Im Gespräch mit Volker Metzger zu Online Meetings und den Veränderungen zur hybriden Unternehmensführung

Folge #82

Im Gespräch mit Volker Metzger zu Online Meetings und den Veränderungen zur hybriden Unternehmensführung
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Hybride Führung meistern: Volker Metzger über emotionale Intelligenz, Raumgestaltung und flexible Arbeitsmodelle für mehr Innovation.

Volker Metzger, Diplompsychologe und Geschäftsführer von Emotionsraum, bietet in einem Interview im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 tiefgehende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der hybriden Unternehmensführung. Der Beitrag richtet sich an Geschäftsführer mittelständischer Unternehmen, die hybride Arbeitsmodelle implementieren und dabei Wertschöpfung, emotionale Intelligenz sowie Achtsamkeit in ihren Teams stärken wollen. Metzger beleuchtet die Bedeutung von Raumgestaltung und Persönlichkeitsentwicklung als integrale Bestandteile erfolgreicher Führung und zieht Parallelen zwischen unbewussten Reaktionen auf Umgebungsreize und der Gestaltung von Arbeitsräumen.


Im Interview betont Metzger die Notwendigkeit eines neuen Verständnisses der Wertschöpfungskette im hybriden Arbeiten und beschreibt, wie emotionale Intelligenz und Achtsamkeit entscheidend für die Führung in digitalen und physischen Arbeitswelten sind. Er diskutiert die Rolle der mittleren Führungsebene, die sich von Kontrollaufgaben lösen und stattdessen auf Kommunikation und Teilhabe fokussieren muss. Methoden wie „Working Out Loud“ und der „Pac-Man“-Ansatz zur mentalen Vorbereitung auf den Arbeitstag werden als praxisnahe Strategien vorgestellt. Metzger plädiert für flexible Arbeitszeiten und -orte, um die Innovationskraft zu fördern und die geistige Frische der Mitarbeitenden zu erhalten.

Räume sind entscheidend für den Erfolg, da sie Emotionen auslösen, die wiederum Gefühle beeinflussen. – Volker Metzger


Führungskräfte müssen lernen, besser zuzuhören und Raum für Stille zu lassen, um echte Achtsamkeit und Verständnis zu fördern. – Volker Metzger


Die mittlere Führungsebene muss sich neu definieren und als Paten agieren, um Nähe und Teilhabe zu fördern. – Volker Metzger

  • Hybride Führung erfordert ein neues Verständnis von Wertschöpfung, bei dem alle Beteiligten die gesamte Kette verstehen und effizient bedienen.
  • Emotionale Intelligenz und Achtsamkeit sind entscheidend, um in hybriden Arbeitsmodellen Nähe und Verbundenheit zu schaffen.
  • Die mittlere Führungsebene muss sich neu definieren und stärker auf Kommunikation, Pädagogik und Teilhabe fokussieren.
  • Innovationskraft entsteht durch die bewusste Inszenierung von Zufälligkeit und Intuition, die in hybriden Arbeitsmodellen oft verloren geht.
  • Hybride Arbeitsmodelle erfordern flexible Arbeitszeiten und -orte, angepasst an individuelle Bedürfnisse und Biorhythmen.

Hybride Unternehmensführung erfordert eine tiefgreifende Transformation der Führungs- und Arbeitskultur, die über die bloße Implementierung digitaler Tools hinausgeht. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz emotionaler Intelligenz und Achtsamkeit als zentrale Elemente, um in hybriden Arbeitsmodellen erfolgreich zu navigieren. Ein blinder Fleck, der sichtbar wird, ist die oft unterschätzte Bedeutung der physischen und psychischen Arbeitsumgebung für die Wertschöpfung. Die Herausforderung besteht darin, die informellen, kreativen Interaktionen, die im Büroalltag selbstverständlich waren, in die digitale Welt zu übertragen. Zudem wird die Notwendigkeit einer Neudefinition der mittleren Führungsebene deutlich, die sich von Kontrollmechanismen lösen und stattdessen auf Kommunikation und Teilhabe fokussieren muss. Dies erfordert ein Umdenken in der Führungskultur, das bestehende Barrieren und Denkfehler überwindet, um die Innovationskraft in hybriden Strukturen zu fördern.


Der Beitrag liefert praxisnahe Empfehlungen, die Führungskräfte dazu auffordern, die Arbeitszeit flexibler zu gestalten und die mentale Vorbereitung auf den Arbeitstag bewusst zu simulieren. Dies fördert nicht nur die Effizienz, sondern auch die geistige Frische der Mitarbeitenden. Die Einführung von Reflexionspartnern und die bewusste Inszenierung von Zufälligkeit und Intuition werden als Schlüssel zur Steigerung der Innovationskraft hervorgehoben. Diese Prinzipien verschieben die Perspektive von einer reinen Effizienzsteigerung hin zu einem ganzheitlichen Verständnis von Wertschöpfung, das sowohl operative Praxis als auch strategische Ziele und kulturellen Wandel integriert. Der Beitrag fordert dazu auf, mutig neue Wege zu gehen und die Chancen der hybriden Arbeitswelt zu nutzen, um die individuelle und kollektive Leistungsfähigkeit zu steigern.

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