Conversation Café: Digital Workplace Adoption - Projekt- & Methodenempfehlungen

Conversation Café: Digital Workplace Adoption - Projekt- & Methodenempfehlungen
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
Mitschrift verfügbar

Diskutieren Sie agile Methoden und Change Management für erfolgreiche digitale Arbeitsplatzkonzepte in mittelständischen Unternehmen.

Das Conversation Café zur Digital Workplace Adoption bringt Experten aus den Bereichen Beratung, Produktentwicklung und Change Management zusammen, um die Einführung und Optimierung digitaler Arbeitsplatzkonzepte zu diskutieren. Die Panel-Diskussion beleuchtet die Herausforderungen und Methoden, die für eine erfolgreiche digitale Transformation in mittelständischen Unternehmen und großen Organisationen notwendig sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen nach der Pandemie ihre Strategien anpassen müssen, um digitale Tools effektiv einzuführen und langfristig produktive Arbeitsweisen zu etablieren. Die Diskussion bietet einen praxisnahen Einblick in die Rolle von Change Management und agilen Methoden bei der organisatorischen Transformation.


Die Teilnehmer betonen, dass digitale Arbeitsplatzkonzepte als Produkte mit langfristiger Perspektive betrachtet werden sollten. Die Einführung digitaler Tools erfordert klare Rahmenrichtlinien, die individuelle Anpassungen ermöglichen. Multiplikatornetzwerke und Early Adopters sind entscheidend für die Verankerung neuer Arbeitsweisen. Agile Methoden wie Scrum und OKR werden als flexible Ansätze hervorgehoben, um die Einführung partizipativ zu gestalten. Die Diskussion zeigt, dass kontinuierliche Analyse und Anpassung der Nutzung digitaler Tools notwendig sind, um Akzeptanz und Produktivität sicherzustellen. Ein divers besetztes Team sollte die Steuerung übernehmen, um die Bedürfnisse aller Bereiche zu berücksichtigen und die Transformation zu katalysieren.

Wir müssen auf ein Projektmanagement verzichten, wenn wir den digitalen Wandel erfolgreich gestalten wollen. Projekte folgen einem hierarchischen Bauplan, der nicht zur agilen und kollaborativen Natur der digitalen Transformation passt. – Dr. Alexander Klier


Die digitale Transformation gelingt nur, wenn alle Betroffenen zu Beteiligten gemacht werden. Ein Projektmanagement, das von oben herab entscheidet, wird scheitern. – Dr. Alexander Klier


Es braucht jemanden, der die Verantwortung übernimmt und die Entscheidung trifft, wie wir zusammenarbeiten. Ohne eine zentrale Rolle, die die Richtung vorgibt, wird es chaotisch. – Person 11 Wimschneider


Wir müssen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der digitalen Transformation akzeptieren. Ein einheitliches Tempo überstülpen zu wollen, führt zu Überforderung und Langeweile. – Person 11 Wimschneider


Es braucht Early Adopters, die Prozesse mit Leben füllen und Vertrauen schaffen. Ohne sichtbare Erfolge und Multiplikatoren wird die Akzeptanz neuer Tools nicht wachsen. – Person 12 Hähnlein

  • Digitale Arbeitsplatzkonzepte sollten weniger als Projekte und mehr als Produkte mit langfristiger Perspektive betrachtet werden.
  • Die Einführung digitaler Tools erfordert klare Rahmenrichtlinien, die jedoch genügend Freiheitsgrade für individuelle Anpassungen lassen.
  • Multiplikatornetzwerke und Early Adopters sind entscheidend, um digitale Transformationen in der Breite der Organisation zu verankern.
  • Die Nutzung agiler Methoden wie Scrum kann helfen, die Einführung digitaler Arbeitsweisen flexibler und effektiver zu gestalten.
  • Eine kontinuierliche Analyse und Anpassung der Nutzung digitaler Tools ist notwendig, um langfristige Akzeptanz und Produktivität sicherzustellen.

Die Diskussion im Conversation Café zur Digital Workplace Adoption beleuchtet die strategische Relevanz der Einführung digitaler Arbeitsplatzkonzepte in Unternehmen, insbesondere im Kontext von Change Management und organisatorischer Transformation. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Frage, ob digitale Transformationen als klassische Projekte oder als langfristige Produkte betrachtet werden sollten. Die Panelisten argumentieren, dass traditionelle Projektmanagementansätze, die aus hierarchischen Strukturen stammen, den Anforderungen moderner, kollaborativer Arbeitsformen nicht gerecht werden. Diese Sichtweise offenbart einen blinden Fleck in der Unternehmensführung: die Tendenz, digitale Initiativen in starren Strukturen zu verankern, anstatt sie flexibel und adaptiv zu gestalten. Die Diskussion macht deutlich, dass die Einführung digitaler Tools klare Rahmenrichtlinien erfordert, die jedoch genügend Freiheitsgrade für individuelle Anpassungen lassen. Multiplikatornetzwerke und Early Adopters spielen eine entscheidende Rolle, um digitale Transformationen in der Breite der Organisation zu verankern.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er agile Methoden wie Scrum und OKR als geeignete Ansätze zur flexiblen und partizipativen Einführung digitaler Arbeitsweisen empfiehlt. Diese Methoden fördern eine kontinuierliche Analyse und Anpassung der Nutzung digitaler Tools, was langfristige Akzeptanz und Produktivität sicherstellt. Die Diskussion fordert die Zielgruppe auf, Verantwortung für die Steuerung digitaler Arbeitsplatzkonzepte an divers besetzte Teams zu delegieren, die die Bedürfnisse aller Unternehmensbereiche einbeziehen. Dadurch wird eine Brücke zwischen operativer Praxis und strategischem Ziel geschlagen, die den kulturellen Wandel hin zu mehr Selbstorganisation und partizipativer Entscheidungsfindung unterstützt. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen Betrachtung hin zu einer ganzheitlichen Sichtweise, die die kulturellen und organisatorischen Dimensionen der digitalen Transformation in den Vordergrund stellt.

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