Im Gespräch mit Ute Philipp zu den Governance-Herausforderungen bei MS Teams

Folge #78

Im Gespräch mit Ute Philipp zu den Governance-Herausforderungen bei MS Teams
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Governance-Strategien für Microsoft Teams: Vermeiden Sie Chaos und fördern Sie Nutzerakzeptanz durch automatisierte Prozesse und klare Strukturen.

Das Interview mit Ute Philipp, Teamlead Sales bei CollabStack, bietet einen tiefen Einblick in die Governance-Herausforderungen bei der Nutzung von Microsoft Teams in Unternehmen. Der Beitrag richtet sich an IT-Leiter mittelständischer Unternehmen sowie Berater für digitale Transformation und beleuchtet die Notwendigkeit einer klaren Governance-Strategie zur Vermeidung von Chaos und zur Sicherung der Nutzerakzeptanz. Besonders hervorgehoben wird die Rolle technischer Lösungen, die IT-Abteilungen entlasten und gleichzeitig die Autonomie der Nutzer fördern.


Ute Philipp diskutiert die Auswirkungen der Pandemie auf die Einführung von Microsoft Teams und die daraus resultierenden unübersichtlichen Strukturen. Sie betont die Bedeutung von Governance-Tools zur Automatisierung von Prozessen wie der Teams-Raum-Erstellung und dem Management externer Nutzer. Diese Lösungen helfen, Wildwuchs zu vermeiden und die Produktivität zu steigern. Philipp empfiehlt, Governance von Anfang an in die technische Lösung zu integrieren, um einheitliche Strukturen sicherzustellen und die Effizienz der digitalen Zusammenarbeit zu optimieren.

Die Einführung von Microsoft Teams während der Pandemie war oft überstürzt, was dazu führte, dass Governance-Themen zunächst vernachlässigt wurden. Jetzt ist es entscheidend, diese von Anfang an zu integrieren, um Chaos zu vermeiden. – Ute Philipp


Die Balance zwischen Nutzerfreiheit und IT-Kontrolle ist entscheidend. Mitarbeiter sollen autark agieren können, aber innerhalb eines klaren Regelwerks. – Ute Philipp


Eine technische Governance-Lösung wie Teamcenter kann helfen, die Fehleranfälligkeit zu reduzieren und die IT zu entlasten, indem sie Prozesse automatisiert und strukturiert. – Ute Philipp

  • Die Einführung von Microsoft Teams während der Pandemie hat oft Governance-Aspekte vernachlässigt, was zu unübersichtlichen Strukturen führte.
  • Eine klare Governance-Strategie ist essenziell, um Chaos in Teams-Strukturen zu vermeiden und die Akzeptanz der Nutzer zu sichern.
  • Technische Lösungen wie Governance-Tools können IT-Abteilungen entlasten und gleichzeitig die Autonomie der Nutzer fördern.
  • Die Automatisierung von Prozessen wie Teams-Raum-Erstellung und Gästemanagement spart Ressourcen und reduziert Fehleranfälligkeit.
  • Hybrides Arbeiten ist fest etabliert und erfordert digitale Plattformen als Grundlage für effiziente Zusammenarbeit.

Die Einführung von Governance-Strategien in digitalen Kollaborationsplattformen wie Microsoft Teams ist für IT-Leiter in mittelständischen Unternehmen von strategischer Bedeutung. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen, die durch die pandemiebedingte, oft überstürzte Einführung solcher Plattformen entstanden sind. Ein zentrales Problem ist die fehlende Governance, die zu unübersichtlichen Strukturen und einem Rückgang der Nutzerakzeptanz führt. Diese Situation offenbart einen blinden Fleck in der digitalen Transformation: Die Balance zwischen Nutzerautonomie und zentraler Kontrolle. Der Beitrag macht deutlich, dass die Verantwortung für die Strukturierung und Verwaltung digitaler Räume oft unklar verteilt ist, was zu ineffizienten Prozessen und erhöhter Stressbelastung führt. Diese strukturellen Widersprüche erfordern ein Umdenken in der Führung, um die Vorteile digitaler Tools voll auszuschöpfen.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem er aufzeigt, wie technische Lösungen wie Governance-Tools die IT-Abteilungen entlasten und gleichzeitig die Autonomie der Nutzer fördern können. Er fordert die Zielgruppe auf, Governance nicht als Einschränkung, sondern als Unterstützung zu begreifen, die klare Strukturen schafft und die Effizienz steigert. Die Reflexion über die Integration von Governance in die digitale Infrastruktur verschiebt die Perspektive von der reinen Technologieeinführung hin zu einer nachhaltigen Optimierung der digitalen Zusammenarbeit. Dies erfordert einen kulturellen Wandel, der die Bedeutung von klaren Regelwerken und automatisierten Prozessen anerkennt, um die Produktivität zu steigern und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Der Beitrag inspiriert dazu, die digitale Transformation nicht nur technisch, sondern auch strategisch und kulturell zu gestalten.

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