Praxisbeispiel: Erfahrungen mit dem Intranet-Relaunch

Praxisbeispiel: Erfahrungen mit dem Intranet-Relaunch

Intranet-Relaunch: Herausforderungen und Lösungen bei der digitalen Transformation mit SharePoint und umfassender Mitarbeiterbeteiligung.

Martin Beckenbach, Leiter der Online-Kommunikation bei der Berufsgenossenschaft Holz und Metall, teilt in diesem Praxisbeispiel seine Erfahrungen mit dem Intranet-Relaunch in einer großen Sozialversicherungseinrichtung. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der digitalen Transformation, insbesondere durch die Einbindung der gesamten Belegschaft und die Nutzung von SharePoint als technologische Basis. Ein strukturiertes Projektmanagement und die Sicherstellung von Akzeptanz und Skalierbarkeit stehen im Mittelpunkt der Umsetzung, was den Beitrag besonders praxisnah und relevant für Verantwortliche im öffentlichen Sektor macht.


Der Intranet-Relaunch wird durch einen mehrstufigen Prozess geprägt, der mit einer umfassenden Bestandsaufnahme und einer Mitarbeiterbefragung beginnt. Über 600 Rückmeldungen fließen in die Planung ein, um eine passgenaue Anpassung der Intranet-Struktur zu gewährleisten. Die technische Umsetzung erfolgt auf SharePoint, das eine individualisierte und skalierbare Plattform bietet. Ein mehrschichtiges Projektmanagement mit internen und externen Akteuren sorgt für eine effiziente Organisation. Kommunikationsmaßnahmen wie interne Videoclips und Banner fördern die Akzeptanz des neuen Systems. Die kontinuierliche Anpassung an die dynamischen Anforderungen der Corona-Krise zeigt, dass digitale Transformation ein fortlaufender Prozess ist, der stetige Innovation erfordert.

Wir haben unser Intranet von Grund auf neu gestaltet, um eine emotionalere Bindung zu schaffen und die Übersichtlichkeit zu verbessern. – Martin Beckenbach


Die Einbindung der Mitarbeiter ist entscheidend. Wir haben über 600 Antworten mit 800 Einzelbeispielen gesammelt, um unser System zu optimieren. – Martin Beckenbach


Ein zentral organisiertes System bietet mehr Transparenz und reduziert die Fehleranfälligkeit, indem jedes Dokument nur einmal existiert. – Martin Beckenbach

  • Ein erfolgreicher Intranet-Relaunch erfordert die Einbindung aller Mitarbeiter durch umfassende Feedbackrunden.
  • Die Nutzung von SharePoint ermöglicht eine individualisierte und skalierbare Intranet-Struktur.
  • Ein klar strukturiertes Projektmanagement mit Steuerungsgruppen und Taskforces ist essenziell für große digitale Projekte.
  • Kommunikationsmaßnahmen wie interne Videoclips und Banner sind entscheidend, um die Akzeptanz eines neuen Intranets zu fördern.
  • Technische Herausforderungen wie Netzwerkauslastung und Datenschutz müssen frühzeitig berücksichtigt werden.

Der Intranet-Relaunch bei der Berufsgenossenschaft Holz und Metall offenbart die strategische Relevanz der digitalen Transformation im öffentlichen Sektor. Die umfassende Einbindung der Mitarbeitenden und die Nutzung von SharePoint als technologische Basis sind zentrale Elemente, die die kulturelle Akzeptanz und die strukturelle Skalierbarkeit fördern. Der Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen zentralisierter Kontrolle und der Notwendigkeit, individuelle Anpassungen zuzulassen, um die Akzeptanz zu erhöhen. Hierbei wird deutlich, dass die Balance zwischen technischer Effizienz und kultureller Anpassungsfähigkeit entscheidend ist, um die digitale Transformation erfolgreich zu gestalten. Die Herausforderungen der Netzwerkauslastung und der Datenschutzanforderungen verdeutlichen die Komplexität der Implementierung in großen Organisationen, insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung regulatorischer Vorgaben.


Aus dem Beitrag lassen sich mehrere handlungsrelevante Prinzipien ableiten. Die Bedeutung eines strukturierten Projektmanagements, das sowohl interne als auch externe Stakeholder einbezieht, wird hervorgehoben. Zudem wird die Notwendigkeit kontinuierlicher Kommunikation und Partizipation betont, um die Akzeptanz neuer Systeme zu sichern. Der Beitrag fordert dazu auf, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und offen für bewährte Ansätze aus anderen Organisationen zu sein. Er verschiebt die Perspektive von einer rein technischen Umsetzung hin zu einem integrativen Ansatz, der kulturellen Wandel und strategische Ziele miteinander verknüpft. Die Erfahrungen während der Corona-Krise zeigen, dass flexible Arbeitsmodelle und digitale Kommunikationswege nicht nur kurzfristige Lösungen sind, sondern langfristige Vorteile bieten, die in die strategische Planung integriert werden sollten.

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