Der Praxisbericht von Martina Loercher und Marie-Christin Pflumm bietet einen tiefen Einblick in die Einführung eines digitalen Arbeitsplatzes bei der Robert Bosch GmbH. Der Beitrag hebt sich durch seine praxisorientierte Perspektive hervor, indem er die Herausforderungen und Lösungen bei der Nutzerakzeptanz und dem Change Management in einem globalen Unternehmensumfeld beleuchtet. Die Sprecherinnen teilen ihre Erfahrungen aus einem Rollout-Prozess, der über 300.000 IT-Nutzer an mehr als 240 Standorten weltweit umfasst. Besonders bemerkenswert ist der kontinuierliche Ansatz zur Implementierung von Updates und die Betonung auf maßgeschneiderte Trainingsangebote, die auf die vielfältigen Bedürfnisse der Nutzer eingehen.
Im Zentrum des Beitrags stehen die strategischen Maßnahmen zur Förderung der Nutzerakzeptanz und der Umgang mit kontinuierlichen Updates. Die Einführung eines digitalen Arbeitsplatzes erfolgt durch eine Kombination aus etablierten und neuen Tools, die auf die spezifischen Anforderungen der Nutzer abgestimmt sind. Ein wesentlicher Aspekt ist die frühzeitige Einbindung der Nutzer, um Feedback zu sichern und den Übergang zu neuen Arbeitsweisen zu erleichtern. Die Methodik des Continuous Delivery wird als Schlüsselstrategie vorgestellt, um große, seltene Updates durch kleinere, häufigere Aktualisierungen zu ersetzen. Zudem wird ein anwendungsfallbasierter Trainingsansatz beschrieben, der durch virtuelle Einführungsveranstaltungen und flexible Lernformate unterstützt wird, um die Integration in den Arbeitsalltag zu erleichtern.
