Diskussion: Erfolgsfaktoren für die "massenhaften" Etablierung und Adoption von Formen der digital verteilten Zusammenarbeit

Diskussion: Erfolgsfaktoren für die "massenhaften" Etablierung und Adoption von Formen der digital verteilten Zusammenarbeit
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

Erfahren Sie, wie Change-Manager digitale Tools wie Office 365 erfolgreich einführen, ohne Mitarbeitende zu überfordern.

Die Paneldiskussion auf den Shift/HR Talks 2022 untersucht die Erfolgsfaktoren für die breite Einführung digitaler Zusammenarbeitstools in großen Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen Change-Manager und Teamleiter, die digitale Tools wie Office 365 unternehmensweit implementieren möchten, ohne die Mitarbeitenden zu überfordern. Die Diskussion beleuchtet spezifische Change-Management-Ansätze, flexible Governance-Strukturen und die Rolle von Multiplikatoren bei der nachhaltigen Befähigung der Belegschaft. Ein besonderer Fokus liegt auf der Reduktion von Komplexität am digitalen Arbeitsplatz und der Anpassung von Governance-Strukturen an sich verändernde Anforderungen.


Die Diskussionsteilnehmer betonen die Bedeutung des ADKAR-Modell-Ansatzes, der Phasen wie Awareness, Desire und Knowledge umfasst, um die Adoption digitaler Tools zu fördern. Sie heben hervor, dass die Reduktion von Komplexität und die gezielte Anpassung von Governance-Strukturen entscheidend sind, um Überforderung zu vermeiden. Multiplikatoren spielen eine zentrale Rolle, indem sie Feedback sammeln und als Schnittstelle zwischen verschiedenen Abteilungen fungieren. Die Panelisten empfehlen, kontinuierliche Befähigung, flexible Governance und aktive Einbindung von Multiplikatoren zu kombinieren, um die nachhaltige Akzeptanz digitaler Zusammenarbeitstools zu gewährleisten.

Wir müssen den digitalen Arbeitsplatz so gestalten, dass er für die Mitarbeiter komfortabel und effektiv ist. Es geht nicht um eine Einheitslösung, sondern um individuelle Anpassungen. – Markus


Das ADKAR-Modell ist entscheidend: Wir müssen nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch den Raum schaffen, in dem Veränderungen zugelassen werden. – Georgios


Projektmanagement muss agiler werden. Es geht darum, kontinuierlich zu verbessern und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. – Markus


Kritische Stimmen sind wertvoll. Sie helfen, Lernpfade anzupassen und eine selbstlernende Organisation zu fördern. – Markus


Es ist wichtig, dass Mitarbeiter verstehen, wie sie den Informationsfluss selbst steuern können, um Überforderung zu vermeiden. – Martina

  • Das ADKAR-Modell ist ein zentraler Ansatz, um Awareness, Desire, Knowledge, Ability und Reinforcement für die Adoption digitaler Tools zu fördern.
  • Komplexität am digitalen Arbeitsplatz muss reduziert werden, um Mitarbeiter nicht zu überfordern und ihre Akzeptanz zu steigern.
  • Governance-Strukturen müssen flexibel gestaltet sein, um sich kontinuierlich an veränderte Anforderungen anzupassen.
  • Multiplikatoren und Key User in Teams spielen eine entscheidende Rolle, um das Überforderungsdilemma zu lösen und Best Practices zu verbreiten.
  • Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess und datengetriebene Analysen sind essenziell, um die Effektivität der digitalen Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Die Paneldiskussion auf den Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die strategische Relevanz der massenhaften Adoption digitaler Zusammenarbeitstools in Großunternehmen. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung, digitale Transformationen so zu gestalten, dass sie nicht in Überforderung münden. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Balance zwischen der Einführung neuer Technologien und der gleichzeitigen Reduktion von Komplexität am digitalen Arbeitsplatz. Hierbei wird deutlich, dass die Verantwortung nicht allein bei der IT-Abteilung liegt, sondern eine unternehmensweite Anpassung von Governance-Strukturen erforderlich ist. Diese müssen flexibel genug sein, um sich kontinuierlich an veränderte Anforderungen anzupassen. Ein weiterer blinder Fleck ist die oft unterschätzte Rolle von Multiplikatoren und Führungskräften, die als Brückenbauer zwischen neuen Technologien und den Mitarbeitenden fungieren müssen. Die Diskussion macht klar, dass ohne eine klare Zielsetzung und Purpose-Vermittlung die Gefahr besteht, dass Mitarbeitende die Veränderungen als Belastung statt als Chance wahrnehmen.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem er auf die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Befähigung und einer aktiven Einbindung von Mitarbeitenden hinweist. Die Diskussion empfiehlt, Lernformate flexibel zu gestalten und kontinuierlich zu aktualisieren, um mit den sich wandelnden Anforderungen Schritt zu halten. Dies fördert nicht nur die Akzeptanz neuer Tools, sondern unterstützt auch den kulturellen Wandel hin zu einer selbstlernenden Organisation. Die Panelisten fordern dazu auf, Feedback aus den Teams ernst zu nehmen und in die Gestaltung der digitalen Arbeitsumgebung einfließen zu lassen. Dadurch wird eine Brücke zwischen operativer Praxis und strategischen Zielen geschlagen, die den kulturellen Wandel hin zu einer agilen und datengetriebenen Organisation unterstützt. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen zu einer ganzheitlichen Betrachtung, die den Menschen in den Mittelpunkt der digitalen Transformation stellt.

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