Björn Negelmann hat mich gebeten darüber zu schreiben, warum ich die Social Business Arena spannend finde. Zunächst fiel es mir schwer, weil ich erst vor Kurzem zum Team stieß. Dann wurde mir klar, was genau für mich das Spannende an der Social Business Arena ist: Der Mix aus verschiedenen Menschen und Themen.
Wenn ich zu einer klassischen Konferenz oder Veranstaltung gehe, dann weiß ich eigentlich im voraus, was und wer mich erwartet. Die Themen stehen fest, die Referenten stehen fest, und meistens sehe ich die gleichen Leute, die sich für die Themen interessieren.
Um eine Plattitüde zu bemühen: Das Spannende an diesen Veranstaltungen sind die Pausen, in denen man Leute kennen lernt und neue Themen kennen lernt. Aus den Gesprächen in den Pausen entstehen Bekanntschaften, neue Ideen, neue Sichtweisen und neues Wissen.
Die Social Business Arena bietet genau dieses spannende Ambiente, das sonst so schwierig in monolithischen Veranstaltungen einzufangen ist. Sicherlich, es geht um Social Business als Thema. Und einige Sichtweisen sind noch irgendwie technologisch geprägt. Kein Wunder, zumindest wenn ich mir Enterprise 2.0 als Ausgangspunkt für Social Business betrachte. Doch wenn ich mir das Programm der Social Business Arena ansehe, dann sehe ich keine 90-minütigen Vorträge. Selbst die technologisch geprägten Programmpunkte sind kurz und knackig. Drei Elevator Pitches innerhalb von zehn Minuten. Die Rob Vegas Show. Chat. Ein Expert-Panel in 40 Minuten.
Bei mir jedenfalls wird da keine Langeweile aufkommen. Die verschiedensten Menschen werden vor Ort sein und immer mal wieder dazustoßen. Es wird um die Themen der Programmpunkte gehen, und es werden in den Diskussionen neue Themen aufkommen. Wer zur Social Business Arena kommt, der kann mit den verschiedensten Zielen (wie "Ich will mehr über Social Intranet erfahren" oder "Ich will etwas über die Implementierung einer technischen Lösung erfahren") Informationen, Wissen und Eindrücke sammeln. Und er kann jede Menge neue Menschen und neue Themen kennen lernen, die ihm zusätzliche Einblicke verschaffen werden.
Dazu brauchen Sie keinen dreistündigen Termin in Ihrem Kalender, sondern Sie können einfach dazustoßen, sofort mittendrin sein und viele Menschen, Meinungen und Ansätze kennen lernen. Das finde ich das Spannende an der Social Business Arena: Sie fängt den Zeitgeist rund um Social Business ein und sammelt Beteiligte, Betroffene, Teilnehmer und Neugierige.
Auch wenn ich meine Modelleisenbahn schon lange nicht mehr habe, so faszinieren Bahnhöfe und Züge mich immer noch. Am Wochenende las ich jetzt von Cheryl Burgess über "@Tom_Peters on the “S-Train” Imperative #socbiz". Darin geht es um die Metapher des "S-Trains", der als Social Organization auf den Gleisen des Social Business fährt.
Für mich ist die Social Business Arena wie ein Bahnhof, auf dem sich Menschen zusammenfinden. Manche kommen für eine Reise auf den Social Business-Gleisen, haben ein konkretes Ziel für ihre Reise und haben ihre Social Organization schon gebucht. Andere wollen sich nur kurz in einem Kiosk eine Fachzeitschrift holen. Andere treffen sich im Bahnhofscafé für einen Plausch und erfahren Neuigkeiten über Reiseziele und Züge. Manche wollen zum HR-Zug oder zum IT-Zug, fragen nach dem Weg und schnappen interessante Themen von anderen Zügen auf.
Deswegen freue ich mich auf die Social Business Arena: Menschen und Themen kennen zu lernen und mich auszutauschen.
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