Status Quo des Digital Workplace

#iomtalk 021

Status Quo des Digital Workplace
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
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Strategien für den Digital Workplace: Integration von Tools, Change Management und Multiplikatorennetzwerke für nachhaltige Effizienz.

Im Interview mit Stephan Schillerwein, einem erfahrenen Digital Workplace Advisor, wird die strategische Entwicklung des Digital Workplace in großen Unternehmen beleuchtet. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Einführung und Nutzung digitaler Kollaborationstools wie Microsoft Teams und M365 ergeben. Schillerwein bringt seine langjährige Erfahrung in der Beratung von Unternehmen ein und diskutiert die Notwendigkeit einer klaren Vision und Strategie, um die Effizienz und Zusammenarbeit in globalen Organisationen zu fördern. Der Fokus liegt auf der Integration von Tools, der Überwindung von Silos und der Befähigung der Mitarbeitenden.


Schillerwein betont die Bedeutung von Change Management und der Entwicklung von Multiplikatorennetzwerken, um die Akzeptanz digitaler Arbeitsweisen zu steigern. Er empfiehlt eine strukturierte Analyse der organisatorischen Bedarfe und die Ausrichtung der Digital-Workplace-Strategie an den wichtigsten Use Cases. Die Einführung neuer Tools sollte nicht isoliert, sondern als Teil einer umfassenden Strategie betrachtet werden, die auch organisatorische und kulturelle Anpassungen umfasst. Schillerwein sieht die Gefahr, dass ohne eine fundierte strategische Ausrichtung das Momentum verloren geht, das durch die spontane Einführung digitaler Tools während der Pandemie entstanden ist.

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, das, was begonnen wurde, sinnvoll weiterzuführen. Unternehmen müssen analysieren, was gut gelaufen ist, was nicht und was fehlt, um den Digital Workplace effektiv zu gestalten. – Stephan Schillerwein


Viele Unternehmen sind in die neue Arbeitswelt hineingestolpert und haben es geschafft, sich über Wasser zu halten. Jetzt müssen sie die Zügel in die Hand nehmen und eine klare Strategie entwickeln, um den Digital Workplace nachhaltig zu etablieren. – Stephan Schillerwein


Ein Digital Workplace ist mehr als nur ein Tool wie Teams. Unternehmen müssen verstehen, welche funktionalen Bedürfnisse bestehen und wie diese sinnvoll abgedeckt werden können, um einen umfassenden digitalen Arbeitsplatz zu schaffen. – Stephan Schillerwein

  • Unternehmen müssen den Digital Workplace strategisch weiterentwickeln, um langfristige Effizienz zu gewährleisten.
  • Change Management ist entscheidend, um Momentum und Akzeptanz neuer Arbeitsweisen zu sichern.
  • Multiplikatorennetzwerke sind essenziell, um die Verbreitung und Nutzung digitaler Tools zu fördern.
  • Eine klare Vision und Strategie für den Digital Workplace sind notwendig, um Silos zu vermeiden und Integration zu fördern.
  • Technologie allein reicht nicht – organisatorische und kulturelle Anpassungen sind ebenso wichtig.

Die strategische Relevanz des Digital Workplace liegt in seiner Fähigkeit, die Zusammenarbeit und Effizienz in großen Unternehmen zu fördern. Ein zentrales Problem, das im Beitrag sichtbar wird, ist die Diskrepanz zwischen der Einführung digitaler Tools und der Entwicklung einer umfassenden Strategie. Viele Unternehmen reagieren auf äußere Umstände, ohne eine klare Vision für den Digital Workplace zu entwickeln. Dies führt zu einer fragmentierten Landschaft, in der Kollaborationstools wie Microsoft Teams isoliert bleiben und nicht in ein ganzheitliches System integriert werden. Der Beitrag thematisiert die Notwendigkeit, organisatorische und kulturelle Anpassungen vorzunehmen, um die Potenziale digitaler Arbeitsweisen voll auszuschöpfen. Es wird deutlich, dass die Transformation nicht nur technologisch, sondern auch kulturell und organisatorisch erfolgen muss, um langfristige Effizienz zu gewährleisten.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die strategische Weiterentwicklung des Digital Workplace. Er fordert Unternehmen auf, die tatsächlichen Bedarfe der Organisation und der Mitarbeitenden zu analysieren und die strategische Ausrichtung an den wichtigsten Use Cases auszurichten. Dies erfordert eine Kombination verschiedener Systeme, um die Anforderungen großer Unternehmen zu erfüllen. Der Aufbau von Multiplikatorennetzwerken und die persönliche Begleitung der Mitarbeitenden sind entscheidend, um die Verbreitung digitaler Arbeitsweisen nachhaltig zu gestalten. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen Lösung hin zu einem integrativen Ansatz, der die Verbindung zwischen Unternehmensstrategie und operativer Praxis stärkt. Er fordert Führungskräfte auf, die Rahmenbedingungen für neue Formen der Zusammenarbeit zu schaffen und die Energie, die während der Pandemie entstanden ist, gezielt für die Weiterentwicklung des Digital Workplace zu nutzen.

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