Fallbeispiel: Einblicke in den Digital Workplace der UVEX GROUP

Fallbeispiel: Einblicke in den Digital Workplace der UVEX GROUP
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Dr. Sophia Frank zeigt, wie Uvex digitale Tools und E-Learning im Mittelstand für effektive Zusammenarbeit nutzt.

Dr. Sophia Frank von der Uvex Group bietet im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 praxisnahe Einblicke in die Gestaltung des Digital Workplace im produzierenden Mittelstand. Der Fokus liegt auf der effektiven Nutzung digitaler Tools und der Förderung einer digitalen Unternehmenskultur. Besonders hervorzuheben ist der innovative Einsatz von E-Learning-Strategien und die Etablierung von Multiplikatoren, um Wissen innerhalb der Organisation zu verbreiten und individuelle Arbeitsweisen zu unterstützen. Der Beitrag richtet sich an Teamleiter und Manager, die digitale Transformationen in mittelständischen Unternehmen vorantreiben.


Im Zentrum stehen die Implementierung von Tools wie Microsoft Teams, SharePoint und OneDrive sowie die Entwicklung einer nachhaltigen Online-Meeting-Kultur. Frank betont die Bedeutung von E-Learning-Programmen, die mit kreativen Metaphern das Verständnis für digitale Zusammenarbeit erleichtern. Die Rolle der "Collaboration Experts" wird als Schlüssel zur Wissensverbreitung und Anpassung an unterschiedliche Arbeitsweisen hervorgehoben. Der Beitrag unterstreicht die Notwendigkeit kleiner, iterativer Schritte und Experimente, um die digitale Zusammenarbeit kontinuierlich zu optimieren. Die Erfahrungen und Methoden der Uvex Group bieten wertvolle Anregungen für Unternehmen, die ihre digitale Transformation vorantreiben möchten.

Wir haben uns darauf geeinigt, dass der Digital Workplace mehrere Aktivitäten umfasst: persönliche Produktivität, Kommunikation, Zusammenarbeit und Prozesse sowie Apps, die den Mitarbeitenden das Arbeitsleben erleichtern und sie begeistern. – Dr. Sophia Frank


Unser E-Learning nutzt eine Haus-Metapher, um die Grundlagen der Zusammenarbeit zu vermitteln. So erfahren die Teilnehmenden, wie sie bei der uvex Group digital zusammenarbeiten sollen und wo sie Hilfe finden. – Dr. Sophia Frank


Wir setzen auf Multiplikatoren, die wir Collaboration Experts nennen, um Wissen schnell zu verbreiten und Vorbilder im Unternehmen zu schaffen. Diese Experten tragen ihr Wissen in die verschiedenen Abteilungen und passen es an die spezifischen Bedürfnisse an. – Dr. Sophia Frank

  • Ein Digital Workplace umfasst persönliche Produktivität, Kommunikation, Zusammenarbeit und Prozesse, unterstützt durch passende Apps.
  • E-Learning mit kreativen Metaphern, wie einem virtuellen Haus, erleichtert das Verständnis und die Nutzung von Collaboration-Tools.
  • Multiplikatorenprogramme wie die 'Collaboration Experts' fördern die Verbreitung von Wissen und die Anpassung an individuelle Arbeitsweisen.
  • Eine gute Online-Meeting-Kultur erfordert klare Regeln, wie die Nutzung von Kameras und aktive Beteiligung, sowie gezielte Schulungen.
  • Kleine, iterative Ansätze und Experimente sind entscheidend, um digitale Zusammenarbeit effektiv zu optimieren.

Der Beitrag zeigt die strategische Relevanz der digitalen Zusammenarbeit im produzierenden Mittelstand auf, indem er die Herausforderungen und Chancen eines Digital Workplace beleuchtet. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Balance zwischen individueller Arbeitsweise und der Notwendigkeit einer einheitlichen Nutzererfahrung. Diese Diskrepanz offenbart strukturelle Widersprüche in der digitalen Transformation: Während die Einführung von Tools wie Microsoft Teams und SharePoint die Effizienz steigern soll, bleibt die kulturelle Anpassung oft hinter den technischen Möglichkeiten zurück. Die Verantwortung für den Wandel wird häufig auf Multiplikatoren verlagert, was die Gefahr birgt, dass zentrale Steuerungsmechanismen fehlen. Der Beitrag macht deutlich, dass die Förderung einer digitalen Unternehmenskultur nicht nur technologische, sondern auch tiefgreifende kulturelle Veränderungen erfordert, die über die bloße Implementierung von Tools hinausgehen.


Im Vortrag wird deutlich, dass kleine, iterative Schritte und die Einbindung von Multiplikatoren entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung digitaler Zusammenarbeit sind. Die Empfehlung, mit niedrigschwelligen Maßnahmen wie Online-Sprechstunden zu beginnen, fordert Unternehmen auf, proaktiv und experimentierfreudig zu agieren. Diese Herangehensweise verschiebt die Perspektive von großen, ressourcenintensiven Projekten hin zu flexiblen, anpassungsfähigen Ansätzen, die den kulturellen Wandel unterstützen. Der Beitrag leistet einen wertvollen Beitrag zur Zielgruppe, indem er aufzeigt, wie operative Praxis und strategische Ziele durch gezielte Kulturarbeit und E-Learning-Strategien in Einklang gebracht werden können. Er fordert dazu auf, bestehende Denkmodelle zu hinterfragen und die Verantwortung für den Wandel aktiv zu übernehmen, um die digitale Transformation nachhaltig zu gestalten.

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