Befähigung zum virtuellen Austausch - Rückblick auf das #lernOS Camp, Vorausschau auf den IOM SUMMIT

#iomtalk 009

Befähigung zum virtuellen Austausch - Rückblick auf das #lernOS Camp, Vorausschau auf den IOM SUMMIT

Virtuelle Zusammenarbeit stärken: Erfahren Sie, wie Digital Literacy und selbstorganisiertes Lernen Unternehmen transformieren.

Das Interview mit Simon Dückert von Cogneon Akademie bietet einen tiefen Einblick in die Entwicklung und Implementierung von Frameworks für digitales und selbstorganisiertes Lernen. Es beleuchtet, wie Organisationen durch die Förderung von Digital Literacy und pragmatische Ansätze die virtuelle Zusammenarbeit und das Lernen auf verschiedenen Ebenen stärken können. Der Beitrag zeichnet sich durch seine praxisnahen Einblicke in virtuelle Lernformate und die notwendigen kulturellen Veränderungen im Kontext der digitalen Transformation aus. Die Diskussion um das LernOS-Framework zeigt, wie es als Leitfaden für selbstorganisiertes Lernen auf individueller, Team- und Organisationsebene genutzt werden kann.


Zentrale Aussagen des Interviews umfassen die Bedeutung von Digital Literacy und informellem Lernen, die durch das 70-20-10-Modell und Kotters 8-Stufen-Modell untermauert werden. Simon Dückert hebt hervor, dass pragmatische Ansätze wie kurze Webkonferenzen oft effektiver sind als formale Schulungen. Das LernOS-Framework bietet offene Ressourcen auf Plattformen wie GitHub und deckt Bereiche wie Community Management und Podcasting ab. Die Corona-Krise hat die Digitalisierung beschleunigt, und Unternehmen mussten schnell auf virtuelle Zusammenarbeit umstellen. Das Interview zeigt, dass selbstorganisiertes Lernen und die Schaffung kreativer Freiräume entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sind.

Lernen muss selbst organisiert werden. Natürlich haben viele Trainingsabteilungen oder auch IT-Abteilungen angefangen, den Leuten Hilfestellungen zu geben, angefangen bei Seiten im Intranet, die erklären, wie funktioniert mobile Arbeit, wie funktioniert Führen auf Distanz. – Simon


Die Corona-Krise war so eine richtige Brechstange, wo einfach von heute auf morgen die Leute von 100% Präsenz in 100% virtuell umschalten mussten und dann an vielen Stellen natürlich auch unvorbereitet. – Simon


Ich glaube, das ist etwas, was man einfach versuchen muss, langfristig auszubilden bei Mitarbeitern, wo man kontinuierlich daran arbeitet und sagt: Gut, alle, die jetzt heute schon in der Arbeitswelt sind, haben das in ihrer Schulzeit natürlich nicht mitbekommen. – Simon

  • Das LernOS-Framework bietet Leitfäden für selbstorganisiertes Lernen auf individueller, Team- und Organisationsebene.
  • Virtuelle Zusammenarbeit erfordert ein hohes Maß an Digital Literacy, das durch langfristige Programme gefördert werden sollte.
  • Die Corona-Krise hat die Dringlichkeit für digitale Transformation und selbstorganisiertes Lernen deutlich gemacht.
  • Pragmatische Ansätze wie informelles Lernen und kurze Webkonferenzen sind oft effektiver als formale Schulungen.
  • Organisationen müssen Zeit und Ressourcen für kreatives und zweckfreies Lernen bereitstellen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die digitale Transformation in Unternehmen erfordert ein Umdenken in der Art und Weise, wie Lernen und Zusammenarbeit gestaltet werden. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz von selbstorganisiertem Lernen und virtueller Zusammenarbeit als zentrale Elemente der modernen Unternehmensführung. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Diskrepanz zwischen der Notwendigkeit, digitale Kompetenzen breit zu fördern, und der oft fehlenden Bereitschaft, dafür Zeit und Ressourcen bereitzustellen. Diese Verantwortungsverschiebung zeigt sich besonders in der Herausforderung, Mitarbeitende zu befähigen, ihre Lernprozesse selbst zu steuern, während Führungskräfte die Kontrolle über Lerninhalte und -methoden abgeben müssen. Der Beitrag macht deutlich, dass die digitale Transformation nicht nur technologische Anpassungen erfordert, sondern auch einen kulturellen Wandel hin zu mehr Eigenverantwortung und Flexibilität.


Aus dem Beitrag lassen sich klare Prinzipien für die Praxis ableiten: Die Förderung von Digital Literacy sollte nicht auf die Einführung einzelner Tools beschränkt bleiben, sondern als umfassende Kompetenzentwicklung verstanden werden. Der Beitrag fordert dazu auf, pragmatische Ansätze wie informelles Lernen und kurze Webkonferenzen zu priorisieren, um die Effektivität von Lernprozessen zu steigern. Diese Perspektive verschiebt den Fokus von formalen Schulungen hin zu einer Kultur des kontinuierlichen Lernens und der Kollaboration. Für die Zielgruppe bedeutet dies, strategische Ziele mit operativer Praxis zu verknüpfen und den kulturellen Wandel aktiv zu gestalten, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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