mitarbeiterakzeptanz. Technologische Standardisierung und modulare Raumkonzepte erhöhen die Attraktivität der Arbeitsplätze. Der Beitrag zeigt, wie AGRAVIS flexible Arbeitsumgebungen schafft, die sowohl Remote Work als auch physische Präsenz ermöglichen. Die Herausforderungen liegen in der Umsetzung an internationalen Standorten und der Integration von Information Workern. Grave empfiehlt, pragmatisch zu handeln und die Transformation als fortlaufenden Prozess zu betrachten, bei dem Kultur, Organigramm und Technik zusammenspielen müssen.

Ist es denn noch Arbeit, wenn es Spaß macht? Diese Frage stellt sich, wenn wir über den digitalen Arbeitsplatz und die hybride Arbeitswelt sprechen. – J\u00f6rg Grave


Ein digitaler Arbeitsplatz ist die Grundlage für jegliche digitale Transformation. Er ermöglicht Mobilität und eine zentrale Zugänglichkeit zu Geräten, Daten und Anwendungen. – J\u00f6rg Grave


Die größte Herausforderung besteht darin, das hybride Arbeiten in alle Standorte und internationalen Märkte zu transferieren und dabei auch die Information Worker einzubinden. – J\u00f6rg Grave

  • Hybride Arbeitsmodelle erfordern eine technologische Basis, die sicher und compliant ist.
  • Ein digitaler Arbeitsplatz ist die Grundlage für digitale Transformation und ermöglicht Work from Anywhere.
  • Die Einführung hybrider Arbeitsmodelle muss durch Change Management und eine Kultur des Vertrauens begleitet werden.
  • Mitarbeiterbindung und -akzeptanz können durch gezielte Schulungen, Gamification und klare Governance-Strukturen gefördert werden.
  • Technologische Standardisierung und modulare Raumkonzepte erhöhen die Attraktivität von Arbeitsplätzen.

Die Transformation hin zu hybriden Arbeitsmodellen ist für Unternehmen im Agrarsektor von strategischer Bedeutung, da sie nicht nur die technologische Infrastruktur, sondern auch die Unternehmenskultur und Mitarbeiterbindung beeinflusst. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Einführung solcher Modelle einhergehen, insbesondere die Notwendigkeit, Arbeitsplätze attraktiv zu gestalten, um Mitarbeiter zurück ins Büro zu holen. Ein zentrales Spannungsfeld ist das sogenannte Hybrid Work Paradoxon, bei dem Mitarbeitende sowohl den Wunsch nach Remote Work als auch nach mehr persönlichem Kontakt äußern. Diese widersprüchlichen Bedürfnisse erfordern eine sorgfältige Gestaltung der Arbeitsumgebung, die sowohl Flexibilität als auch Struktur bietet. Der Beitrag thematisiert auch die strukturellen Widersprüche, die durch die Einführung neuer Technologien entstehen, und die Notwendigkeit, diese mit einer Kultur des Vertrauens und der Eigenverantwortung zu begleiten.


Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Die Einführung hybrider Arbeitsmodelle erfordert eine klare Governance und die Einbindung der Mitarbeitenden in den Veränderungsprozess, um Akzeptanz und Adoption zu fördern. Die Nutzung von Plattformen wie Office 365 wird als Game Changer hervorgehoben, der die digitale Transformation unterstützt. Der Beitrag fordert dazu auf, mutig zu experimentieren und neue Ansätze auszuprobieren, um die Organisation kontinuierlich weiterzuentwickeln. Diese Perspektive verschiebt den Fokus von einer rein technologischen Umsetzung hin zu einem integrativen Ansatz, der kulturellen Wandel und strategische Ziele miteinander verknüpft. Die Zielgruppe wird ermutigt, die Transformation als fortlaufenden Prozess zu begreifen, bei dem Technik, Kultur und Organisation im Einklang stehen müssen, um langfristig erfolgreich zu sein.

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