Fallstudie: Redesigning the Internal Communications at The Hyde Group

Fallstudie: Redesigning the Internal Communications at The Hyde Group
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Mitschrift verfügbar

Intranet-Relaunch bei britischer Wohnungsbaugesellschaft: Nutzerzentrierung und Interaktivität steigern Mitarbeiterengagement und Zufriedenheit.

Emma Morrison, Managerin bei einer der größten britischen Wohnungsbaugesellschaften, präsentiert in ihrer Fallstudie den umfassenden Relaunch des Intranets und die Einführung von Workplace by Facebook. Der Beitrag bietet einen praxisnahen Einblick in die Herausforderungen und Lösungen bei der Neugestaltung interner Kommunikationsplattformen in dezentralen Organisationen mit 1.200 Mitarbeitern. Durch die Kombination von benutzerzentriertem Design und iterativer Entwicklung wird gezeigt, wie Kommunikationsbarrieren überwunden und das Mitarbeiterengagement gesteigert werden können. Die Fallstudie hebt die Bedeutung von Mitarbeiterbeteiligung und die Nutzung moderner Tools zur Effizienzsteigerung hervor.


Im Zentrum der Fallstudie stehen die strukturellen und technischen Verbesserungen des Intranets, das nun unter dem Namen "Hive" bekannt ist. Morrison beschreibt die Implementierung von Methoden wie Card Sorting und Tree Testing, um die Informationsarchitektur zu optimieren. Die Einführung einer globalen Suche und die Integration von interaktiven Elementen wie Live-Streaming und Kommentarfunktionen fördern die Reichweite und Wirkung der Führungskommunikation. Parallel dazu etabliert Morrison ein Netzwerk von Digital Ambassadors, um die Akzeptanz neuer Tools zu fördern. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und des Engagements, was die Effektivität der neuen Kommunikationsplattformen unterstreicht.

Ein Intranet muss für die Nutzer:innen funktionieren, nicht nur für die Abteilungen, die es verwalten. – Emma Morrison


Ohne eine klare Struktur und aktuelle Inhalte verliert ein Intranet schnell das Vertrauen der Mitarbeitenden. – Emma Morrison


Ein modernes Intranet sollte nicht nur informieren, sondern auch die Zusammenarbeit und den Austausch fördern. – Emma Morrison

  • Ein veraltetes und fragmentiertes Intranet behindert die Effizienz und das Engagement der Mitarbeiter.
  • Ein benutzerzentriertes Design und iterative Entwicklung sind entscheidend für die Akzeptanz neuer Kommunikationsplattformen.
  • Die Einführung eines globalen Suchsystems und einer zentralisierten Plattform verbessert die Informationszugänglichkeit erheblich.
  • Die Einbindung von Mitarbeitern durch Workshops und digitale Botschafter fördert die Akzeptanz und den Erfolg neuer Tools.
  • Live-Streaming und interaktive Funktionen steigern die Reichweite und Wirkung von Führungskommunikation.

Die Fallstudie von Emma Morrison beleuchtet die strategische Bedeutung eines benutzerzentrierten Intranet-Redesigns in großen Wohnungsbaugesellschaften. Sie thematisiert die Herausforderungen, die durch fragmentierte Kommunikationsplattformen entstehen, und zeigt, wie diese die Effizienz und das Mitarbeiterengagement beeinträchtigen. Der Beitrag macht deutlich, dass ein veraltetes Intranet nicht nur technische, sondern auch kulturelle Barrieren schafft, die die angestrebte "Kultur der Leistung" behindern. Die Transformation hin zu einer zentralisierten, interaktiven Plattform wird als notwendiger Schritt gesehen, um Kommunikationsbarrieren abzubauen und eine Kultur des Empowerments zu fördern. Der Beitrag verdeutlicht, dass die Einführung moderner Tools allein nicht ausreicht, sondern dass auch die Inhalte und die Art der Interaktion überdacht werden müssen, um die gewünschten kulturellen Veränderungen zu unterstützen.


Der Beitrag hebt die Bedeutung von Nutzerzentrierung und iterativer Entwicklung hervor, um nachhaltige Veränderungen zu erzielen. Durch die Einbindung von Mitarbeitern in den Entwicklungsprozess und die Etablierung von digitalen Botschaftern wird Ownership geschaffen und Widerstände gegen Veränderungen abgebaut. Diese Prinzipien fördern nicht nur die Akzeptanz neuer Plattformen, sondern tragen auch zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und zur Verbesserung der internen Kommunikation bei. Die Fallstudie fordert die Zielgruppe auf, über die reine Implementierung von Technologie hinauszudenken und die strategische Bedeutung von Kommunikationsplattformen für den kulturellen Wandel zu erkennen. Sie verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Praxis hin zu einem integrativen Ansatz, der technologische Innovation mit kultureller Transformation verbindet.

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