
Mit Gedanken zu "Digital Enablement der Organisation" setzen sich Panelisten und Zuhörende am 16.03.2016 um 11:10 Uhr in Halle 4 auseinander, und mit dabei ist Tim Mikša, Gründer, CEO und Social Workplace Stratege der netmedianer GmbH, auch bekannt unter netmedia.
Tim Mikša gilt seit Jahren als visionärer Vordenker, so ist es auf der Profilseite von netmedia zu lesen, und dort verrät er auch seine Leidenschaft: die Zukunft der Arbeit, digitale Geschäftsmodelle und Innovationen.
Vordenken und Leidenschaft - gute Gründe, um mit Blick auf's Expert-Panel nachzufragen, und wie immer zuerst nach seinen drei Hashtags:
#managementawareness #mitarbeiterorientierung #socialworkplace

Mit welcher Botschaft wollen Sie die Diskussion „entzünden“?
Digitale Transformation ist nicht das Ziel, sondern das Mittel, um zu einer mitarbeiter- und kundenorientierten Organisation zu werden.
Digital Enablement klingt sehr nach Technologie-Befähigung. Wie ist Ihr Verständnis von Digital Enablement?
In vielen Managementebenen fehlt das Verständnis, wie gewaltig die notwendigen organisatorischen Veränderungen für eine erfolgreiche digitale Transformation sind, und welche Rolle die Führungsebene hierbei spielt. Meist beschränkt sich das Change Management auf Kommunikationsmaßnahmen und vernachlässigt Maßnahmen zur Haltungs- und Verhaltensänderung. Oft werden die Mitarbeiter weder an der Transformation beteiligt, noch wird der Wandel als Initialzündung einer neuen Mitarbeiterorientierung genutzt. Unterstützende Entwicklungsmaßnahmen wie beispielsweise die Einführung von Working-out- loud Methodiken sind selten. Dabei benötigt erfolgreiches Digital Enablement den Dreiklang aus Business Transformation, einer modernen digitalen Arbeitsumgebung sowie einer sozialen Zusammenarbeitskultur.
Inwieweit beinhalten und beeinflussen Ideen möglicher künftiger Organisationsformen wie Podular Organization oder Holacracy Anforderungen an ein Enablement?
Jede netzwerkorientierte Organisationsform ist besser als eine auf festen Hierarchien und Rollen basierte. Ziel muss eine themenorientierte Zusammenarbeit sein, die auch spontan möglich ist, und in der Personen je nach Thema unterschiedliche Rollen haben. Die Herausforderung ist der Weg dorthin, der nicht durch Wegfall von Führung entsteht, sondern der bewusst eingeschlagen und auch gesteuert werden muss. Struktur und Selbstorganisation widersprechen sich dabei nicht.Tim, herzlichen Dank für das Interview - auf ein Wiedersehen am 16.03.2016 bei #cebiteda16. Und wer denkt, das Thema war doch schon einmal - recht so, denn Peter Geißler hatte auch schon seine Gedanken formuliert.
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