Unserer Erfolgsrezept für Digitale Multiplikatoren*innen im Unternehmen

Unserer Erfolgsrezept für Digitale Multiplikatoren*innen im Unternehmen
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Digital Natives und erfahrene Mitarbeiter fördern agile Methoden und digitale Kompetenzen in Bankorganisationen durch ein dynamisches Netzwerk.

Der Praxisbericht aus den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Implementierung eines Learning-Organization-Clusters (Multiplikatoren-Netzwerk) zur Förderung digitaler Kompetenzen und agiler Arbeitsweisen in einer Bankorganisation. Chief Digital Officer Jan Rossmanit und Trainee Patricia Brandes von Braunschweigische Landessparkasse geben Einblicke in die Struktur und Entwicklung des Netzwerks, das aus Auszubildenden und festangestellten Mitarbeitern besteht. Die Kombination aus jungen Digital Natives und erfahrenen Mitarbeitern schafft eine dynamische Lernumgebung, die durch agile Methoden wie Kanban und OKR unterstützt wird. Der Beitrag hebt die Bedeutung von Freiwilligkeit und persönlicher Ansprache hervor, um die Motivation der Teilnehmer zu steigern.


Das Netzwerk umfasst etwa 120 Personen und nutzt agile Arbeitsmethoden, um Change-Prozesse effizient zu gestalten. Regelmäßige Schulungen und der Einsatz von Tools wie OneNote und SharePoint fördern die digitale Kompetenz der Mitarbeiter. Die Scouts und Paten des Netzwerks treffen sich alle zwei Wochen, um aktuelle Entwicklungen zu besprechen und Wissen weiterzugeben. Ein zentrales Element ist die monatliche Telko „Digital“, die neue Projekte und Entwicklungen vorstellt. Der Bericht zeigt, wie das Netzwerk durch iterative Verbesserungen und eine offene Kommunikationskultur erfolgreich Change-Prozesse skaliert und die digitale Transformation im Bankwesen vorantreibt.

Digitale Multiplikatoren sind der Schlüssel, um den Wandel in der Breite der Organisation voranzutreiben und das Engagement zu steigern. – Jan Rossmanit


Agiles Arbeiten hat uns geholfen, flexibler zu werden und unsere Effizienz zu steigern. Es ist die Zukunft für Projekte im digitalen Umfeld. – Jan Rossmanit


Eine heterogene Gruppe von Multiplikatoren, die Lust auf Veränderung hat, ist entscheidend für den Erfolg. Sie repräsentiert die Vielfalt der Organisation. – Patricia Brandes

  • Ein Multiplikatoren-Netzwerk fördert digitale Kompetenzen und unterstützt den Kulturwandel in Unternehmen.
  • Agile Methoden wie Sprints und Kanban erhöhen die Effizienz und Flexibilität in Change-Prozessen.
  • Die Kombination aus Auszubildenden und festangestellten Mitarbeitern schafft eine nachhaltige Struktur für digitale Multiplikatoren.
  • Regelmäßige Schulungen und transparente Kommunikation sind entscheidend für den Erfolg eines Multiplikatoren-Netzwerks.
  • Freiwilligkeit und persönliche Ansprache motivieren Mitarbeiter, sich aktiv in Change-Prozesse einzubringen.

Digitale Multiplikatoren in Unternehmen sind ein strategisches Instrument, um die digitale Transformation voranzutreiben und kulturelle Barrieren zu überwinden. Der Beitrag beleuchtet die Relevanz von Netzwerken, die digitale Kompetenzen fördern und agile Arbeitsweisen implementieren. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit zur Transformation und der oft zögerlichen Akzeptanz neuer Methoden. Der Einsatz von Auszubildenden als Digital Natives zeigt, wie Verantwortungsverschiebung und die Einbindung junger Talente zur Überwindung von Wissenslücken beitragen können. Gleichzeitig offenbart sich ein struktureller Widerspruch: Während agile Methoden Flexibilität und Transparenz fördern, erfordert ihre Einführung Geduld und die Bereitschaft, traditionelle Hierarchien zu hinterfragen. Die Herausforderung besteht darin, die Motivation der Mitarbeitenden zu erhalten und eine heterogene Gruppe zu schaffen, die sowohl digital affine als auch skeptische Personen umfasst.


Der Beitrag liefert praxisnahe Empfehlungen zur erfolgreichen Implementierung eines digitalen Multiplikatorennetzwerks. Er betont die Bedeutung von Freiwilligkeit und persönlicher Ansprache, um Engagement und Identifikation zu fördern. Die Kombination aus operativer Praxis und strategischem Ziel wird durch die Nutzung agiler Methoden wie Kanban und OKR verdeutlicht, die eine iterative Verbesserung und Anpassung ermöglichen. Diese Ansätze verschieben die Perspektive von starren Prozessen hin zu einem flexiblen, anpassungsfähigen Modell, das kulturellen Wandel unterstützt. Die Zielgruppe wird aufgefordert, mit kleinen, motivierten Teams zu starten und die Netzwerkgröße schrittweise zu erhöhen, um nachhaltige Veränderungen zu erzielen. Der Beitrag inspiriert dazu, digitale Transformation nicht als Projekt, sondern als kontinuierlichen Prozess zu betrachten, der durch persönliche Kommunikation und Wertschätzung auch in einer dezentralen Arbeitsumgebung erfolgreich gestaltet werden kann.

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