Im Gespräch mit Lutz Hirsch zur Entwicklung des Intranets zum digitalen Campus

Folge #104

Im Gespräch mit Lutz Hirsch zur Entwicklung des Intranets zum digitalen Campus
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Transformation des Intranets zum digitalen Campus: Erfahren Sie, wie moderne Lösungen hybride Arbeitsmodelle und Mitarbeiterbindung stärken.

In einem Interview im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet Lutz Hirsch, Executive Partner von HIRSCHTEC, die Transformation des klassischen Intranets hin zu einem digitalen Campus. Diese Entwicklung wird als zentraler Ankerpunkt für hybride Arbeitsmodelle in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden betrachtet. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der Anforderungen an moderne Intranet-Lösungen, die als Plattformen für strukturierte Mitarbeiterkommunikation dienen und mit Kollaborationstools wie Microsoft Teams integriert werden. Die Diskussion fokussiert auf die Rolle des Intranets als verlässlicher Kommunikationskanal und die Bedeutung von Personalisierung und Relevanz der Inhalte.


Das Interview hebt hervor, dass das Intranet weiterhin eine zentrale Rolle in der Unternehmenskommunikation spielt, insbesondere durch die Bereitstellung strukturierter, rechtlich belastbarer Informationen. Lutz Hirsch betont die Notwendigkeit, verschiedene Szenarien zu testen, um die Akzeptanz der Mitarbeitenden zu fördern, da es keinen universellen Lösungsweg gibt. Die Integration von Gamification-Elementen und operativen Mehrwerten wird als entscheidend für die Akzeptanz bei gewerblichen Mitarbeitenden angesehen. Zudem wird die Zusammenarbeit zwischen Unternehmenskommunikation und HR als ausbaufähig beschrieben, um die Geschäftsrelevanz der internen Kommunikation zu stärken und hybride Arbeitsmodelle weiterzuentwickeln.

Das Intranet ist nicht totzukriegen. Es bleibt der verlässliche Ort für nachrichtengeführte Mitarbeiterkommunikation, während dynamische Interaktionen zu Teams verlagert werden. – Lutz Hirsch


Der digitale Campus vermittelt ein Heimatgefühl in der hybriden Arbeitswelt. Er ist mehr als nur ein Intranet, er ist der zentrale Anlaufpunkt für Unternehmenskommunikation und Identifikation. – Lutz Hirsch


Ein Intranet kann nicht durch Teams ersetzt werden. Für größere Konzerne ist es unmöglich, eine komplexe Navigationsstruktur in Teams abzubilden. – Lutz Hirsch

  • Das Intranet entwickelt sich zum digitalen Campus, der als zentraler Ankerpunkt für hybride Arbeitsmodelle dient.
  • Hybride Arbeitsmodelle erfordern eine klare Trennung zwischen Intranet für strukturierte Kommunikation und Tools wie Microsoft Teams für Kollaboration.
  • Personalisierung und Relevanz der Inhalte sind entscheidend, um die Nutzung des Intranets zu fördern.
  • Gamification-Elemente und operative Mehrwerte steigern die Akzeptanz von Intranet-Apps bei gewerblichen Mitarbeitern.
  • Eine starke Unternehmenskommunikation trägt zur Mitarbeiterbindung bei und sollte als geschäftsrelevant betrachtet werden.

Die Entwicklung des Intranets zum digitalen Campus ist von strategischer Bedeutung für Unternehmen, die hybride Arbeitsmodelle implementieren. Diese Transformation adressiert die Notwendigkeit, traditionelle Kommunikationsstrukturen zu überdenken und an die Anforderungen einer zunehmend dezentralen Belegschaft anzupassen. Ein zentrales Spannungsfeld besteht in der Balance zwischen der strukturierten, unternehmensweiten Kommunikation und der dynamischen, abteilungsbezogenen Interaktion. Hier zeigt sich ein blinder Fleck: Die Annahme, dass bestehende Tools wie Microsoft Teams alle Kommunikationsbedürfnisse abdecken können, wird durch die Komplexität und Unübersichtlichkeit in multinationalen Konzernen widerlegt. Der Beitrag macht deutlich, dass die Verantwortungsverschiebung hin zu einer stärkeren Integration von Kommunikations- und Kollaborationstools eine tiefgreifende Veränderung der Unternehmenskultur erfordert, um die Mitarbeiterbindung zu stärken und die Unternehmenskultur authentisch widerzuspiegeln.


Aus dem Beitrag lassen sich klare Prinzipien ableiten, die für die Weiterentwicklung des digitalen Arbeitsplatzes handlungsrelevant sind. Die Personalisierung und Relevanz von Inhalten im Intranet sind entscheidend, um die Nutzung zu fördern und die Mitarbeiterbindung zu erhöhen. Der Beitrag fordert dazu auf, die Unternehmenskommunikation als geschäftskritische Funktion zu verstehen und entsprechend zu investieren. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem strategischen Ziel, das kulturellen Wandel unterstützt. Die Integration von Gamification-Elementen und operativen Mehrwerten, insbesondere für gewerbliche Mitarbeitende, zeigt, wie digitale Plattformen nicht nur als Informationsquelle, sondern als lebendiger Kulturraum fungieren können. Diese Ansätze fördern nicht nur die Zufriedenheit und Bindung der Mitarbeitenden, sondern tragen auch zur Reduzierung von Fluktuationskosten bei, indem sie eine vernetzte und engagierte Belegschaft schaffen.

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