Führungskräfte und Verantwortliche aus Großunternehmen und Beratungen diskutieren, wie digitale Arbeitsumgebungen in hybriden Strukturen wirksam gestaltet werden können. Im Mittelpunkt stehen die Wechselwirkungen zwischen Leadership, Organisationskultur und dem gezielten Einsatz digitaler Tools wie Microsoft 365 und Yammer. Die Panelisten bringen unterschiedliche Perspektiven aus Beratung, Unternehmenspraxis und Community-Entwicklung ein und beleuchten, wie Mitarbeitende und Führungskräfte gleichermaßen für nachhaltige Veränderungsprozesse gewonnen werden.
Die Diskussion zeigt, dass nachhaltige Transformation in hybriden Arbeitswelten ein Zusammenspiel aus veränderter Führungskultur, gezielter Qualifizierung und Community-Building erfordert. Frank Heublein betont, dass technologische Plattformen ohne einen Wandel der Führungskultur wirkungslos bleiben. Joachim Haydecker beschreibt ein dreistufiges Vorgehen mit Informationskampagnen, Community-Aufbau und Ausbildungsprogrammen, um Mitarbeitende aktiv einzubinden. Belinda Gannaway hebt die Bedeutung der Organisationskultur als Fundament hervor und empfiehlt, zentrale Elemente wie Wertschätzung und Verbindung gezielt in hybride Arbeitsmodelle zu integrieren. Livio Hughes berichtet, dass Communities und informelles Lernen auf digitalen Plattformen die Akzeptanz und Beteiligung von Führungskräften deutlich steigern. Die Panelisten empfehlen, Führungskräfte mit arbeitsnahen Aufgaben einzubinden, den Nutzen neuer Arbeitsweisen transparent zu machen und Technologien als Mittel zur Förderung von Austausch und Kulturwandel einzusetzen.
