Bessere Arbeitsunterstützung durch die weitreichende Digitalisierung der Geschäftsprozesse

Bessere Arbeitsunterstützung durch die weitreichende Digitalisierung der Geschäftsprozesse
Mitschnitt-Länge: 20 Minuten
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Standardisierung und API-Integration steigern Effizienz in Infrastrukturprojekten. Erfahren Sie praxisnahe Ansätze zur Digitalisierung von Wissensarbeit.

Im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet Bernd Gewehr, Leiter Informationstechnik bei Vössing Ingenieure, die Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Digitalisierung von Wissensarbeit in der Infrastrukturplanung. Der Vortrag bietet einen tiefen Einblick in die Notwendigkeit der Standardisierung und API-basierten Integration von Tools, um die Effizienz in komplexen Infrastrukturprojekten zu steigern. Besonders hervorzuheben ist die dreistufige Strategie zur Prozessoptimierung, die von der Definition der Geschäftsprozesse über die Integration von Tools bis hin zur Nutzung von APIs reicht.


Gewehr beschreibt die aktuelle Tool-Landschaft und die damit verbundenen Herausforderungen, wie die Diversität der eingesetzten Werkzeuge und die fehlende Prozessunterstützung durch gängige Softwarelösungen. Er betont die Bedeutung einer zentralen Sichtbarkeit aller Projektaufgaben und die Rolle der IT bei der API-basierten Integration. Die Diskussion um die Entwicklung eigener Teams Apps und die Integration von Dateisystemen in Kollaborationsplattformen zeigt praxisnahe Ansätze zur Verbesserung der Wissensarbeit. Gewehr schließt mit der Erkenntnis, dass die Optimierung der Tool-Landschaft und Prozessintegration entscheidend für die Unterstützung der tatsächlichen Arbeitsabläufe der Beschäftigten ist.

Die Digitalisierung der Wissensarbeit erfordert eine Standardisierung der Prozesse, um die Effizienz zu steigern und die Zusammenarbeit zu optimieren. – Bernd Gewehr


Die Vielfalt der Tools in Projekten erfordert eine Abstraktionsebene, um die Integration und Nutzung zu vereinfachen. – Bernd Gewehr


Es ist nicht das Werkzeug, das führt. Es ist das, was der Mitarbeiter tut. – Bernd Gewehr

  • Die Digitalisierung der Wissensarbeit erfordert eine Standardisierung von Prozessen und die Integration diverser Tools.
  • Die Vielfalt der in Projekten genutzten Tools erfordert eine Abstraktionsebene, um einheitliche Prozesse zu gewährleisten.
  • Persönliche Automatisierungstools reichen nicht aus, um Enterprise-Level-Prozessunterstützung zu bieten.
  • API-basierte Integration ermöglicht die Automatisierung von Datenaustausch und Prozessen über verschiedene Tools hinweg.
  • Die Kollaborationsumgebungen müssen durch spezifische Erweiterungen an die Anforderungen der Wissensarbeit angepasst werden.

Die Digitalisierung der Wissensarbeit in der Infrastrukturplanung ist von strategischer Bedeutung, da sie die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in einem zunehmend komplexen Umfeld steigert. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen, die durch die Diversität der eingesetzten Tools und die fehlende Standardisierung der Prozesse entstehen. Diese Problematik offenbart strukturelle Widersprüche zwischen der Notwendigkeit, individuelle Projektanforderungen zu erfüllen, und dem Bedürfnis nach einheitlichen, effizienten Arbeitsabläufen. Ein zentraler Konflikt besteht in der Verantwortungsverschiebung: Während die IT-Abteilungen für die technische Integration zuständig sind, bleibt die Prozessgestaltung oft den einzelnen Projektteams überlassen, was zu Inkonsistenzen führt. Der Beitrag macht deutlich, dass die Transformation der Wissensarbeit nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch einen kulturellen Wandel erfordert, der die Zusammenarbeit und die Prozessintegration in den Mittelpunkt stellt.


Aus dem Beitrag lassen sich klare Prinzipien für die Weiterentwicklung der Wissensarbeit ableiten. Die API-basierte Integration von Tools wird als Schlüssel zur Automatisierung und Standardisierung von Prozessen hervorgehoben, was die Effizienz in komplexen Projekten steigert. Der Inhalt fordert die Zielgruppe auf, die Tool-Landschaft konsequent an den tatsächlichen Arbeitsabläufen auszurichten und die IT als strategischen Partner in der Prozessgestaltung zu etablieren. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technischen zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Digitalisierung, die operative Praxis, strategische Ziele und kulturellen Wandel miteinander verknüpft. Der Beitrag inspiriert dazu, die Digitalisierung nicht nur als technische Herausforderung, sondern als Chance zur Neugestaltung der Arbeitskultur zu begreifen.

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