Erfolgsfaktoren für das richtige Führen im digitalen Raum

Folge #48

Erfolgsfaktoren für das richtige Führen im digitalen Raum
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Virtuelle Führung erfordert neue Ansätze: Beziehungsgestaltung, stärkenorientierte Meetings und flexible Führungsmodelle im digitalen Raum.

Im Interviewformat der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet Pivi Scamperle die Herausforderungen und Chancen der Führung im digitalen Raum. Der Beitrag richtet sich an HR-Leiter mittelständischer Unternehmen und Führungskräfte in Startups, die sich mit virtueller Führung, Ambiguität und Generationswechsel auseinandersetzen. Besonders hervorzuheben ist der praxisnahe Zugang, den Scamperle durch ihre Beratungserfahrungen bietet. Sie diskutiert, wie Unternehmen strukturelle Veränderungen angehen und neue Führungsstile etablieren können, um den Teamzusammenhalt in virtuellen Umgebungen zu fördern.


Zentrale Erkenntnisse des Interviews sind, dass Führung im digitalen Raum eine bewusste Gestaltung von Beziehungen erfordert, da informelle Begegnungen fehlen. Scamperle betont die Notwendigkeit, Führungskräfte durch kollegiale Fallberatung und stärkenorientierte Ansätze zu unterstützen. Sie empfiehlt, Teammeetings aktiv zu gestalten und neue Kommunikationswege zu entwickeln, um Motivation und Leistungsbereitschaft zu fördern. Zudem wird die klassische Führungskräfteentwicklung hinterfragt, mit dem Ziel, mehr Verantwortung an Teams und Einzelne abzugeben. Die kommenden Jahre bieten die Chance, neue Führungsmodelle zu etablieren, die sowohl Flexibilität als auch Stabilität gewährleisten.

Führung im digitalen Raum ist nicht nur eine technische, sondern vor allem eine kulturelle Herausforderung. Unternehmen müssen sich fragen, was Führung generell verlangt und wie sie sich in veränderten Arbeitsstrukturen manifestiert. – Pivi Scamperle


Es gibt kein vollständiges Zurück mehr in die Büros. Die Pandemie hat gezeigt, dass wir uns mit neuen Formen der Zusammenarbeit auseinandersetzen müssen, die über den physischen Raum hinausgehen. – Pivi Scamperle


Führungskräfte sollten ihre bisherigen Kompetenzen und Erfolge nicht über Bord werfen, sondern reflektieren, was sie erfolgreich gemacht hat und wie sie dies in den virtuellen Raum übertragen können. – Pivi Scamperle

  • Führung im digitalen Raum erfordert eine bewusste Gestaltung von Beziehungen und Teamzusammenhalt, da informelle Begegnungen fehlen.
  • Ambiguität entsteht, wenn agile Strukturen auf wachsende Organisationen treffen, was neue Führungsansätze notwendig macht.
  • Generationswechsel in Unternehmen bietet die Chance, neue Führungsstile von Anfang an zu etablieren.
  • Schlechtes Führungsverhalten wird im digitalen Raum sichtbarer und erfordert Selbstreflexion der Führungskräfte.
  • Unternehmen sollten Führungskräfte durch kollegiale Fallberatung und stärkenorientierte Ansätze unterstützen.

Führung im digitalen Raum stellt Unternehmen vor die Herausforderung, traditionelle Führungsmodelle zu überdenken und an die Gegebenheiten virtueller Arbeitsumgebungen anzupassen. Die strategische Relevanz liegt in der Notwendigkeit, Ambiguität zu bewältigen und den Generationswechsel aktiv zu gestalten. Ein zentrales Spannungsfeld ergibt sich aus der Kollision agiler Strukturen mit wachsenden Organisationsanforderungen, was neue Führungsansätze erfordert. Der Beitrag beleuchtet, wie Führungskräfte durch Selbstreflexion und die bewusste Gestaltung von Beziehungen und Teamzusammenhalt diese Herausforderungen meistern können. Dabei wird deutlich, dass schlechtes Führungsverhalten im digitalen Raum sichtbarer wird, was eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und den eigenen Methoden erfordert. Die Transformation hin zu einer flexiblen und zugleich stabilen Führungskultur ist essenziell, um den Anforderungen der neuen Arbeitswelt gerecht zu werden.


Der Beitrag liefert praxisnahe Empfehlungen, die Führungskräfte dazu anregen, ihre bisherigen Kompetenzen zu reflektieren und gezielt in den virtuellen Raum zu übertragen. Er fordert auf, kollegiale Fallberatung und stärkenorientierte Ansätze zu nutzen, um die eigene Entwicklung und die des Teams zu fördern. Diese Prinzipien unterstützen die Zielgruppe dabei, operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen. Die Perspektive verschiebt sich von starren Hierarchien hin zu einer selbstorganisierten, resilienten Arbeitsweise, die sowohl Flexibilität als auch Stabilität gewährleistet. Der Beitrag inspiriert dazu, neue Modelle der Zusammenarbeit zu etablieren, die den Anforderungen der digitalen Transformation gerecht werden und gleichzeitig die Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden fördern.

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