"Play Big - Spielen wie die Grossen" - Methoden der Tech-Giganten für jedermann

#iomtalk 013

"Play Big - Spielen wie die Grossen" - Methoden der Tech-Giganten für jedermann
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
Mitschrift verfügbar

Leila Summa zeigt, wie Mittelständler Tech-Giganten-Methoden wie Hackathons und Ten Time Thinking für Agilität nutzen können.

Leila Summa, CEO der Play To Change GmbH, erläutert im Interview, wie mittelständische Unternehmen von den Methoden der Tech-Giganten profitieren können. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die Adaption von Praktiken, die bei Unternehmen wie Facebook und Google erfolgreich eingesetzt werden, um Agilität und eine lernorientierte Unternehmenskultur zu fördern. Summa teilt ihre Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit diesen Unternehmen und zeigt auf, wie deren implizite Methoden, wie Hackathons und Ten Time Thinking, auch in traditionellen Strukturen angewendet werden können.


Im Zentrum des Interviews stehen konkrete Ansätze zur Förderung von Agilität und Innovation. Summa betont die Bedeutung praktischer Erfahrungen über theoretische Schulungen und beschreibt, wie Werkzeuge wie der Golden Circle und Working Out Loud zur Sinnstiftung und Kundenorientierung beitragen. Sie hebt die Wichtigkeit von psychologischer Sicherheit hervor, um eine offene Kultur zu schaffen, die Veränderungen ermöglicht. Zudem empfiehlt sie antizyklisches Handeln in Krisenzeiten, um Wettbewerbsvorteile zu sichern, und erläutert, wie Methoden wie Ten Time Thinking und Pre-Mortem Unternehmen helfen können, radikal neue Lösungen zu entwickeln.

Wir müssen schneller handeln, als wir denken können. Die Alternativlosigkeit hat uns gezeigt, dass Digitalisierung eine gute Ergänzung für das Business ist. – Leila Summa


Es geht nicht darum, Menschen auf mentaler Ebene zu überzeugen, sich zu verändern. Wir müssen sie ins Tun werfen und ihnen die richtigen Werkzeuge mitgeben. – Leila Summa


Tech-Giganten sind radikal kundenorientiert und fördern eine Lernkultur, nicht eine Fehlerkultur. Das ist der Schlüssel zu ihrer Reaktionsfähigkeit. – Leila Summa

  • Tech-Giganten nutzen implizite Methoden wie Hackathons und Ten Time Thinking, um Agilität und Innovation zu fördern.
  • Veränderung gelingt besser durch praktische Werkzeuge und Erfahrungen als durch reine Mindset-Schulungen.
  • Die Förderung von psychologischer Sicherheit ist essenziell, um eine Lernkultur in Unternehmen zu etablieren.
  • In der aktuellen Krise sollten Unternehmen antizyklisch handeln und Innovationen vorantreiben, um Wettbewerbsvorteile zu sichern.
  • Empathie, sowohl emotional als auch kognitiv, ist ein entscheidendes Führungsinstrument in hybriden Arbeitsumgebungen.

In der digitalen Transformation mittelständischer Unternehmen zeigt sich ein zentrales Spannungsfeld zwischen traditionellen Strukturen und der Notwendigkeit, agile Methoden der Tech-Giganten zu adaptieren. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz von Praktiken wie Hackathons und Ten Time Thinking, die nicht nur Innovation fördern, sondern auch eine tiefgreifende kulturelle Veränderung erfordern. Ein blinder Fleck vieler Unternehmen ist die Annahme, dass Mindset-Schulungen allein ausreichen, um Wandel zu bewirken. Tatsächlich zeigt sich, dass praktische Erfahrungen mit digitalen Werkzeugen und die Förderung psychologischer Sicherheit entscheidend sind, um eine lernorientierte Unternehmenskultur zu etablieren. Der Beitrag thematisiert die Herausforderung, bestehende Denkfehler und Veränderungsbarrieren zu überwinden, indem er auf die Notwendigkeit hinweist, Verantwortung für den Wandel auf allen Ebenen zu verankern und Zielkonflikte zwischen kurzfristigen Optimierungen und langfristiger Innovationsfähigkeit zu adressieren.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er Führungskräfte dazu auffordert, antizyklisch zu handeln und Innovationen aktiv voranzutreiben. Er verschiebt die Perspektive von einer inkrementellen zu einer radikalen Innovationsstrategie, die durch Methoden wie den Golden Circle und Working Out Loud unterstützt wird. Diese Ansätze fördern nicht nur die operative Praxis, sondern tragen auch zur Erreichung strategischer Ziele bei, indem sie den kulturellen Wandel hin zu mehr Agilität und Kundenorientierung unterstützen. Die Reflexionsimpulse regen dazu an, die eigene Führungspraxis kritisch zu hinterfragen und die Bedeutung von Empathie und psychologischer Sicherheit in hybriden Arbeitsumgebungen zu erkennen. Der Beitrag fordert dazu auf, die durch die Pandemie erzwungenen digitalen Fortschritte zu sichern und als Grundlage für eine nachhaltige Transformation zu nutzen.

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