Conversation Café: Digitale Führungskultur - Werte, Rollen & Selbstverständnis

Conversation Café: Digitale Führungskultur - Werte, Rollen & Selbstverständnis

Diskutieren Sie, wie digitale Führung in hybriden Teams Vertrauen und Kommunikation stärkt und welche Rollen Mitarbeitende übernehmen können.

Das Panel „Conversation Café“ bietet einen tiefgehenden Austausch über die Gestaltung digitaler Führungskultur in hybriden Arbeitsumgebungen. Die Diskussion vereint Perspektiven aus Beratung, Konzernpraxis und Change Management und beleuchtet, wie Vertrauen, Kommunikation und Empowerment in virtuellen Teams gefördert werden können. Die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen aus verschiedenen Branchen ein und diskutieren operative Details, Studienergebnisse sowie Praxisbeispiele. Ein zentrales Thema ist die Notwendigkeit, Kommunikationsstrategien zu entwickeln, die über die reine Nutzung digitaler Tools hinausgehen und Empathie sowie Intentionen klar vermitteln.


Die Diskussion hebt hervor, dass digitale Führung nicht nur auf Tool- oder Methodenkompetenz reduziert werden kann, sondern ein umfassendes Verständnis für digitale Geschäftsmodelle und Transformation erfordert. Die Panelisten betonen die Bedeutung von Empowerment und rollenbasiertem Führen, wobei Mitarbeitende situativ Führungsrollen übernehmen können. Sie diskutieren die Herausforderungen der Remote-Führung und die Notwendigkeit, Vertrauen und offene Kommunikation zu etablieren. Zudem wird die Bedeutung von Fehlerkultur und Digitalmut betont, um Innovation und Experimentierfreude zu fördern. Abschließend fordern die Panelisten, dass Unternehmen digitale Führung erlebbar machen und Multiplikatoren ausbilden, um eine nachhaltige digitale Führungskultur zu schaffen.

Wir müssen wegkommen von Anwesenheitstracking hin zu Performance über Ziele. Führungskräfte müssen lernen, Ziele zu setzen und loszulassen. – Nadine Soyez


Führung ist eine Aufgabe, die nicht zwangsläufig an Führungskräfte gebunden ist. Digitale Führung ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit. – Dr. Alexander Klier


Fehlerkultur muss von oben gefördert werden. Verwundbarkeit und Experimentierfreude sind entscheidend, um Kontrolle abzugeben und Innovation zu fördern. – Christoph Bauer

  • Digitale Führungskultur erfordert klare Kommunikationsstrategien und regelmäßige Check-ins.
  • Empowerment in hybriden Teams ist essenziell, um situative Führungsrollen zu ermöglichen.
  • Vertrauen und Zielorientierung sind entscheidend für die Produktivität in Remote-Arbeitsumgebungen.
  • Führungskräfte müssen digitale Tools effektiv nutzen, um das Management by Walking Around zu ersetzen.
  • Fehlerkultur und Digitalmut fördern Innovation und Experimentierfreude in Organisationen.

Digitale Führungskultur in hybriden Arbeitsumgebungen stellt Unternehmen vor die Herausforderung, Vertrauen, Kommunikation und Empowerment neu zu definieren. Die Diskussion im "Conversation Café" verdeutlicht, dass traditionelle Hierarchien und Führungsmodelle an ihre Grenzen stoßen, wenn Teams remote arbeiten. Ein zentraler Konflikt besteht in der Balance zwischen Kontrolle und Autonomie: Führungskräfte müssen lernen, Ergebnisse statt Anwesenheit zu bewerten und Vertrauen zu fördern, ohne die Kontrolle zu verlieren. Diese Transformation erfordert ein Umdenken in der Führungskultur, bei dem die Fähigkeit zur situativen Führung und die Förderung von Digitalmut im Vordergrund stehen. Der Beitrag macht deutlich, dass die Einführung digitaler Tools allein nicht ausreicht, um diese kulturellen und strukturellen Herausforderungen zu bewältigen.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung digitaler Führungskompetenzen. Er fordert Unternehmen auf, Multiplikatorenprogramme und neue Lernformate zu etablieren, die praxisnah und auf den Arbeitsalltag abgestimmt sind. Diese Ansätze sollen nicht nur die technische Kompetenz, sondern auch die emotionale Intelligenz der Führungskräfte stärken. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer reinen Tool-Implementierung hin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Führung, das Offenheit und Partizipation fördert. Für die Zielgruppe bedeutet dies, dass sie nicht nur auf technologische Lösungen setzen, sondern auch die kulturellen Aspekte der digitalen Transformation aktiv gestalten muss, um langfristig erfolgreich zu sein.

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