Learnings from supporting the staff with better digital employee experiences at COWI

Learnings from supporting the staff with better digital employee experiences at COWI

Wie digitale Tool-Integration, Self-Service und offene Dialogformate hybride Arbeitsmodelle und Produktivität im Ingenieurumfeld fördern.

Nina Sonne Nikolaisen, Quality Manager IT bei COWI, schildert praxisnah die Entwicklung und kontinuierliche Optimierung der digitalen Employee Experience in einem internationalen Ingenieurunternehmen mit rund 7.000 Mitarbeitenden. Im Zentrum steht die Integration von Kollaborations- und Projektmanagement-Tools, die Einführung einer Single Sign-On-Infrastruktur sowie die Etablierung eines zentralen Projektpanels, das alle relevanten Anwendungen bündelt. Die Perspektive richtet sich auf die Anforderungen und Herausforderungen hybrider Arbeitsmodelle, die durch eine konsistente digitale Plattform und mobile Zugänge unterstützt werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der engen Verzahnung von IT, interner Kommunikation und HR sowie auf der aktiven Einbindung der Nutzer durch offene Dialogformate und Feedbackschleifen.

Im Vortrag werden die zentralen Erfolgsfaktoren für die digitale Transformation herausgearbeitet: Die frühzeitige Einführung einer Microsoft-365-basierten Plattform, die systematische Erweiterung um fachspezifische Tools wie BIM und CAT sowie die konsequente Förderung von Self-Service und zentralisiertem Support über Yammer-Gruppen. Die Einführung eines digitalen Risikomanagement-Tools für Projektmanager, die Automatisierung von Workflows und die transparente Dokumentation von Qualitätsvorgaben werden als konkrete Maßnahmen vorgestellt. Die kontinuierliche Anpassung an steigende Nutzererwartungen und die Förderung hybrider Arbeitsmodelle erfolgen durch iterative Optimierung und die Nutzung von Nutzerfeedback. Die Argumentationslinie verdeutlicht, wie eine konsistente digitale Infrastruktur nicht nur den Geschäftsbetrieb in Krisenzeiten absichert, sondern auch die Grundlage für neue Arbeits- und Kollaborationsformen schafft.

Die Erwartungen an die digitale Employee Experience steigen kontinuierlich – was heute Standard ist, wird morgen vorausgesetzt. – Nina Sonne Nikolaisen

Eine offene Dialogkultur über digitale Plattformen ermöglicht es uns, Bedürfnisse frühzeitig zu erkennen und Lösungen gemeinsam weiterzuentwickeln. – Nina Sonne Nikolaisen

Der Erfolg unseres digitalen Arbeitsplatzes basiert darauf, dass wir Kollaboration, Infrastruktur und Change Management konsequent zusammendenken. – Nina Sonne Nikolaisen

  • Eine konsistente digitale Arbeitsplatzplattform mit Single Sign-On und mobiler Zugänglichkeit ist entscheidend für die nahtlose Zusammenarbeit und Produktivität, insbesondere im internationalen Kontext.

  • Die Einführung eines zentralen Projektpanels, das alle relevanten Tools und Anwendungen integriert, erleichtert die Projektabwicklung und steigert die Effizienz von Projektmanagern.
  • Offene Dialogformate wie Yammer-Gruppen fördern den Wissenstransfer, die Unterstützung und die kontinuierliche Weiterentwicklung der digitalen Plattform durch Nutzerfeedback.
  • Die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen wie Risikoprüfung und Qualitätsmanagement ermöglichen eine bessere Compliance und Transparenz im Projektmanagement.
  • Steigende Nutzung digitaler Tools führt zu höheren Erwartungen der Mitarbeiter an die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit der Plattform, was kontinuierliche Optimierung erfordert.

Digitale Employee Experience in internationalen Ingenieurunternehmen ist kein reines IT-Projekt, sondern ein strategischer Hebel für Resilienz, Produktivität und kulturelle Transformation. Die Integration von Management-Tools, Single Sign-On und zentralen Hubs adressiert nicht nur technische Fragmentierung, sondern auch die Herausforderung, hybride Arbeitsmodelle nachhaltig zu verankern. Sichtbar wird ein grundlegender Zielkonflikt: Einerseits steigen die Erwartungen der Mitarbeitenden an Flexibilität, Usability und Self-Service, andererseits verschiebt sich die Verantwortung für digitale Arbeitsfähigkeit von der IT in Richtung aller Fachbereiche. Transformation bedeutet hier, dass nicht mehr einzelne Tools oder Projekte im Fokus stehen, sondern die kontinuierliche Anpassung der gesamten Arbeitsumgebung an volatile Anforderungen. Die offene Einbindung von Nutzerfeedback und die institutionalisierte Dialogkultur machen deutlich, dass digitale Exzellenz nicht durch Top-down-Vorgaben, sondern durch partizipative Weiterentwicklung entsteht. Die eigentliche Barriere liegt weniger in der Technologie als in der Bereitschaft, etablierte Arbeitsweisen und Verantwortungsmodelle zu hinterfragen.

Handlungsrelevant ist das Prinzip, digitale Arbeitsumgebungen als lernende Systeme zu begreifen, in denen Nutzererwartungen, Prozessoptimierung und Qualitätsmanagement zyklisch aufeinander wirken. Die konsequente Integration von Support, Self-Service und Feedbackschleifen verschiebt die Perspektive: IT-Qualitätsmanagement wird zum Enabler für kollaborative Innovation, nicht zum Gatekeeper. Exemplarisch zeigt sich, dass die Einführung zentraler Tool-Hubs und mobiler Zugänge nicht nur operative Effizienz steigert, sondern auch die Akzeptanz hybrider Arbeitsmodelle erhöht. Für die Zielgruppe bedeutet das: Erfolgreiche digitale Employee Experience erfordert, Silos zwischen IT, HR und Kommunikation aufzubrechen und Verantwortung für digitale Arbeitsfähigkeit breit zu verankern. Der Beitrag fordert auf, digitale Transformation als kontinuierlichen, dialogorientierten Prozess zu verstehen, der strategische Steuerung und operative Praxis eng verzahnt und so nachhaltigen kulturellen Wandel ermöglicht.

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