Praxisbeispiel: Auf dem Weg zu einem digitalen Arbeiten @ Scale bei Continental

Praxisbeispiel: Auf dem Weg zu einem digitalen Arbeiten @ Scale bei Continental

Digitale Transformation bei Continental: Erfahren Sie, wie soziale Kollaboration und digitale Tools Arbeitskultur und Innovation fördern.

Harald Schirmer, Manager für digitale Transformation und Change Management bei Continental AG, teilt in einem praxisnahen Vortrag seine Erfahrungen aus einem globalen Automobilkonzern. Der Fokus liegt auf der Transformation der Arbeitskultur durch digitale Tools und soziale Kollaboration. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die operativen Herausforderungen und kulturellen Dynamiken, die mit der Einführung digitaler Zusammenarbeit einhergehen. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Social Learning und Working out loud als Methoden zur Förderung von Innovation und Eigenverantwortung in großen Organisationen.


Schirmer beschreibt, wie Continental seit 2011 ein Enterprise Social Network nutzt und dieses kontinuierlich weiterentwickelt hat. Die Integration der Office 365-Landschaft und die Vorbereitung auf die Corona-Krise zeigen die hohe technische und kulturelle Reife des Unternehmens. Die Einführung digitaler Tools erfordert nicht nur technische, sondern auch kulturelle Anpassungen. Emotionen und Storytelling sind entscheidend, um Veränderungen nachhaltig zu verankern. Schirmer betont die Notwendigkeit, Rahmenbedingungen regelmäßig zu hinterfragen, um Innovation zu ermöglichen, und sieht die Corona-Pandemie als Katalysator für Authentizität und Menschlichkeit in der Arbeitswelt.

Wir müssen Zäune einreißen und Regeln hinterfragen, um echte Innovation zu ermöglichen. Regeln sind nicht per se schlecht, aber wir müssen überlegen, wo sie heute noch Sinn machen und wo sie übertreten werden dürfen. – Harald Schirmer


Unser Kopf ist für komplizierte Vorgänge geeignet, aber unser Bauch ist besser im Umgang mit Komplexität. Wir müssen lernen, auf unser Bauchgefühl zu hören und es zu trainieren. – Harald Schirmer


Lasst uns mutig sein und Dinge ansprechen, die sich nicht gut anfühlen. Positives Feedback sollte öffentlich, negatives Feedback persönlich gegeben werden, um Veränderungen zu ermöglichen. – Harald Schirmer

  • Die Einführung digitaler Tools erfordert nicht nur technische, sondern auch kulturelle Anpassungen.
  • Social Learning und Working out loud fördern Innovation und Eigenverantwortung in Unternehmen.
  • Regeln und Rahmenbedingungen müssen regelmäßig hinterfragt und angepasst werden, um Innovation zu ermöglichen.
  • Emotionen und Storytelling sind entscheidend, um Veränderungen nachhaltig zu verankern.
  • Komplexität kann nicht durch Vereinfachung gelöst werden, sondern erfordert Akzeptanz und kreative Ansätze.

Die digitale Transformation in globalen Unternehmen erfordert nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch tiefgreifende kulturelle Veränderungen. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz der digitalen Reife und die Notwendigkeit, traditionelle Managementmethoden zu hinterfragen. In einem Umfeld, das zunehmend auf Eigenverantwortung und Innovation setzt, wird die klassische Effizienzorientierung zum Hindernis. Der Beitrag thematisiert die Spannungsfelder zwischen etablierten Hierarchien und der Forderung nach mehr Agilität und Mitdenken. Dabei wird deutlich, dass die Transformation nicht durch bloßes Fordern von Kreativität gelingt, sondern durch die bewusste Anpassung von Rahmenbedingungen und die Förderung einer Fehlerkultur. Die Herausforderung besteht darin, Komplexität nicht zu vereinfachen, sondern sie als Chance für kreative Ansätze zu akzeptieren.


Der Vortrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er aufzeigt, wie Social Learning und Working out loud als Methoden zur Förderung von Innovation und Eigenverantwortung eingesetzt werden können. Diese Prinzipien ermutigen Führungskräfte, traditionelle Strukturen zu überdenken und Mitarbeitende aktiv in den Transformationsprozess einzubeziehen. Der Beitrag fordert dazu auf, die Rolle des Bauchgefühls bei komplexen Entscheidungen zu schätzen und emotionale Verankerungen zu nutzen, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Für die Zielgruppe bietet der Inhalt wertvolle Perspektiven, indem er die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel verknüpft. Er inspiriert dazu, mutig Missstände anzusprechen und die eigene Arbeitskultur aktiv zu gestalten, um langfristig erfolgreich zu sein.

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