Praxisbeispiel: Working Out Loud - das vernetzte Unternehmen - der erste institutsübergreifende WOL-Zirkel der Sparkassen-Finanzgruppe

Praxisbeispiel: Working Out Loud - das vernetzte Unternehmen - der erste institutsübergreifende WOL-Zirkel der Sparkassen-Finanzgruppe

Working Out Loud fördert Vernetzung und Wissensaustausch in Unternehmen. Erfahren Sie, wie WOL die digitale Transformation unterstützt.

Tim Beckmann, Manager beim Deutschen Sparkassenverlag, präsentiert im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 ein Praxisbeispiel zur Methode Working Out Loud (WOL), die in einem institutsübergreifenden Zirkel der Sparkassen-Finanzgruppe angewendet wird. Der Beitrag richtet sich an HR-Manager und Teamleiter aus Finanzdienstleistungsunternehmen und öffentlichen Organisationen, die agile Lernmethoden zur Förderung von Mitarbeitervernetzung und digitaler Transformation implementieren wollen. Der Fokus liegt auf der praktischen Anwendung von WOL, den Herausforderungen bei der Einführung und der Wirkung auf die Unternehmenskultur und Zusammenarbeit.


Working Out Loud basiert auf Circles, in denen Teilnehmer über zwölf Wochen hinweg zusammenarbeiten, um persönliche Lernziele zu erreichen. Beckmann hebt hervor, dass die Methode kostengünstig ist und ohne externe Trainer auskommt. Die Unterstützung durch Führungskräfte und die Integration in die Arbeitszeit sind entscheidend für den Erfolg. Die Methode fördert den Wissensaustausch und die Vernetzung, was insbesondere in Zeiten von Homeoffice und digitaler Transformation von Bedeutung ist. Beckmann betont die Notwendigkeit professioneller Unterstützung und strukturierter Begleitung, um Akzeptanzprobleme zu vermeiden. Die Nutzung digitaler Tools wie Teams und Mural unterstützt die virtuelle Zusammenarbeit und den Aufbau einer offenen Unternehmenskultur.

Working Out Loud ist eine unglaublich günstige Methode, um persönliche und dienstliche Ziele durch Vernetzung zu erreichen. – Tim Beckmann


Ein erfolgreiches Working Out Loud-Projekt benötigt das Licht von oben. Wenn Vorstände die Methode unterstützen, wird sie auf allen Ebenen akzeptiert. – Tim Beckmann


Die Vernetzung innerhalb und außerhalb des Unternehmens steigert den digitalen Reifegrad und fördert eine hilfsbereite, empathische Community. – Tim Beckmann

  • Working Out Loud fördert die Vernetzung und den Wissensaustausch sowohl innerhalb als auch außerhalb von Unternehmen.
  • Die Methode ist kostengünstig und ermöglicht es Mitarbeitern, persönliche und berufliche Ziele durch Zusammenarbeit zu erreichen.
  • Für eine erfolgreiche Implementierung von Working Out Loud ist Unterstützung durch Führungskräfte und die Einbindung in die Arbeitszeit entscheidend.
  • Working Out Loud kann als Werkzeug zur Förderung von Digitalisierung und Transformation in Unternehmen genutzt werden.
  • Eine strukturierte Organisation und Moderation von Zirkeln erhöht die Nachhaltigkeit und den Erfolg der Methode.

Working Out Loud (WOL) erweist sich als strategisch bedeutsam für Unternehmen, die sich in der digitalen Transformation befinden. Die Methode adressiert das Spannungsfeld zwischen traditioneller Hierarchie und der Notwendigkeit einer offenen, kollaborativen Unternehmenskultur. Sie bietet eine kostengünstige Alternative zu klassischen Fortbildungen und fördert die Eigenverantwortung der Mitarbeiter. Ein zentraler Konflikt besteht in der Akzeptanz von WOL als Arbeitszeit, was die Unterstützung durch Führungskräfte erfordert. Diese Verantwortungsverschiebung von individueller Initiative hin zu struktureller Integration ist entscheidend, um die Methode nachhaltig zu verankern. Der Beitrag verdeutlicht, dass WOL nicht nur ein Werkzeug zur Vernetzung ist, sondern auch ein Katalysator für kulturellen Wandel, indem es die Barrieren zwischen Hierarchieebenen aufbricht und eine neue Form der Zusammenarbeit etabliert.


Die im Beitrag hervorgehobenen Prinzipien und Empfehlungen bieten wertvolle Impulse für die Praxis. WOL ermutigt Führungskräfte, die Methode aktiv zu unterstützen und als Vorbilder zu agieren, um die Akzeptanz zu erhöhen. Die strategische Einbindung von WOL in die Arbeitszeit zeigt, wie operative Praxis und strategische Ziele in Einklang gebracht werden können. Der Beitrag fordert dazu auf, WOL als integralen Bestandteil der digitalen Transformation zu betrachten und die Mitarbeiter zu befähigen, Wissen offen zu teilen. Diese Perspektivverschiebung fördert nicht nur die individuelle Entwicklung, sondern stärkt auch die kollektive Innovationskraft des Unternehmens. WOL trägt somit wesentlich zur Schaffung einer vernetzten, lernenden Organisation bei, die den Herausforderungen der digitalen Ära gewachsen ist.

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