Elizabeth Marsh beleuchtet in ihrem Vortrag bei den Shift/HR Talks 2022 die Herausforderungen und Chancen des digitalen Wohlbefindens in hybriden Arbeitsumgebungen. Sie verbindet über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Digital Work mit aktuellen Forschungsergebnissen, um HR-Leitern und Teamverantwortlichen in Unternehmen mit 500 bis 1.000 Mitarbeitenden praxisnahe Handlungsempfehlungen zu bieten. Der Fokus liegt auf der Identifikation und Reduktion digitaler Belastungen durch technologische Überlastung und ständige Erreichbarkeit. Marsh hebt die Bedeutung von Teamvereinbarungen und individueller Achtsamkeit hervor, um eine Balance zwischen digitaler Verbindung und Entkopplung zu erreichen.
Im Zentrum des Vortrags stehen die Risiken digitaler Gefährdungen, wie Informationsüberflutung und ständige Unterbrechungen, die zu Stress und Burnout führen können. Marsh diskutiert die Notwendigkeit organisatorischer, technologischer und individueller Maßnahmen, um digitales Wohlbefinden zu fördern. Sie empfiehlt die Entwicklung digitaler Kompetenzen, die bewusste Steuerung der eigenen Aufmerksamkeit und die Implementierung von „If-Then-Plänen“ zur besseren Integration von Technologie in den Alltag. Abschließend betont sie die Rolle von Mitgefühl und Austausch in Unternehmen, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen und digitale Gefährdungen systematisch zu adressieren.
