Work Experience als Hebel für mehr Engagement & Empowerment

Online-Konferenz: Tag 2 - 18.05.2022

Work Experience als Hebel für mehr Engagement & Empowerment

Der zweite Konferenztag diskutiert die Hebel & Erfolgsfaktoren für die Verbesserung der Employee Experience im Arbeitsalltag. 

Work Experience als Hebel für mehr Engagement & Empowerment

Der zweite Konferenztag diskutiert die Hebel & Erfolgsfaktoren für die Verbesserung der Employee Experience im Arbeitsalltag. 

Programm | 18.05.

INTRODUCTION
08:50

Eröffnung & Mural-Board

  • Hybride Arbeitsmodelle erfolgreich gestalten: Gleichwertigkeit, Tool-Integration und Engagement als Schlüssel für nachhaltige Zusammenarbeit.

Hybride Arbeitsumgebungen stehen im Fokus dieses Konferenzauftakts, der gezielt die Herausforderungen und Stellschrauben für die Gestaltung von Employee Experience und digitaler Zusammenarbeit adressiert. Die Perspektive richtet sich auf die Leitungsebene von Digitalisierung und Arbeitsplatzgestaltung in wissensbasierten Unternehmen sowie auf Partner mit Transformationsfokus. Im Mittelpunkt steht der Übergang von reiner Remote-Arbeit zu hybriden Modellen, wobei die gleichwertige Behandlung von Büro- und Remote-Arbeit, die Integration digitaler Tools wie Power Automate, SharePoint und Microsoft Stream sowie die Förderung von Engagement und Veränderungsbereitschaft als zentrale Handlungsfelder herausgearbeitet werden. Die Veranstaltung nutzt ein Mural-Board, um kritische Momente im Arbeitsleben sichtbar zu machen und die Bedeutung von Toolset, Mindset und Skillset für die digitale Transformation zu verdeutlichen.

Die inhaltliche Zusammenfassung hebt hervor, dass Eigenverantwortung, Wertschöpfungsorientierung und kontinuierliche Befähigung als Grundpfeiler hybrider Zusammenarbeit betrachtet werden. Die Diskussionen der vorangegangenen Sessions zeigen, dass klare Richtlinien, definierte Arbeitsmodi und die gezielte Gestaltung von Meetings notwendig sind, um Ungleichheiten zwischen Büro- und Remote-Mitarbeitenden zu vermeiden. Die Integration digitaler Tools unterstützt die effiziente Kollaboration und fördert die Adoption neuer Arbeitsweisen. Engagement und Teilhabe werden als entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Einführung hybrider Modelle benannt, wobei positive Erlebnisse im Arbeitsalltag gezielt gestärkt werden sollen. Abschließend wird deutlich, dass die Verbesserung von Workplace Experience und Employee Experience als zentrale Hebel für Performance, Kundenorientierung und Veränderungsbereitschaft gelten.

KEYNOTE
09:10

Designing a great employee experience in the context of hybrid working

  • Wie hybride Arbeitsmodelle die Employee Experience prägen und welche Faktoren für Engagement, Wohlbefinden und Retention entscheidend sind.

Belinda Gannaway adressiert die Gestaltung von Employee Experience im Kontext hybrider Arbeitsmodelle und legt dabei den Fokus auf die spezifischen Herausforderungen und Anforderungen internationaler Wissensunternehmen. Im Zentrum steht die Frage, wie Employee Experience organisationsspezifisch definiert, gestaltet und iterativ verbessert werden kann, um Mitarbeiterbindung, Produktivität und Wohlbefinden zu fördern. Der Beitrag nutzt einen evidenzbasierten, human-centered Design-Ansatz und bezieht sich auf aktuelle Studien sowie eigene Praxiserfahrungen aus Transformationsprojekten. Besonderes Augenmerk gilt der Differenzierung zwischen objektiven und subjektiven Elementen der Employee Experience sowie der Notwendigkeit, hybride Arbeitsmodelle präzise zu definieren und organisationale Rahmenbedingungen zu schaffen, die eigenständige Entwicklung passender Arbeitsweisen ermöglichen.

