Fallbeispiel: Entwicklungen beim Digital Workplace Ansatz von Evonik in Zeiten von Corona

Fallbeispiel: Entwicklungen beim Digital Workplace Ansatz von Evonik in Zeiten von Corona
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Digital Workplace bei Evonik: Erfolgreiche Integration von Teams und eBuddy fördert Wissensaustausch und Remote-Arbeit im globalen Konzern.

Im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 beleuchten Experten von Evonik Industries die Implementierung und Weiterentwicklung des Digital Workplace Ansatzes in einem globalen Spezialchemiekonzern. Der Fokus liegt auf der Integration von Microsoft Teams und Enterprise Social Networks sowie der eBuddy-Initiative, die den Wissensaustausch und die Remote-Arbeit fördern. Die praxisnahen Einblicke verdeutlichen, wie digitale Kollaborationsplattformen in einem Unternehmen mit 32.000 Mitarbeitenden erfolgreich eingeführt und genutzt werden können. Die Kombination aus IT- und HR-Initiativen wird als entscheidend für die Akzeptanz und den Erfolg der digitalen Transformation hervorgehoben.


Die Einführung von Microsoft Teams erfolgt schrittweise, beginnend mit einem Pilotprojekt, das die Migration von Skype for Business umfasst. Die eBuddy-Initiative bietet Peer-to-Peer-Unterstützung und hat die Akzeptanz neuer Technologien erheblich gesteigert. Enterprise Social Networks spielt eine zentrale Rolle im Wissensaustausch und der Skalierung digitaler Konversationen. Die Pandemie stellt das Unternehmen vor technische und kulturelle Herausforderungen, die durch agile IT-Teams und gezielte Change-Management-Maßnahmen adressiert werden. Die langfristige Investition in digitale Netzwerke und Identitäten wird als essenziell für den nachhaltigen Erfolg angesehen.

Wir haben einfach die Strategie gefahren, alles zu aktivieren, was geht, im aufsichtsrechtlichen Umfeld. Das war aus IT-technischer Sicht eine perfekte Strategie. – Frank Nestler


Auf jeden Fall nicht die menschliche Seite dabei vergessen. Die Change-Themen von Anfang an priorisieren und mit in das Projekt einbeziehen. – Nils Gleim


Netzwerke sind nicht migrierbar. Wir können die ganzen Konstellationen, die wir über 32.000 Kolleginnen und Kollegen haben, nicht einfach in ein anderes System überführen. – Nils Gleim

  • Die Einführung von Microsoft Teams wurde durch eine schrittweise Migration und gezielte Nutzerunterstützung erfolgreich umgesetzt.
  • Das eBuddy-Programm fördert Peer-to-Peer-Unterstützung bei digitalen Tools und hat die Akzeptanz neuer Technologien erheblich gesteigert.
  • Enterprise Social Networks sind essenziell für den Wissensaustausch und die Skalierung digitaler Konversationen in globalen Unternehmen.
  • Die Kombination aus IT- und HR-Initiativen ist entscheidend für die erfolgreiche Einführung und Nutzung digitaler Kollaborationstools.
  • Netzwerke und digitale Identitäten sind nicht migrierbar und erfordern langfristige Investitionen in Change-Management und Nutzerakzeptanz.

Die Einführung digitaler Kollaborationsplattformen wie Microsoft Teams und Enterprise Social Networks in globalen Unternehmen ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine kulturelle Transformation. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz dieser Transformation, indem er die Spannungsfelder zwischen technischer Implementierung und kultureller Akzeptanz aufzeigt. Ein zentraler Aspekt ist die Verantwortungsverschiebung von IT zu einer kooperativen Verantwortung zwischen IT und HR, um die Akzeptanz und effektive Nutzung digitaler Tools zu fördern. Diese Verschiebung verdeutlicht die Notwendigkeit, nicht nur technische Lösungen bereitzustellen, sondern auch die menschliche Komponente der Veränderung zu adressieren. Der Beitrag macht deutlich, dass die Einführung neuer Technologien oft an kulturellen Barrieren scheitert, wenn die menschliche Seite des Wandels vernachlässigt wird.


Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Die Kombination aus IT- und HR-Initiativen wird als entscheidend für die erfolgreiche Einführung und Nutzung digitaler Kollaborationstools hervorgehoben. Programme wie die eBuddy-Initiative zeigen, dass Peer-to-Peer-Unterstützung und der Aufbau digitaler Netzwerke essenziell für die Akzeptanz neuer Technologien sind. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, pragmatische Strategien zu verfolgen, die sowohl technologische als auch kulturelle Aspekte berücksichtigen. Er verschiebt die Perspektive von einer rein technischen Implementierung hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, der den kulturellen Wandel als integralen Bestandteil der digitalen Transformation begreift. Dies unterstreicht die Bedeutung langfristiger Investitionen in Change-Management und Nutzerakzeptanz, um den digitalen Wandel nachhaltig zu gestalten.

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