Was bleibt vom Corona-bedingten #DigitalArbeiten für die Zukunft?

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Was bleibt vom Corona-bedingten #DigitalArbeiten für die Zukunft?

Corona beschleunigte die Digitalisierung. Erfahren Sie, wie Führung und Kultur den Erfolg hybrider Arbeitsmodelle prägen.

Das Interview auf den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die langfristigen Auswirkungen der Corona-bedingten Digitalisierung auf die Arbeitswelt. Ulf Kossol und Tim Mikša diskutieren die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der schnellen Adaption digitaler Arbeitsweisen ergeben haben. Der Beitrag bietet Einblicke in die strategische Begleitung der digitalen Transformation und die Bedeutung von Führungskompetenzen in virtuellen Teams. Die Diskussion hebt hervor, wie Unternehmen hybride Arbeitsmodelle entwickeln können, um die Vorteile digitaler und physischer Zusammenarbeit zu kombinieren.


Die Gesprächspartner betonen, dass die Pandemie bestehende Trends verstärkt hat, anstatt grundlegende Veränderungen einzuleiten. Sie sehen die größten Herausforderungen weniger in der Technik als in der Kultur und Organisation. Unternehmen, die bereits vor der Krise breite Befähigungsstrukturen aufgebaut hatten, konnten schneller auf digitale Zusammenarbeit umstellen. Die Rolle der Führungskräfte wird als zentral für den Erfolg der Transformation angesehen, wobei Empathie und emotionale Intelligenz entscheidende Kompetenzen darstellen. Abschließend geben die Sprecher praxisnahe Empfehlungen für die Begleitung des Wandels und betonen die Notwendigkeit, die Transformation aktiv zu gestalten und Führungskräfte gezielt zu unterstützen.

Wir müssen jetzt die nächste Phase einläuten und die Aktivitäten unterstützen. Das, was gut gelaufen ist, weiter darüber sprechen, Thema Multiplikatoren und auch Thema Präsenz geben für die guten Geschichten. – Ulf Kossol


Ich glaube, dass die Probleme, die vorher noch nicht gelöst waren, jetzt auch nicht unbedingt gelöst sind. Wenn ich jetzt einfach eins zu eins Arbeitsweisen und Strukturen aus der analogen Welt in die digitale Welt einfach übertrage, habe ich einfach noch nichts gewonnen. – Tim Mikša

  • Die COVID-19-Pandemie hat eine Turbodigitalisierung ausgelöst, die Unternehmen zwang, digitale Arbeitsweisen schnell zu adaptieren.
  • Nachhaltige digitale Transformation erfordert strategische Begleitung und die Befähigung von Führungskräften.
  • Empathie und emotionale Intelligenz sind entscheidende Kompetenzen für Führungskräfte in virtuellen Teams.
  • Die Rückkehr ins Büro sollte als Startschuss für bewusste Veränderungsprozesse genutzt werden.
  • Unternehmen müssen hybride Arbeitsmodelle entwickeln, um die Vorteile digitaler und physischer Zusammenarbeit zu kombinieren.

Die Diskussion um die nachhaltigen Auswirkungen der Corona-bedingten Digitalisierung auf die Arbeitswelt beleuchtet zentrale Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen die durch die Pandemie beschleunigte Digitalisierung strategisch nutzen können, um langfristige Veränderungen zu etablieren. Ein zentrales Spannungsfeld ergibt sich aus der Notwendigkeit, technische Umstellungen nicht mit echter Transformation zu verwechseln. Die schnelle Adaption digitaler Tools während der Pandemie hat gezeigt, dass technologische Infrastruktur allein nicht ausreicht, um kulturelle und organisatorische Veränderungen zu bewirken. Vielmehr offenbart sich ein blinder Fleck in der Führungskultur: Führungskräfte müssen lernen, Vertrauen zu entwickeln und Kontrolle loszulassen, um die Potenziale dezentraler Arbeit zu nutzen. Diese Verschiebung von Verantwortung und die damit verbundenen Denkfehler stellen eine wesentliche Barriere für die nachhaltige Transformation dar.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die strategische Begleitung des Wandels. Er fordert Unternehmen auf, hybride Arbeitsmodelle zu entwickeln, die die Vorteile digitaler und physischer Zusammenarbeit kombinieren. Dabei wird deutlich, dass die Befähigung von Führungskräften und die Förderung von Multiplikatorennetzwerken entscheidend sind, um den kulturellen Wandel zu unterstützen. Die Diskussion regt dazu an, die Rückkehr ins Büro als strategische Chance zu nutzen, um erfolgreiche digitale Praktiken zu verstärken und neue Anforderungen an Produkte und Services zu integrieren. Für die Zielgruppe der Führungskräfte und Change Manager bietet der Beitrag konkrete Reflexionsimpulse, um operative Praxis, strategische Ziele und kulturellen Wandel in Einklang zu bringen. Er verschiebt die Perspektive von einer rein technischen auf eine ganzheitliche Betrachtung der digitalen Transformation, die sowohl strukturelle als auch kulturelle Aspekte berücksichtigt.

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