Im Vortrag werden zentrale Einflussfaktoren wie Teamkultur, Werte, Arbeitskontext und Mitarbeitendenerwartungen herausgearbeitet. Modelle wie das „MAGIC A“-Framework und die Unterscheidung von Hygiene-, Lifecycle- und Everyday Experience strukturieren die Analyse. Typische Fallstricke wie Proximity Bias, mangelnde Sichtbarkeit und Defizite bei Wertschätzung werden adressiert. Die Rolle der Führungskräfte verschiebt sich von reiner Koordination hin zur aktiven Gestaltung von Erfahrung und Kultur, was gezieltes Upskilling und Output-Orientierung erfordert. Human-centered Design und kontinuierliches Experimentieren bilden die methodische Grundlage, ergänzt durch Tools wie den Hybrid Team Canvas. Die Messung von Employee Experience erfolgt sowohl quantitativ als auch qualitativ, wobei die Entwicklung der Kennzahlen im Zeitverlauf im Vordergrund steht. Abschließend empfiehlt Gannaway, Employee Experience als organisationsweites Gestaltungsfeld zu begreifen, explizite Vereinbarungen zu Arbeitsweisen und Ritualen zu treffen und Führungskräfte in ihrer Rolle als Kultur- und Experience-Gestalter zu stärken.

KEYNOTE
09:50

Beyond the one-pager: how leaders can embrace the new world of work

  • Wie hybride Arbeitsmodelle Führung und Zusammenarbeit verändern – und welche Ansätze nachhaltige Transformation ermöglichen.

Führungskräfte und Organisationen stehen vor der Herausforderung, ihre traditionellen Strukturen und Managementpraktiken an die Dynamik hybrider Arbeitsmodelle und steigender Mitarbeitererwartungen anzupassen. Der Impulsbeitrag adressiert insbesondere die Leitungsebene von Human Resources und Organisationsentwicklung in Großunternehmen sowie das mittlere Management wissensintensiver Organisationen. Im Mittelpunkt steht die kritische Analyse historisch gewachsener Organisationsmodelle, deren Prinzipien auf Stabilität und Vorhersehbarkeit ausgerichtet sind. Die Perspektive verbindet aktuelle Studien, Praxisbeispiele und konkrete Handlungsempfehlungen, um die Transformation von Führung und Zusammenarbeit im Kontext zunehmender Unsicherheit und Komplexität zu beleuchten.

Im Vortrag wird herausgearbeitet, dass klassische Command-and-Control-Modelle und funktionale Berichtslinien den Anforderungen der vernetzten, schnellen Arbeitswelt nicht mehr gerecht werden. Die Erwartungen der Mitarbeitenden verschieben sich hin zu mehr Autonomie, Flexibilität und einer aktiven Gestaltung der Employee Experience. Hybride und remote Arbeitsformen erfordern neue, experimentelle Führungsansätze sowie den gezielten Einsatz asynchroner Kollaborationstools. Der Referent empfiehlt, agile Frameworks und Design Thinking als Methoden für Lern- und Entwicklungsprozesse zu nutzen, wobei informelle Netzwerke und Communities of Practice gestärkt werden sollen. Führungskräfte sind gefordert, sich von der „One-Pager“-Mentalität zu lösen, kontinuierlich zu lernen und als Servant Leader zu agieren, um nachhaltige Veränderungsprozesse und Mitarbeiterbindung zu ermöglichen.

DISCUSSION
10:30

Diskussion: Success factors for a better Digital Workplace Experience

  • Wie Führung, Kultur und Community-Building den Erfolg hybrider Arbeitswelten bestimmen – mit konkreten Praxisansätzen und Tool-Beispielen.

Führungskräfte und Verantwortliche aus Großunternehmen und Beratungen diskutieren, wie digitale Arbeitsumgebungen in hybriden Strukturen wirksam gestaltet werden können. Im Mittelpunkt stehen die Wechselwirkungen zwischen Leadership, Organisationskultur und dem gezielten Einsatz digitaler Tools wie Microsoft 365 und Yammer. Die Panelisten bringen unterschiedliche Perspektiven aus Beratung, Unternehmenspraxis und Community-Entwicklung ein und beleuchten, wie Mitarbeitende und Führungskräfte gleichermaßen für nachhaltige Veränderungsprozesse gewonnen werden.

Die Diskussion zeigt, dass nachhaltige Transformation in hybriden Arbeitswelten ein Zusammenspiel aus veränderter Führungskultur, gezielter Qualifizierung und Community-Building erfordert. Frank Heublein betont, dass technologische Plattformen ohne einen Wandel der Führungskultur wirkungslos bleiben. Joachim Haydecker beschreibt ein dreistufiges Vorgehen mit Informationskampagnen, Community-Aufbau und Ausbildungsprogrammen, um Mitarbeitende aktiv einzubinden. Belinda Gannaway hebt die Bedeutung der Organisationskultur als Fundament hervor und empfiehlt, zentrale Elemente wie Wertschätzung und Verbindung gezielt in hybride Arbeitsmodelle zu integrieren. Livio Hughes berichtet, dass Communities und informelles Lernen auf digitalen Plattformen die Akzeptanz und Beteiligung von Führungskräften deutlich steigern. Die Panelisten empfehlen, Führungskräfte mit arbeitsnahen Aufgaben einzubinden, den Nutzen neuer Arbeitsweisen transparent zu machen und Technologien als Mittel zur Förderung von Austausch und Kulturwandel einzusetzen.

