Von der massenhaften Tool-Adoption zur Anpassung der Arbeitsweisen

Von der massenhaften Tool-Adoption zur Anpassung der Arbeitsweisen
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Diskutieren Sie, wie Führungskräfte als Change Enabler hybride Arbeitsmodelle erfolgreich umsetzen und digitale Tools optimal nutzen.

Die Paneldiskussion auf den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation in großen Unternehmen. Im Fokus steht die nachhaltige Anpassung von Arbeitsweisen nach der Einführung digitaler Tools wie Microsoft 365 und Teams. Die Diskussion bietet Einblicke in die Praxis von Unternehmen aus dem Enterprise- und Retail-Sektor und thematisiert die Rolle von Führungskräften, die als Change Enabler agieren sollen. Die Teilnehmer diskutieren, wie hybride Arbeitsmodelle durch klare Rahmenrichtlinien und flexible Werte erfolgreich implementiert werden können.


Zentrale Erkenntnisse der Diskussion sind, dass die Einführung digitaler Tools allein nicht ausreicht, um Arbeitsweisen nachhaltig zu verändern. Es bedarf einer dauerhaften Change-Begleitung und Schulung. Führungskräfte sollten als Coaches agieren und Vertrauen sowie Selbstbestimmung fördern. Die Panelisten betonen die Notwendigkeit einer bewussten Auswahl und Optimierung der genutzten Plattformen, um Überforderung zu vermeiden. Agiles Change-Management wird als Methode hervorgehoben, um die Transformation strategisch zu begleiten. Der Austausch von Erfahrungen und die Entwicklung neuer kollaborativer Formate sind entscheidend, um Innovation voranzutreiben und Mitarbeitende aktiv einzubinden.

Wir haben uns für das Microsoft-Paket entschieden, weil es eine smarte Lösung ist, die Usability verbessert und alle Mitarbeiter mitnimmt, nicht nur die Digital Natives. – Victoria Durner


Die Selbstreflexion ist entscheidend: Welche Tools benötigen wir wirklich? Zu viele Tools führen zu verschiedenen Kanälen und Risiken. – Michael Brixner Bordón


Change ist etwas Dauerhaftes. Es braucht eine proaktive, dauerhafte Begleitung durch aktives Change-Management, das strategisch angegangen werden muss. – Tim Mikša

  • Hybride Arbeitsmodelle erfordern klare Rahmenrichtlinien und flexible Werte, die gemeinsam entwickelt und kommuniziert werden.
  • Führungskräfte sollten als Coaches agieren und Vertrauen, Transparenz sowie Selbstbestimmung fördern, um den Wandel zu unterstützen.
  • Die Einführung digitaler Tools allein reicht nicht; es bedarf einer dauerhaften Change-Begleitung und Schulung, um die Arbeitsweise nachhaltig zu verändern.
  • Zu viele Tools können zu Chaos führen; eine bewusste Auswahl und Optimierung der genutzten Plattformen ist entscheidend.
  • Change-Management muss bereichsübergreifend und strategisch erfolgen, um eine erfolgreiche Transformation zu gewährleisten.

Hybride Arbeitsmodelle und die Einführung digitaler Tools stehen im Spannungsfeld zwischen technologischem Fortschritt und kulturellem Wandel. Die Diskussion zeigt, dass die bloße Implementierung von Plattformen wie Microsoft 365 nicht ausreicht, um Arbeitsweisen nachhaltig zu verändern. Vielmehr offenbart sich ein struktureller Widerspruch: Während die Technologie die Möglichkeit zur Flexibilisierung bietet, halten traditionelle Hierarchien und Kontrollmechanismen den Wandel auf. Führungskräfte, die an Machtstrukturen festhalten, verhindern die notwendige Transformation hin zu einer Kultur des Vertrauens und der Selbstbestimmung. Der Beitrag macht deutlich, dass die eigentliche Herausforderung nicht im technischen Skillset liegt, sondern in der Veränderung von Haltungen und Organisationsstrukturen. Diese Barrieren müssen überwunden werden, um die Potenziale hybrider Arbeitsmodelle voll auszuschöpfen.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für Change Manager und HR-Leiter, indem er auf die Notwendigkeit einer strategischen und kontinuierlichen Change-Begleitung hinweist. Er fordert dazu auf, Führungskräfte als Coaches zu positionieren und die Werte der Organisation gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu entwickeln. Dies verschiebt die Perspektive von einer top-down verordneten zu einer partizipativen Veränderungskultur. Die Diskussion regt dazu an, die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen. Durch die Reflexion über die bewusste Auswahl und Optimierung der Tool-Landschaft wird die Bedeutung klarer Strukturen und Verantwortlichkeiten hervorgehoben. Der Beitrag ermutigt dazu, Change als dauerhaften Prozess zu verstehen, der bereichsübergreifende Zusammenarbeit und proaktive Kommunikation erfordert, um eine erfolgreiche Transformation zu gewährleisten.

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