Diskussion: Challenges & recommendations for the digital transformation of the organization

Diskussion: Challenges & recommendations for the digital transformation of the organization

Systemische Ansätze und Führung in der digitalen Transformation: Erfahren Sie, wie Komplexität bewältigt und Unternehmenskultur gefördert wird.

Die Panel-Diskussion im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Herausforderungen und Empfehlungen für die digitale Transformation in traditionellen Großunternehmen. Im Mittelpunkt stehen systemische Ansätze zur Bewältigung organisationaler Komplexität, die Rolle von Führung und die Förderung einer anpassungsfähigen Unternehmenskultur. Die Diskussion bietet eine differenzierte Betrachtung der interdependenten Strukturen und kulturellen Veränderungen, die mit der digitalen Transformation einhergehen, und richtet sich an Führungskräfte und Verantwortliche für digitale Transformation in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden.


Die Diskussionsteilnehmer, darunter Lee Bryant, Rita Zonius und Tanya Burak, bringen unterschiedliche Perspektiven ein. Bryant betont die Notwendigkeit, Komplexität zu akzeptieren und zu gestalten, ohne nach einfachen Lösungen zu suchen. Er plädiert für die Einbindung digital affiner Talente und die Stärkung von Kommunikationsstrukturen. Rita Zonius hebt die Bedeutung von Kreativität und Experimentierfreude hervor, während Tanya Burak die externen Anforderungen und den Veränderungsdruck durch Kunden betont. Die Diskussion verdeutlicht, dass die digitale Transformation ein kontinuierlicher Prozess ist, der Offenheit für Vielfalt und die Bereitschaft zu Experimenten erfordert. Führungskräfte sollten als Coaches agieren und Rahmenbedingungen schaffen, in denen Mitarbeitende ihr Potenzial entfalten können.

Postshift ist darauf spezialisiert, Organisationen zu helfen, die Komplexität zu akzeptieren und sich an ständige Veränderungen anzupassen, anstatt nach einem endgültigen Ziel zu streben. – Lee Bryant


Führungskräfte sollten sich entspannen und die Kreativität und Innovation ihrer Mitarbeiter freisetzen, anstatt sie in starre Strukturen zu zwängen. – Rita Zonius

  • Die digitale Transformation erfordert die Akzeptanz von Komplexität und die Abkehr von einfachen Lösungen.
  • Ein systemischer Ansatz ist notwendig, um interdependente Herausforderungen in Organisationen zu bewältigen.
  • Führungskräfte sollten ihre Rolle als Koordinatoren und Coaches verstehen, anstatt alles selbst steuern zu wollen.
  • Die Förderung von Vielfalt und die Nutzung der Kreativität der Mitarbeitenden sind entscheidend für den Erfolg in der digitalen Transformation.
  • Die Transformation ist ein kontinuierlicher Prozess ohne klar definiertes Endziel.

Die digitale Transformation traditioneller Großunternehmen stellt Führungskräfte vor die Herausforderung, komplexe Systeme zu verstehen und zu managen. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz systemischer Ansätze, um die Komplexität in Organisationen zu bewältigen. Ein zentraler Konflikt besteht darin, dass viele Führungskräfte einfache Lösungen bevorzugen, während die Realität der Transformation ein kontinuierlicher, dynamischer Prozess ist. Diese Diskrepanz führt zu Denkfehlern und einer unzureichenden Berücksichtigung interdependenter Strukturen. Die Diskussion macht deutlich, dass die Akzeptanz von Komplexität und die Abkehr von linearen Steuerungsmodellen entscheidend sind, um die Transformation erfolgreich zu gestalten. Es wird argumentiert, dass Führungskräfte ihre Rolle als Koordinatoren und Coaches verstehen sollten, um die Kreativität und Vielfalt der Mitarbeitenden zu fördern und so die Anpassungsfähigkeit der Organisation zu erhöhen.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem er Führungskräfte dazu auffordert, Kontrolle loszulassen und Raum für Experimente zu schaffen. Die Förderung von Vielfalt und die Einbindung digital affiner Talente werden als Schlüssel zur erfolgreichen Transformation hervorgehoben. Diese Perspektivenverschiebung ermutigt Unternehmen, externe Impulse aufzunehmen und neue Arbeitsweisen zu erproben. Die Diskussion regt dazu an, die Transformation nicht als Projekt mit einem klaren Endziel zu betrachten, sondern als fortlaufenden Prozess, der kontinuierliche Anpassung erfordert. Für die Zielgruppe bedeutet dies, strategische Ziele mit einem kulturellen Wandel zu verknüpfen, der auf Offenheit und Lernbereitschaft basiert. Der Beitrag fordert dazu auf, die Potenziale der Mitarbeitenden zu nutzen und eine lernende Organisation zu entwickeln, die sich flexibel an veränderte Rahmenbedingungen anpassen kann.

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