TALK
11:10

Warum scheitert „Modern Work“ (fast) immer?

  • Wie valide Analysen von Nutzerverhalten und Energiequellen die Ursachen für das Scheitern von Modern Work sichtbar und steuerbar machen.

Digitale Transformation in Unternehmen stößt häufig an Grenzen, die nicht technischer, sondern organisatorischer und kultureller Natur sind. Im Mittelpunkt steht die Diskrepanz zwischen der Einführung digitaler Tools und deren tatsächlicher Nutzung im Arbeitsalltag. Der Beitrag beleuchtet, wie gewachsene Infrastrukturen und individuelle Verhaltensmuster dazu führen, dass neue Technologien zwar bereitgestellt, aber nicht im Sinne der angestrebten Modernisierung genutzt werden. Die Perspektive richtet sich auf die Analyse faktischen Nutzerverhaltens und die Identifikation von Energiequellen und Energieräubern im Arbeitskontext, um die Ursachen für das Scheitern von Modern Work sichtbar zu machen.

Im inhaltlichen Fokus stehen die Grenzen technikzentrierter Maßnahmen und die Notwendigkeit erkenntnisorientierter Diagnostik. Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt, wie qualitative Befragungen zu Energiequellen und Energieräubern sowie die Auswertung von Nutzungsdaten aus Tools wie Microsoft 365 und Teams valide Erkenntnisse über tatsächliche Arbeitsweisen liefern. Die Analyse verdeutlicht, dass Annahmen über Nutzerbedarfe und Transformation häufig nicht mit der Realität übereinstimmen und Maßnahmen ohne valide Datenbasis ins Leere laufen. Die Kombination aus qualitativen und quantitativen Analysen bildet die Grundlage für gezielte, bedarfsorientierte Befähigung und nachhaltige Veränderung. Ein zentrales Ergebnis ist, dass die Verantwortung für die Diagnostik und Weiterentwicklung nicht allein bei der IT liegen kann, sondern eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit erfordert.

TALK
11:40

Von Pionieren, Piloten und Rangern: Mit partizipativem Changemanagement den digitalen Arbeitsplatz entwickeln

  • Partizipative Methoden und spielerische Formate für die erfolgreiche Einführung digitaler Tools in dezentralen Nonprofit-Organisationen.

Eine wachsende NGO mit Bildungsfokus steht vor der Herausforderung, einen digitalen Arbeitsplatz für über 350 Mitarbeitende an zwölf Standorten zu etablieren. Im Mittelpunkt steht die partizipative Entwicklung und Einführung digitaler Tools unter den Bedingungen dezentraler Strukturen und heterogener Nutzerbedürfnisse. Die Projektleitung liegt bei einer Wissens- und Changemanagerin ohne klassischen IT-Hintergrund, die gemeinsam mit einer multiperspektivisch besetzten Gruppe und der Geschäftsführung den Transformationsprozess gestaltet. Der Ansatz kombiniert Multiplikatorenkonzepte, offene Beteiligungsformate und spielerische Methoden, um Akzeptanz und nachhaltige Nutzung zu fördern. Die Erfahrungen aus der Praxis werden anhand konkreter Maßnahmen und Formate nachvollziehbar gemacht.

Zentrale Elemente sind die Einführung eines Wikis als zentrales Wissensmanagement-Tool, die Nutzung von Office 365, Teams, SharePoint und Gemma sowie die Entwicklung individueller Unterstützungsangebote wie „betreutes Klicken“. Die Champion-Bringer als Multiplikatorengruppe, digitale Schnitzeljagden und gemeinschaftliche Events dienen der Motivation und dem Kompetenzaufbau. Die kontinuierliche Einbindung der Belegschaft, die Offenheit für Feedback und die iterative Anpassung der Prozesse stehen im Vordergrund. Die Erfahrungen zeigen, dass partizipative und spielerische Formate die Akzeptanz und den Lernerfolg bei der digitalen Transformation in einer dezentralen Nonprofit-Organisation maßgeblich unterstützen. Herausforderungen wie Datenschutz, Tool-Vielfalt und unterschiedliche digitale Kompetenzen werden durch kontinuierliche Kommunikation, individuelle Begleitung und eine offene Fehlerkultur adressiert.

