Fishbowl-Diskussion: Etablierung neuer Organisationsstrukturen – Ansatzpunkte, Wege & Herausforderungen

Fishbowl-Diskussion: Etablierung neuer Organisationsstrukturen – Ansatzpunkte, Wege & Herausforderungen
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
Mitschrift verfügbar

Netzwerkstrukturen und digitale Führung: Erfahren Sie, wie Unternehmen nachhaltige Veränderungen in der digitalen Transformation umsetzen.

Die Fishbowl-Diskussion auf den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Etablierung neuer Organisationsstrukturen mit einem besonderen Fokus auf Netzwerkstrukturen, digitale Führungskompetenzen und kollaborative Arbeitsmodelle. Im Panel tauschen sich Experten aus Beratung, Wissenschaft und Praxis über die Herausforderungen und Lösungsansätze der Organisationsentwicklung in der digitalen Transformation aus. Die Diskussion bietet einen tiefen Einblick in die unterschiedlichen Perspektiven und zeigt auf, wie Unternehmen nachhaltige Veränderungen umsetzen können.


Zentrale Erkenntnisse der Diskussion umfassen die langfristige Effektivität von Netzwerkstrukturen gegenüber traditionellen Hierarchien, die jedoch neue Kompetenzen erfordern. Die Panelisten betonen die Bedeutung von Empathie und Ergebnisorientierung in der digitalen Führung. Methoden wie OKR werden als Steuerungsinstrumente hervorgehoben, ersetzen jedoch nicht die Notwendigkeit einer vertrauensbasierten Unternehmenskultur. Die Diskussion zeigt, dass politische und organisatorische Rahmenbedingungen entscheidend sind, um die Transformation erfolgreich zu gestalten. Die Panelisten sehen in der aktuellen Krise eine Chance, alte Strukturen zu hinterfragen und neue, nachhaltige Organisationsmodelle zu etablieren.

Wir müssen kritisch konstruktiv sein und reflektieren, was wirklich essenziell ist und was nur Zuckerguss. – Dr. Willms Buhse


Die Machtstatik in Unternehmen hat sich nicht geändert, trotz aller Diskussionen über agile Hierarchien. – Gunnar Sohn


Führungskräfte müssen lernen, in digitalen Kontexten zu agieren und nicht nur den Raum zu beherrschen. – Ursula Vranken

  • Netzwerkstrukturen können langfristig effektiver sein als traditionelle Hierarchien, erfordern jedoch neue Kompetenzen und Kollaborationslogiken.
  • Die digitale Transformation hat Führungskräfte vor die Herausforderung gestellt, Führung auf Distanz effektiv zu gestalten.
  • Kollaborative Arbeitsmodelle sind entscheidend, um den Anforderungen moderner Organisationen und Mitarbeiterbedürfnissen gerecht zu werden.
  • Die Etablierung einer vertrauensbasierten und kollaborativen Unternehmenskultur ist ein kontinuierlicher Prozess, der Bottom-up-Beteiligung erfordert.
  • OKRs können als Steuerungsinstrument für Netzwerk- und Silostrukturen genutzt werden, um Ziele klar zu definieren und zu verfolgen.

Die Diskussion um die Etablierung neuer Organisationsstrukturen zeigt die strategische Relevanz von Netzwerkstrukturen und kollaborativen Arbeitsmodellen in der digitalen Transformation. Sie beleuchtet das Spannungsfeld zwischen traditionellen Hierarchien und der Notwendigkeit, Führung auf Distanz effektiv zu gestalten. Ein zentraler Konflikt besteht in der Tendenz vieler Unternehmen, in Krisenzeiten auf bewährte Top-down-Modelle zurückzugreifen, anstatt dezentrale, innovative Ansätze zu verfolgen. Diese Rückschritte offenbaren strukturelle Widersprüche und Veränderungsbarrieren, die durch den Fachkräftemangel und die Abwanderung von Talenten zu innovativen Unternehmen verstärkt werden. Die Diskussion macht deutlich, dass echte Transformation oft erst durch Krisen oder einschneidende Erfahrungen ausgelöst wird, was die Notwendigkeit unterstreicht, bestehende Denkmodelle und Verantwortungsverschiebungen kritisch zu hinterfragen.


Der Beitrag liefert wertvolle Reflexionsimpulse für die Zielgruppe, indem er auf die Bedeutung von Empathie und Ergebnisorientierung in der digitalen Führung hinweist. Die Nutzung von OKR als Steuerungsinstrument wird als hilfreich angesehen, ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit, eine vertrauensbasierte, kollaborative Kultur zu entwickeln. Die Panelisten fordern eine kontinuierliche Kulturarbeit und die Anpassung gesetzlicher Rahmenbedingungen, um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen. Sie betonen die Notwendigkeit, politische und organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine breite Beteiligung und Diskurs fördern. Die Diskussion verschiebt Perspektiven, indem sie die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Beziehung setzt, und fordert die Zielgruppe auf, die Krise als Chance zu nutzen, um alte Strukturen zu hinterfragen und neue, zukunftsfähige Organisationsmodelle zu etablieren.

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