Expertenprofil

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Livio Hughes

Co-Founder & Director Post*Shift

Livio co-founded Post*Shift to help the world’s best companies become more agile and prepare their leadership teams for the challenges and opportunities of digital transformation. He previously co-founded social business consultancy Headshift (acquired by a US group in 2009) and online community agency TMG (sold to investors in the late 90s), following a short spell in academia. Livio has led projects in social business, digital leadership and organisational change in many sectors and he works with senior leaders and their teams to develop the new mindsets, competencies and skills they need to succeed in the digital age. Beyond client work, he tries to help startups who share his passion for digital ways of working and making companies more human.

Hear Me Speak
DISCUSSION
10:30

Diskussion: Success factors for a better Digital Workplace Experience

  • Wie Führung, Kultur und Community-Building den Erfolg hybrider Arbeitswelten bestimmen – mit konkreten Praxisansätzen und Tool-Beispielen.

Führungskräfte und Verantwortliche aus Großunternehmen und Beratungen diskutieren, wie digitale Arbeitsumgebungen in hybriden Strukturen wirksam gestaltet werden können. Im Mittelpunkt stehen die Wechselwirkungen zwischen Leadership, Organisationskultur und dem gezielten Einsatz digitaler Tools wie Microsoft 365 und Yammer. Die Panelisten bringen unterschiedliche Perspektiven aus Beratung, Unternehmenspraxis und Community-Entwicklung ein und beleuchten, wie Mitarbeitende und Führungskräfte gleichermaßen für nachhaltige Veränderungsprozesse gewonnen werden.

Die Diskussion zeigt, dass nachhaltige Transformation in hybriden Arbeitswelten ein Zusammenspiel aus veränderter Führungskultur, gezielter Qualifizierung und Community-Building erfordert. Frank Heublein betont, dass technologische Plattformen ohne einen Wandel der Führungskultur wirkungslos bleiben. Joachim Haydecker beschreibt ein dreistufiges Vorgehen mit Informationskampagnen, Community-Aufbau und Ausbildungsprogrammen, um Mitarbeitende aktiv einzubinden. Belinda Gannaway hebt die Bedeutung der Organisationskultur als Fundament hervor und empfiehlt, zentrale Elemente wie Wertschätzung und Verbindung gezielt in hybride Arbeitsmodelle zu integrieren. Livio Hughes berichtet, dass Communities und informelles Lernen auf digitalen Plattformen die Akzeptanz und Beteiligung von Führungskräften deutlich steigern. Die Panelisten empfehlen, Führungskräfte mit arbeitsnahen Aufgaben einzubinden, den Nutzen neuer Arbeitsweisen transparent zu machen und Technologien als Mittel zur Förderung von Austausch und Kulturwandel einzusetzen.

KEYNOTE
09:50

Beyond the one-pager: how leaders can embrace the new world of work

  • Wie hybride Arbeitsmodelle Führung und Zusammenarbeit verändern – und welche Ansätze nachhaltige Transformation ermöglichen.

Führungskräfte und Organisationen stehen vor der Herausforderung, ihre traditionellen Strukturen und Managementpraktiken an die Dynamik hybrider Arbeitsmodelle und steigender Mitarbeitererwartungen anzupassen. Der Impulsbeitrag adressiert insbesondere die Leitungsebene von Human Resources und Organisationsentwicklung in Großunternehmen sowie das mittlere Management wissensintensiver Organisationen. Im Mittelpunkt steht die kritische Analyse historisch gewachsener Organisationsmodelle, deren Prinzipien auf Stabilität und Vorhersehbarkeit ausgerichtet sind. Die Perspektive verbindet aktuelle Studien, Praxisbeispiele und konkrete Handlungsempfehlungen, um die Transformation von Führung und Zusammenarbeit im Kontext zunehmender Unsicherheit und Komplexität zu beleuchten.

Im Vortrag wird herausgearbeitet, dass klassische Command-and-Control-Modelle und funktionale Berichtslinien den Anforderungen der vernetzten, schnellen Arbeitswelt nicht mehr gerecht werden. Die Erwartungen der Mitarbeitenden verschieben sich hin zu mehr Autonomie, Flexibilität und einer aktiven Gestaltung der Employee Experience. Hybride und remote Arbeitsformen erfordern neue, experimentelle Führungsansätze sowie den gezielten Einsatz asynchroner Kollaborationstools. Der Referent empfiehlt, agile Frameworks und Design Thinking als Methoden für Lern- und Entwicklungsprozesse zu nutzen, wobei informelle Netzwerke und Communities of Practice gestärkt werden sollen. Führungskräfte sind gefordert, sich von der „One-Pager“-Mentalität zu lösen, kontinuierlich zu lernen und als Servant Leader zu agieren, um nachhaltige Veränderungsprozesse und Mitarbeiterbindung zu ermöglichen.