Praxisbeispiel: 3+ years of Change Management strategies as a success factor for the rollout of Digital Workplace at Endress+Hauser

Praxisbeispiel: 3+ years of Change Management strategies as a success factor for the rollout of Digital Workplace at Endress+Hauser
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Change-Management-Strategien als Schlüssel zur erfolgreichen Einführung digitaler Arbeitsplätze in globalen Unternehmen. Insights von Endress+Hauser.

Drishti Vomstein, Senior Change & Implementation Consultant bei Endress+Hauser, bietet einen praxisnahen Einblick in die mehrjährige Einführung eines digitalen Arbeitsplatzes in einem globalen Fertigungsunternehmen. Der Beitrag hebt die Bedeutung eines ganzheitlichen Change-Management-Ansatzes hervor, der Sensibilisierung, selbstgesteuertes Lernen und kontinuierliche Unterstützung kombiniert. Besonders bemerkenswert ist die strategische Nutzung von Multiplikatoren-Netzwerken, um kulturelle und sprachliche Barrieren zu überwinden und nachhaltige Verhaltensänderungen zu fördern. Die Transformation wird als dynamischer Prozess beschrieben, der nicht nur technologische, sondern auch menschliche Aspekte adressiert.


Im Mittelpunkt stehen die vier agilen Etappen des Rollouts, beginnend mit der Einführung von Tools wie Skype und OneDrive, gefolgt von einer Kollaborationsplattform und einem neuen Intranet. Die Herausforderungen der dezentralen IT-Struktur, wie Hardware- und Bandbreitenprobleme, werden ebenso thematisiert wie die Notwendigkeit, die Schulungsplattform auf zwei Sprachen zu reduzieren. Trotz der Hürden zeigt sich ein positiver Trend in der Mitarbeiterzufriedenheit. Die Einführung interaktiver Formate und die Etablierung einer Online-Support-Community sind zentrale Maßnahmen zur Unterstützung der Mitarbeitenden. Vomstein betont die Wichtigkeit von kontinuierlicher Erfolgsmessung und Anpassung der Strategien, um die Akzeptanz und Nutzung des digitalen Arbeitsplatzes langfristig zu sichern.

Change begins with me, myself, and therefore it's very important that we target to change or bring some behavioral change in our employees. – Drishti Vomstein


Our focus in this project is to make 80% of the users happy, and the rest 20% have special requests which anyways cannot be met during the first rollout. – Drishti Vomstein


Plan budget for a full-time resource for change management like me. I do work full-time for change management for DWP. – Drishti Vomstein

  • Ein ganzheitliches Change-Management-Framework mit den Säulen Sensibilisierung, Lernen und Unterstützung ist entscheidend für die erfolgreiche Einführung eines digitalen Arbeitsplatzes.
  • Selbstgesteuertes Lernen erfordert Motivation und flexible, zielgruppenspezifische Schulungsangebote, um die Akzeptanz zu fördern.
  • Lokale Champions und Multiplikatoren sind ein zentraler Erfolgsfaktor, um kulturelle und sprachliche Barrieren zu überwinden und die Mitarbeiter einzubinden.
  • Regelmäßige Erfolgsmessung und Anpassung der Strategie sind essenziell, um die Akzeptanz und Nutzung des digitalen Arbeitsplatzes zu steigern.
  • Die Kombination aus digitalen Tools und persönlicher Interaktion, wie z. B. Infoveranstaltungen und Gamification, erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit und fördert die Verhaltensänderung.

Die Einführung eines digitalen Arbeitsplatzes in globalen Fertigungsunternehmen stellt eine strategische Herausforderung dar, die weit über die Bereitstellung neuer Technologien hinausgeht. Im Zentrum steht die Befähigung der Mitarbeitenden, diese Technologien zur Steigerung von Produktivität und Arbeitsfreude zu nutzen. Dabei offenbart sich ein Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, kulturelle und technische Hürden zu überwinden, und der Herausforderung, selbstgesteuertes Lernen zu fördern. Ein blinder Fleck liegt in der oft unterschätzten Bedeutung von Multiplikatoren-Netzwerken, die als kulturelle Brücken fungieren und nachhaltige Verhaltensänderungen ermöglichen. Die Transformation erfordert eine ganzheitliche Change-Management-Strategie, die nicht nur Prozesse und Technologien adressiert, sondern vor allem auf die Verhaltensänderungen der Mitarbeitenden abzielt. Hierbei wird die Verantwortung für den Wandel auf alle Ebenen verteilt, was strukturelle Widersprüche und Zielkonflikte sichtbar macht.


Der Beitrag verdeutlicht, dass die Kombination aus digitalen Tools und persönlicher Interaktion entscheidend für die Akzeptanz und Nutzung des digitalen Arbeitsplatzes ist. Prinzipien wie kontinuierliche Erfolgsmessung und die Anpassung der Strategie sind essenziell, um die Akzeptanz zu steigern. Die Empfehlung, Veränderungen in kleinen, überschaubaren Schritten zu vollziehen und sich zunächst auf die Mehrheit der Nutzenden zu konzentrieren, verschiebt die Perspektive von einem schnellen Tool-Rollout hin zu einer nachhaltigen Prozess- und Governance-Optimierung. Der Inhalt fordert die Zielgruppe auf, den Wandel mit spielerischen Elementen zu gestalten, um die Motivation auf langen Transformationsstrecken zu erhalten. Diese Ansätze tragen zur Weiterentwicklung des Themas bei, indem sie die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang bringen.

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