Veränderungsmanagement bei den Stadtwerken München

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Veränderungsmanagement bei den Stadtwerken München
Mitschnitt-Länge: 45 Minuten
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Digitalisierung in kritischen Infrastrukturen: Markus Metz über agile Prozesse und die Einführung von Microsoft 365 bei den Stadtwerken München.

Im Interview mit Markus Metz, Veränderungsmanager bei den Stadtwerken München, wird das Veränderungsmanagement in kritischen Infrastrukturen beleuchtet. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze, die bei der digitalen Transformation und Organisationsentwicklung in der Energiebranche auftreten. Besonders hervorzuheben ist die langjährige Erfahrung von Metz, die es ihm ermöglicht, die Entwicklung des Unternehmens von einem Eigenbetrieb zu einer modernen Organisation zu skizzieren. Der Fokus liegt auf der Einführung digitaler Tools und der Notwendigkeit flexibler, agiler Veränderungsprozesse, um den Anforderungen der digitalen Transformation gerecht zu werden.


Markus Metz betont die Bedeutung der Unterscheidung zwischen Kooperation und Kollaboration, wobei letztere das gemeinsame Erarbeiten von Ergebnissen in Echtzeit umfasst. Die Einführung von Microsoft 365 und anderen Kollaborationstools stellt neue Anforderungen an die Arbeitsweise, die über das bloße Übertragen analoger Prozesse hinausgehen. Metz sieht die Notwendigkeit, kulturelle und organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine effektive Nutzung dieser Tools ermöglichen. Er empfiehlt, Veränderungen in kleineren Zyklen zu gestalten, um Change-Müdigkeit zu vermeiden und die Motivation der Mitarbeitenden zu erhalten. Die kontinuierliche Anpassung an technologische Entwicklungen und die Integration stabiler und dynamischer Unternehmensbereiche bleiben zentrale Herausforderungen.

Wir sind in einer permanenten Veränderung als Unternehmen, und ich bin auch eigentlich in einer permanenten Veränderung. – Markus Metz


Eine Hypothese, die ich habe, ist, dass kollaboratives Arbeiten etwas mit dem Expertenstatus in der Zuschreibung macht. – Markus Metz


Es gibt nicht mehr das Schema X, Blaupause XY, sondern jede Firma, jedes Unternehmen und die dazugehörigen Menschen müssen für sich den Weg finden. – Markus Metz

  • Veränderungsmanagement muss flexibel und agil gestaltet werden, um mit der Geschwindigkeit der digitalen Transformation Schritt zu halten.
  • Die Einführung kollaborativer Tools erfordert klare Rahmenrichtlinien, die sowohl Struktur als auch Flexibilität bieten.
  • Kultureller Wandel ist entscheidend, um von Kooperation zu echter Kollaboration zu gelangen.
  • Die Balance zwischen langfristiger Planung und kurzfristigen Iterationen ist essenziell, um Change-Müdigkeit zu vermeiden.
  • Veränderungsmanagement und Führung müssen eng zusammenarbeiten, um nachhaltige Transformationen zu ermöglichen.

Veränderungsmanagement in kritischen Infrastrukturen wie den Stadtwerken München erfordert eine Balance zwischen technologischer Innovation und kultureller Anpassung. Der Beitrag beleuchtet die strategische Relevanz der digitalen Transformation, insbesondere die Einführung kollaborativer Tools, und zeigt auf, dass die Übertragung analoger Prozesse ins Digitale allein nicht ausreicht. Ein zentrales Spannungsfeld ist der Unterschied zwischen Kooperation und Kollaboration: Während Kooperation auf das Nebeneinanderarbeiten abzielt, erfordert Kollaboration ein gemeinsames, offenes Arbeiten in Echtzeit. Diese Umstellung trifft auf strukturelle Barrieren, etwa die tief verwurzelte Expertenkultur, die individuelle Leistung hoch bewertet. Der Beitrag macht deutlich, dass die Transformation nicht nur technologische, sondern auch kulturelle Veränderungen erfordert, um die Potenziale digitaler Zusammenarbeit voll auszuschöpfen.


Der Beitrag fordert Führungskräfte und Change Manager auf, Veränderungsprozesse agiler zu gestalten und kürzere Iterationen zu planen, um Change-Müdigkeit zu vermeiden. Er betont die Notwendigkeit, klare Rahmenrichtlinien für die Nutzung von Kollaborationstools zu entwickeln, die Flexibilität bieten und gleichzeitig Struktur schaffen. Diese Prinzipien sollen helfen, die Integration von stabilen und dynamischen Bereichen zu fördern und die Mitarbeitenden zu befähigen, Veränderungen selbstständig zu gestalten. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer ganzheitlichen Betrachtung der digitalen Transformation, die kulturellen Wandel und strategische Ziele in Einklang bringt. Dies ist entscheidend, um in einem sich ständig verändernden Umfeld erfolgreich zu sein und nachhaltige Transformationen zu ermöglichen.

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