Harald Schirmer
Manager Digital Transformation & Change Continental AG
Harald Schirmer, seit 89 im Continental Konzern, ist verantwortlich für Digitale Transformation & Change in der Konzernpersonalfunktion. Als „Cross-mover“ war er in Entwicklung, Qualität, Projektmanagement, in IT und ist seit 2011 im Personalbereich tätig. Seine Passion ist nachhaltige Organisationsentwicklung mit modernen Beteiligungsformaten auf Augenhöhe. Als Botschafter, Speaker aber vor Allem als Vorbild vertritt er neue Change Ansätze, ein modernes, netzwerkbasiertes und interkulturelles Führungsverständnis für das digitale Zeitalter. Seit 2017 für „New Work“ verantwortlich z.B. für die Einführung der cloudbasierten O365 Landschaft, Erstellung von Konzepten im Umgang mit Evergreen sowie Aufbau einer globalen Netzwerkorganisation.
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Merkmale der digitalen Zusammenarbeit im postpandemischen KI-Zeitalter
Die Diskussion „Merkmale der digitalen Zusammenarbeit im postpandemischen KI-Zeitalter“ beleuchtet die Herausforderungen und Potenziale, die durch die Einführung von KI-Technologien in Unternehmen entstehen. Harald Schirmer von der Continental AG und Tanja Wiehoff von Communardo analysieren, wie Unternehmen durch klare Kommunikation, eine offene Unternehmenskultur und gezielte Mitarbeiterschulungen die Vorteile der Technologie ausschöpfen können. Im Fokus stehen dabei hybride Arbeitsumgebungen und die Notwendigkeit, die Befähigung der Mitarbeitenden zu stärken, um die Effektivität digitaler Tools wie ChatGPT zu maximieren.
Die Diskussion hebt hervor, dass asynchrone Arbeitsfähigkeit, also das Arbeiten unabhängig von Ort und Zeit, eine zentrale Kompetenz darstellt. Harald Schirmer betont, dass diese Fähigkeit in Teams unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Tanja Wiehoff unterstreicht, wie wichtig umfassende Schulungen im Umgang mit digitalen Tools sind, um Hindernisse bei der Einführung von KI-Technologien zu überwinden. Es wird deutlich, dass Führungskräfte neue Ansätze entwickeln müssen, da KI-basierte Technologien traditionelle Hierarchien und Rollenmuster herausfordern. Abschließend plädieren die Teilnehmenden für eine offene Kultur, kontinuierliche Befähigung der Mitarbeitenden und die Reflexion neuer Arbeitsmodelle, um die Chancen der digitalen Zusammenarbeit im KI-Zeitalter zu nutzen.
Engagement-Formate für eine lebendige, hybride Organisationskultur
1. Was sind die großen Herausforderungen für hybride Organisationskulturen? Ist es der nicht passende Führungsstil, das evtl. schwindende Wir-Gefühl oder das evtl. fehlende kreative Momentum einer sozialen (Zusammenarbeits-)Gruppe?
2. Welche Maßnahmen braucht es um diese Herausforderungen zu überwinden?
3. Worauf kommt es bei den Formaten wiederum an, damit sie wirksam und erfolgreich sind?
4. Welche Hilfsmittel, Methoden und Tools helfen uns hier besser zu werden?
Im Gespräch mit Harald Schirmer zur Bedeutsamkeit des Sharing-Mindset & Skillset
Im #iomtalk unterhalten wir uns mit Harald Schirmer über die Bedeutsamkeit des Sharings als Mindset & Skillset für die digitale Transformation
Diskussion: Empfehlungen für eine bessere Workplace Culture
Hebel der Employee Engagement & Experience im Kontext der digitalen Zusammenarbeit
In der Panel-Diskussion zur digitalen Zusammenarbeit im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 beleuchten Experten aus Großunternehmen die Optimierung der Employee Experience durch digitale Kollaborationsplattformen und hybride Arbeitsmodelle. Die Diskussion bietet praxisnahe Einblicke für Verantwortliche in großen, international tätigen Unternehmen, wie digitale Tools und Strukturen gezielt eingesetzt werden können, um Mitarbeiterbindung, Effizienz und Teilhabe zu stärken. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Herausforderungen und Potenzialen digitaler Zusammenarbeit sowie der Rolle von Führungskräften bei der Schaffung einer positiven Arbeitsumgebung.
Die Panelisten diskutieren, dass digitale Kollaborationsplattformen zwar eine notwendige Grundlage für die Verbesserung der Employee Experience darstellen, jedoch nicht der alleinige Hebel sind. Hybride Arbeitsmodelle erfordern klare Strukturen und die Akzeptanz digitaler Tools hängt stark von deren Benutzerfreundlichkeit und wahrgenommenem Nutzen ab. Führungskräfte spielen eine Schlüsselrolle bei der Förderung digitaler Zusammenarbeit. Die Diskussion hebt hervor, dass Unternehmen sich aktiv mit den neuen Herausforderungen hybrider Arbeit auseinandersetzen müssen, anstatt nur auf Technologie zu setzen. Die Panelisten sind sich einig, dass die Zukunft der Employee Experience in der Kombination aus technologischer Basis, nutzerorientierter Gestaltung und kontinuierlicher Weiterentwicklung liegt.
Im Gespräch mit Harald Schirmer zum massenhaften Enablement beim digitalen Arbeiten
Praxisbeispiel: Auf dem Weg zu einem digitalen Arbeiten @ Scale bei Continental
Harald Schirmer, Manager für digitale Transformation und Change Management bei Continental AG, teilt in einem praxisnahen Vortrag seine Erfahrungen aus einem globalen Automobilkonzern. Der Fokus liegt auf der Transformation der Arbeitskultur durch digitale Tools und soziale Kollaboration. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die operativen Herausforderungen und kulturellen Dynamiken, die mit der Einführung digitaler Zusammenarbeit einhergehen. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Social Learning und Working out loud als Methoden zur Förderung von Innovation und Eigenverantwortung in großen Organisationen.
Schirmer beschreibt, wie Continental seit 2011 ein Enterprise Social Network nutzt und dieses kontinuierlich weiterentwickelt hat. Die Integration der Office 365-Landschaft und die Vorbereitung auf die Corona-Krise zeigen die hohe technische und kulturelle Reife des Unternehmens. Die Einführung digitaler Tools erfordert nicht nur technische, sondern auch kulturelle Anpassungen. Emotionen und Storytelling sind entscheidend, um Veränderungen nachhaltig zu verankern. Schirmer betont die Notwendigkeit, Rahmenbedingungen regelmäßig zu hinterfragen, um Innovation zu ermöglichen, und sieht die Corona-Pandemie als Katalysator für Authentizität und Menschlichkeit in der Arbeitswelt.