Praxisbeispiel: Purposeful, Connected, Mindful - Wichtige Merkmale für das digitale Arbeiten

Praxisbeispiel: Purposeful, Connected, Mindful - Wichtige Merkmale für das digitale Arbeiten

Achtsamkeit und Vernetzung steigern die Wirksamkeit in virtuellen Teams. Entdecken Sie praxisnahe Methoden für digitale Zusammenarbeit.

Lukas Fütterer, Gründer von MountainMinds und verantwortlich für Employee Engagement bei Daimler, bietet in seinem Vortrag praxisnahe Einblicke in die Integration von Achtsamkeit, zielgerichteter Zusammenarbeit und netzwerkorientierter Führung in digitalen Arbeitsumgebungen. Der Beitrag richtet sich an Change Manager und HR-Leiter großer Unternehmen, die digitale Transformation und verteilte Teams steuern. Fütterer kombiniert seine Erfahrungen aus der Praxis mit theoretischen Ansätzen und zeigt, wie Digitalisierung und Achtsamkeit als komplementäre Qualitäten genutzt werden können, um die Wirksamkeit und Motivation in virtuellen Teams zu steigern.


Im Fokus stehen Methoden wie Purpose Excavation und Working-out-loud, die helfen, den organisationalen Purpose freizulegen und Transparenz in der Zusammenarbeit zu fördern. Fütterer betont die Bedeutung informeller Netzwerke und empfiehlt, synchrone und asynchrone Kommunikationskanäle gezielt zu kombinieren. Achtsamkeit wird als zielgerichtete Aufmerksamkeit im Moment definiert und kann durch einfache Praktiken wie stille Minuten oder aktives Zuhören in den Arbeitsalltag integriert werden. Der Vortrag schließt mit der Einladung, individuelle Achtsamkeitspraktiken zu entwickeln und Feedback zu den vorgestellten Ansätzen zu geben, um sowohl das Wohlbefinden als auch die Business-Performance zu steigern.

Digitalisierung und Achtsamkeit sind keine Gegensätze. Es geht darum, den Connect zu anderen und zu uns selbst nicht zu verlieren, gerade im digitalen Arbeiten. – Lukas Fütterer


Ein Purpose ist zeitlos und bietet Orientierung. Es ist wie ein Stern, an dem man sich orientiert, ohne jemals hinzukommen. – Lukas Fütterer


Social Distancing muss keine Distanz darstellen. Es kann zu größerem Zusammenhalt führen, wenn wir Technologien effektiv nutzen und klare Kommunikationskanäle definieren. – Lukas Fütterer

  • Achtsamkeit ist ein zentraler Bestandteil effektiver digitaler Zusammenarbeit und sollte sowohl formal als auch informell praktiziert werden.
  • Netzwerkorientierte Führung erfordert klare Kommunikationskanäle und Prinzipien, um sowohl synchrone als auch asynchrone Zusammenarbeit zu optimieren.
  • Die Definition eines klaren Purpose (Purpose) für Individuen und Organisationen schafft Orientierung und Motivation, insbesondere in Zeiten von Unsicherheit.
  • Virtuelle Meetings können durch gezielte Achtsamkeitspraktiken wie Check-ins oder stille Minuten effektiver und verbindender gestaltet werden.
  • Die Integration von Working-out-loud-Prinzipien fördert Transparenz und Zusammenarbeit in verteilten Teams.

Die strategische Relevanz des Beitrags liegt in der Integration von Achtsamkeit, zielgerichteter Zusammenarbeit und netzwerkorientierter Führung in digitalen Arbeitsumgebungen. Diese Themen sind entscheidend für Unternehmen, die sich in der digitalen Transformation befinden und mit verteilten Teams arbeiten. Der Beitrag beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, klare Ziele zu definieren, und der Herausforderung, diese in einem dynamischen, oft unsicheren Umfeld zu verfolgen. Ein zentraler blinder Fleck ist die Vernachlässigung informeller Netzwerke in virtuellen Strukturen, die jedoch essenziell für den sozialen Zusammenhalt und die Innovationsfähigkeit sind. Der Vortrag thematisiert auch die Gefahr der Verantwortungsverschiebung, wenn Führungskräfte in verteilten Teams nicht aktiv die Rolle der Vernetzung und Achtsamkeit übernehmen.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er Prinzipien wie Purpose Excavation und Working-out-loud als Mittel zur Förderung von Transparenz und Zusammenarbeit in den Vordergrund stellt. Diese Ansätze ermutigen Führungskräfte, ihre Rolle in der digitalen Transformation aktiv zu gestalten und Achtsamkeit als festen Bestandteil des Arbeitsalltags zu integrieren. Der Vortrag verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Umsetzung digitaler Tools hin zu einem strategischen und kulturellen Wandel, der die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden steigert. Er fordert dazu auf, Achtsamkeit und Vernetzung nicht nur als individuelle Praktiken, sondern als organisatorische Werte zu etablieren, die langfristig zur nachhaltigen Veränderung beitragen.

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