Fachbeitrag: Digitale Zusammenarbeit: Firstline Worker smart einbinden

Fachbeitrag: Digitale Zusammenarbeit: Firstline Worker smart einbinden
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Integration von Firstline-Workern in digitale Arbeitsplätze: Herausforderungen, maßgeschneiderte Tools und Change-Management für mehr Akzeptanz.

In diesem Fachbeitrag wird die Integration von Firstline-Workern in digitale Arbeitsplätze aus der Perspektive eines erfahrenen Beraters beleuchtet. Der Fokus liegt auf der Anpassung digitaler Tools an die spezifischen Arbeitsumfelder dieser Mitarbeitergruppe, um deren Akzeptanz und Nutzung zu fördern. Der Beitrag bietet Einblicke in die Herausforderungen und Lösungsansätze für die digitale Transformation in Großunternehmen, insbesondere in den Branchen Enterprise, Healthcare und Manufacturing. Durch die Kombination von Low-Code- und No-Code-Lösungen wird gezeigt, wie maßgeschneiderte digitale Prozesse entwickelt werden können, die sowohl Wissensarbeiter als auch Firstline-Worker effektiv einbinden.


Zentrale Erkenntnisse des Beitrags sind die Bedeutung von Change-Management und Schulungen bei der Einführung neuer digitaler Arbeitsplätze. Der Sprecher hebt hervor, dass die Akzeptanz digitaler Tools nur dann entsteht, wenn Mitarbeiter deren Mehrwert klar erkennen und in ihre Arbeitsprozesse integrieren können. Ein praxisnahes Beispiel zeigt, wie durch die Nutzung von Power Automate und Power Apps eine reibungslose Synchronisation zwischen verschiedenen digitalen Plattformen erreicht wird. Die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden vor Ort und die Ausrichtung an deren realen Arbeitsprozessen werden als Schlüssel zur erfolgreichen Integration und Effizienzsteigerung im Unternehmen identifiziert.

Die digitale Transformation ist kein Projekt, sondern ein Dauerzustand. Geschäftsmodelle und Services verändern sich ständig, und die IT muss flexible Unternehmensarchitekturen schaffen, um den zentralen Mitarbeiter zu unterstützen. – Markus M\u00fchlhaus


Jede digitale Lösung, sei es ein Intranet oder ein digitaler Arbeitsplatz, ist nur dann erfolgreich, wenn der Mitarbeiter seinen spezifischen Mehrwert darin erkennt. Erst dann entsteht die gewünschte Akzeptanz und Nutzung. – Markus M\u00fchlhaus


Um Akzeptanz und Nutzung zu erreichen, müssen wir mit den Mitarbeitern zusammenarbeiten, ihre Arbeitsprozesse verstehen und neue Lösungen entwickeln, die Komplexität reduzieren und vorhandene Systeme verbinden. – Markus M\u00fchlhaus

  • Die Integration von Firstline-Workern in digitale Prozesse erfordert maßgeschneiderte Lösungen, die deren spezifische Arbeitsumfelder und Bedürfnisse berücksichtigen.
  • Akzeptanz und Nutzung digitaler Tools entstehen nur, wenn Mitarbeiter deren Mehrwert klar erkennen und in ihre Arbeitsprozesse integrieren können.
  • Change-Management und Schulungen sind essenziell, um die Einführung neuer digitaler Arbeitsplätze erfolgreich zu gestalten.
  • Die Kombination von Low-Code- und No-Code-Lösungen wie Power Automate und Power Apps ermöglicht eine effiziente Anpassung digitaler Tools an spezifische Arbeitsprozesse.
  • Eine enge Zusammenarbeit mit Mitarbeitern vor Ort ist notwendig, um reale Arbeitsprozesse zu verstehen und effektive digitale Lösungen zu entwickeln.

Die Integration digitaler Arbeitsplätze für Firstline-Worker stellt eine strategische Herausforderung dar, die tief in die kulturellen und strukturellen Gegebenheiten von Unternehmen eingreift. Der Beitrag beleuchtet die Diskrepanz zwischen Wissensarbeitern und Firstline-Workern, die oft in isolierten, nicht-digitalisierten Arbeitsumfeldern agieren. Diese Trennung offenbart ein Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit zur digitalen Transformation und den realen Barrieren, die durch unterschiedliche Arbeitsbedingungen und digitale Reifegrade entstehen. Ein zentraler blinder Fleck ist die Annahme, dass digitale Lösungen universell einsetzbar sind, ohne die spezifischen Bedürfnisse und Arbeitsprozesse der Firstline-Worker zu berücksichtigen. Die Verantwortung für die erfolgreiche Integration wird häufig auf die Mitarbeitenden abgewälzt, ohne ihnen die notwendigen Ressourcen und Schulungen zur Verfügung zu stellen. Dies führt zu einer strukturellen Widersprüchlichkeit, in der die digitale Transformation als Ziel propagiert wird, während die Umsetzung an den realen Arbeitsbedingungen scheitert.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er aufzeigt, dass die Akzeptanz digitaler Tools nur durch einen klar erkennbaren individuellen Mehrwert erreicht werden kann. Er fordert dazu auf, digitale Lösungen gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu entwickeln und dabei deren reale Arbeitsprozesse zu analysieren und zu verstehen. Die Nutzung von Low-Code- und No-Code-Ansätzen wird als pragmatischer Weg beschrieben, um maßgeschneiderte Lösungen zu schaffen, die ohne großen Schulungsaufwand implementiert werden können. Diese Prinzipien verschieben die Perspektive von einer rein technologischen zu einer menschenzentrierten Transformation, die sowohl operative Effizienz als auch strategische Ziele in Einklang bringt. Der Beitrag inspiriert dazu, die digitale Transformation als kontinuierlichen Prozess zu begreifen, der nicht nur technologische, sondern auch kulturelle Veränderungen erfordert, um nachhaltig erfolgreich zu sein.

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