Im Gespräch mit Jonas Hellweg zu den Erfolgsfaktoren in einer hybriden Arbeitswelt

Folge #85

Im Gespräch mit Jonas Hellweg zu den Erfolgsfaktoren in einer hybriden Arbeitswelt
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
Mitschrift verfügbar

Hybride Arbeitsmodelle: Jonas Hellweg erläutert Erfolgsfaktoren wie Change Management und technologische Integration für optimierte Zusammenarbeit.

Jonas Hellweg, Consultant bei T-Systems Multimedia Solutions, beleuchtet in einem Interview die Erfolgsfaktoren für hybride Arbeitswelten. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die Transformation von Arbeitsumgebungen durch technologische und organisatorische Anpassungen. Besonders hervorzuheben ist die Perspektive auf die Integration von Tools wie Microsoft Teams und Zoom sowie die Bedeutung von Change Management und Activity-based Working Guidelines. Diese Kombination ermöglicht es Unternehmen, die Zusammenarbeit und Mitarbeitererfahrungen zu optimieren.


Im Gespräch wird deutlich, dass technologische Ausstattung und Raumkonzepte entscheidend für die Umsetzung hybrider Arbeitsmodelle sind. Hellweg betont die Notwendigkeit klarer organisatorischer Regeln und geeigneter technischer Lösungen für hybride Meetings. Die Pandemie hat als Katalysator für die Akzeptanz hybrider Modelle gewirkt, doch viele Unternehmen stehen noch am Anfang der Transformation. Hellweg empfiehlt, hybride Arbeitsmodelle als fortlaufenden Veränderungsprozess zu begreifen, der technologische, organisatorische und menschliche Aspekte gleichermaßen adressiert. Die Einführung von Activity-based Working Guidelines und die Nutzung von Netzwerken wie Tool Guide Communities unterstützen die nachhaltige Verankerung neuer Arbeitsweisen.

Hybride Arbeitsmodelle erfordern eine flexible Anpassung der Raumkonzepte, um den sozialen Aspekt der Zusammenarbeit zu fördern. – Jonas Hellweg


Technologie allein reicht nicht aus. Der Mensch bleibt das zentrale Element in jedem Veränderungsprozess. – Jonas Hellweg


Die Pandemie hat uns gelehrt, dass wir nicht in alte Muster zurückfallen dürfen. Ein Mittelweg zwischen Remote und Büroarbeit ist entscheidend. – Jonas Hellweg

  • Technologische Ausstattung und Raumkonzepte sind entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung hybrider Arbeitsmodelle.
  • Change Management muss sowohl technologische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigen, um Mitarbeiter erfolgreich einzubinden.
  • Hybride Meetings erfordern klare organisatorische Regeln und geeignete technische Lösungen, um alle Teilnehmer gleichwertig einzubeziehen.
  • Die Pandemie hat als Katalysator für die Akzeptanz hybrider Arbeitsmodelle gewirkt, jedoch sind viele Unternehmen noch nicht vollständig darauf vorbereitet.
  • Activity-based Working Guidelines helfen Teams, hybride Arbeitsprozesse effizient zu gestalten.

Die hybride Arbeitswelt steht im Spannungsfeld zwischen technologischer Ausstattung und organisatorischen Anpassungen. Für Change Manager in mittelständischen und großen Unternehmen ist die strategische Relevanz dieses Themas unbestritten, da es die Art und Weise, wie Arbeit organisiert und erlebt wird, grundlegend verändert. Ein zentraler Konflikt besteht in der Balance zwischen Remote-Arbeit und Präsenzkultur, die durch die Pandemie beschleunigt, aber nicht vollständig gelöst wurde. Die Herausforderung liegt darin, hybride Modelle so zu gestalten, dass sie sowohl die Effizienz als auch die Mitarbeiterzufriedenheit steigern. Dabei offenbart sich ein blinder Fleck: Viele Unternehmen haben zwar technologische Lösungen implementiert, vernachlässigen jedoch die notwendige kulturelle Transformation und die damit verbundenen Veränderungsbarrieren. Der Beitrag beleuchtet diese strukturellen Widersprüche und fordert ein Umdenken in der Führungskultur, um die Potenziale hybrider Arbeitsmodelle voll auszuschöpfen.


Aus dem Beitrag lassen sich klare Prinzipien und Empfehlungen ableiten, die für die Zielgruppe handlungsrelevant sind. Die Notwendigkeit, technologische und organisatorische Rahmenbedingungen zu harmonisieren, wird ebenso betont wie die Bedeutung von Change Management, das sowohl technologische als auch menschliche Aspekte integriert. Der Beitrag fordert dazu auf, hybride Arbeitsmodelle als kontinuierlichen Veränderungsprozess zu begreifen, der flexible Anpassungen erfordert. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Umsetzung hin zu einem strategischen Ziel, das kulturellen Wandel einschließt. Die Einführung von Working Guidelines und die Förderung crossfunktionaler Zusammenarbeit werden als Schlüsselstrategien hervorgehoben, um die Transformation nachhaltig zu verankern. Damit leistet der Beitrag einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Beziehung setzt.

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