Expertenprofil

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Belinda Gannaway

Strategy Director FathomXP

Belinda is a passionate and creative employee experience, engagement and communications specialist, supporting global brands, NGOs and growing businesses to innovate and grow with purpose and values at the core. She works with people, comms and L&D leaders, as well as with the c-suite to help them understand and meaningfully impact culture and employee experience. She is a team and systems coach, speaker and trainer.


With a background in journalism, marketing and PR, Belinda is now director of award-winning culture activation agency FathomXP and co-author of EX by Design – How to create an effective EX for competitive advantage. The book draws on positive psychology and design thinking to offer new tools to work on EX at a strategic and solution level.


In recent years Belinda and FathomXP have won industry awards for their ground-breaking work on purpose and culture. Belinda speaks widely at global events on employee experience and organisational culture. She was named one of HR Magazine’s Most Influential Thinkers in 2022.

Hear Me Speak
DISCUSSION
10:30

Diskussion: Success factors for a better Digital Workplace Experience

  • Wie Führung, Kultur und Community-Building den Erfolg hybrider Arbeitswelten bestimmen – mit konkreten Praxisansätzen und Tool-Beispielen.

Führungskräfte und Verantwortliche aus Großunternehmen und Beratungen diskutieren, wie digitale Arbeitsumgebungen in hybriden Strukturen wirksam gestaltet werden können. Im Mittelpunkt stehen die Wechselwirkungen zwischen Leadership, Organisationskultur und dem gezielten Einsatz digitaler Tools wie Microsoft 365 und Yammer. Die Panelisten bringen unterschiedliche Perspektiven aus Beratung, Unternehmenspraxis und Community-Entwicklung ein und beleuchten, wie Mitarbeitende und Führungskräfte gleichermaßen für nachhaltige Veränderungsprozesse gewonnen werden.

Die Diskussion zeigt, dass nachhaltige Transformation in hybriden Arbeitswelten ein Zusammenspiel aus veränderter Führungskultur, gezielter Qualifizierung und Community-Building erfordert. Frank Heublein betont, dass technologische Plattformen ohne einen Wandel der Führungskultur wirkungslos bleiben. Joachim Haydecker beschreibt ein dreistufiges Vorgehen mit Informationskampagnen, Community-Aufbau und Ausbildungsprogrammen, um Mitarbeitende aktiv einzubinden. Belinda Gannaway hebt die Bedeutung der Organisationskultur als Fundament hervor und empfiehlt, zentrale Elemente wie Wertschätzung und Verbindung gezielt in hybride Arbeitsmodelle zu integrieren. Livio Hughes berichtet, dass Communities und informelles Lernen auf digitalen Plattformen die Akzeptanz und Beteiligung von Führungskräften deutlich steigern. Die Panelisten empfehlen, Führungskräfte mit arbeitsnahen Aufgaben einzubinden, den Nutzen neuer Arbeitsweisen transparent zu machen und Technologien als Mittel zur Förderung von Austausch und Kulturwandel einzusetzen.

KEYNOTE
09:10

Designing a great employee experience in the context of hybrid working

  • Wie hybride Arbeitsmodelle die Employee Experience prägen und welche Faktoren für Engagement, Wohlbefinden und Retention entscheidend sind.

Belinda Gannaway adressiert die Gestaltung von Employee Experience im Kontext hybrider Arbeitsmodelle und legt dabei den Fokus auf die spezifischen Herausforderungen und Anforderungen internationaler Wissensunternehmen. Im Zentrum steht die Frage, wie Employee Experience organisationsspezifisch definiert, gestaltet und iterativ verbessert werden kann, um Mitarbeiterbindung, Produktivität und Wohlbefinden zu fördern. Der Beitrag nutzt einen evidenzbasierten, human-centered Design-Ansatz und bezieht sich auf aktuelle Studien sowie eigene Praxiserfahrungen aus Transformationsprojekten. Besonderes Augenmerk gilt der Differenzierung zwischen objektiven und subjektiven Elementen der Employee Experience sowie der Notwendigkeit, hybride Arbeitsmodelle präzise zu definieren und organisationale Rahmenbedingungen zu schaffen, die eigenständige Entwicklung passender Arbeitsweisen ermöglichen.

Im Vortrag werden zentrale Einflussfaktoren wie Teamkultur, Werte, Arbeitskontext und Mitarbeitendenerwartungen herausgearbeitet. Modelle wie das „MAGIC A“-Framework und die Unterscheidung von Hygiene-, Lifecycle- und Everyday Experience strukturieren die Analyse. Typische Fallstricke wie Proximity Bias, mangelnde Sichtbarkeit und Defizite bei Wertschätzung werden adressiert. Die Rolle der Führungskräfte verschiebt sich von reiner Koordination hin zur aktiven Gestaltung von Erfahrung und Kultur, was gezieltes Upskilling und Output-Orientierung erfordert. Human-centered Design und kontinuierliches Experimentieren bilden die methodische Grundlage, ergänzt durch Tools wie den Hybrid Team Canvas. Die Messung von Employee Experience erfolgt sowohl quantitativ als auch qualitativ, wobei die Entwicklung der Kennzahlen im Zeitverlauf im Vordergrund steht. Abschließend empfiehlt Gannaway, Employee Experience als organisationsweites Gestaltungsfeld zu begreifen, explizite Vereinbarungen zu Arbeitsweisen und Ritualen zu treffen und Führungskräfte in ihrer Rolle als Kultur- und Experience-Gestalter zu stärken.