Im Interview mit Markus Metz, Veränderungsmanager bei den Stadtwerken München, wird das Veränderungsmanagement in kritischen Infrastrukturen beleuchtet. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze, die bei der digitalen Transformation und Organisationsentwicklung in der Energiebranche auftreten. Besonders hervorzuheben ist die langjährige Erfahrung von Metz, die es ihm ermöglicht, die Entwicklung des Unternehmens von einem Eigenbetrieb zu einer modernen Organisation zu skizzieren. Der Fokus liegt auf der Einführung digitaler Tools und der Notwendigkeit flexibler, agiler Veränderungsprozesse, um den Anforderungen der digitalen Transformation gerecht zu werden.
Markus Metz betont die Bedeutung der Unterscheidung zwischen Kooperation und Kollaboration, wobei letztere das gemeinsame Erarbeiten von Ergebnissen in Echtzeit umfasst. Die Einführung von Microsoft 365 und anderen Kollaborationstools stellt neue Anforderungen an die Arbeitsweise, die über das bloße Übertragen analoger Prozesse hinausgehen. Metz sieht die Notwendigkeit, kulturelle und organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine effektive Nutzung dieser Tools ermöglichen. Er empfiehlt, Veränderungen in kleineren Zyklen zu gestalten, um Change-Müdigkeit zu vermeiden und die Motivation der Mitarbeitenden zu erhalten. Die kontinuierliche Anpassung an technologische Entwicklungen und die Integration stabiler und dynamischer Unternehmensbereiche bleiben zentrale Herausforderungen.