    Speaker:
  • Clara Holler, Wissens- und Changemanagerin, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
PRACTICE
12:10

Vom IT zum Change Projekt - Einführung und Adoption von Microsoft 365 bei der Raiffeisen Schweiz

  • Change-Management, Nutzeradoption und mehrsprachige Enablement-Programme bei der Microsoft-365-Einführung in dezentralen Bankenstrukturen.

Die Einführung von Microsoft 365 in einer dezentralen Bankenorganisation mit über 11.000 Mitarbeitenden stellt hohe Anforderungen an Governance, Nutzeradoption und mehrsprachige Enablement-Programme. Im Mittelpunkt steht der Wandel vom klassischen IT-Projekt hin zu einer umfassenden Change-Initiative, die tief in die Arbeitsweise und Kultur der Organisation eingreift. Der Praxisbericht bietet einen strukturierten Einblick in die strategische und operative Verzahnung von Transformationsprojekten, Kommunikation und Nutzerbefähigung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Rolle von Multiplikatoren, der Orchestrierung verschiedener Trainingsformate und der Sicherstellung konsistenter, mehrsprachiger Kommunikation über alle Standorte hinweg.

Die Umsetzung erfolgt in mehreren Etappen: Rollout der Office-Produkte, Einführung von Teams als Kommunikationslösung, sukzessive Erweiterung um Kollaborationsfunktionen und Migration der Telefonie. Ein mehrstufiges Enablement-Programm kombiniert Selbstlernangebote, intensive Ausbildung von Champions und spezifische Formate für Führungskräfte. Die Champions begleiten jeweils 25 Mitarbeitende, werden über mehrere Wochen geschult und erhalten kontinuierliche Unterstützung. Zentrale Plattformen wie SharePoint Online und Microsoft Learning Pathways bündeln Informationen, Trainings und Community-Austausch. Die nachhaltige Nutzerbefähigung bleibt eine Herausforderung, weshalb regelmäßige Refresher, praxisnahe Formate und die Entwicklung neuer Rollen wie O365 Consultants etabliert werden. Die vollständige Mehrsprachigkeit aller Maßnahmen und die enge Verzahnung von IT, Kommunikation und Fachbereichen sichern die Skalierbarkeit und Akzeptanz der Transformation.

KEYNOTE
13:40

Digital work is all about human connections

  • Wie Vertrauen, Reputation und informelles Lernen in digitalen Netzwerken entstehen und welche Rolle Communities für Wissensarbeit spielen.

Digitale Zusammenarbeit in wissensintensiven Organisationen erfordert neue Ansätze für den Aufbau und die Pflege von Beziehungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Vertrauen, Reputation und informelles Lernen als zentrale immaterielle Werte in der Netzwerkökonomie entstehen und erhalten bleiben. Der Beitrag greift die Entwicklung von Arbeitsmodellen und die Verschiebung der Wertschöpfung hin zu nicht kodifiziertem Wissen auf. Er beleuchtet, wie Communities of Practice als Brücke zwischen strukturierten Teams und offenen Netzwerken fungieren und welche Rolle digitale Tools und Plattformen für den Wissensaustausch spielen. Die Perspektive basiert auf langjähriger Erfahrung in digital verteilter Arbeit und verknüpft empirische Beispiele mit theoretischen Modellen.

Im inhaltlichen Fokus stehen die Differenzierung zwischen Kollaboration in Teams und Kooperation in Netzwerken, der Aufbau vertrauensvoller Beziehungen als Voraussetzung für Wissensfluss sowie die Bedeutung von Neugier und Diversität für kontinuierliche Innovation. Das Modell der Personal Knowledge Mastery (PKM) wird als methodischer Rahmen vorgestellt, ergänzt durch konkrete Praxisbeispiele wie den „Perpetual Beta Coffee Club“. Die Argumentation verdeutlicht, dass strukturelle Barrieren in Organisationen den Wissensaustausch stärker behindern als individuelle Kompetenzdefizite. Empfehlungen adressieren sowohl die gezielte Nutzung digitaler Kanäle für Community-Building als auch die Notwendigkeit, organisationale Hürden für lateral getriebenes Lernen abzubauen. Die Ausführungen zeigen, wie die Balance zwischen individueller Initiative und organisationaler Unterstützung zur Etablierung nachhaltiger, innovationsfördernder Arbeitsformen beiträgt.

    Speaker:
  • Harold Jarche, Workplace Collaboration Consultant, Jarche Consulting
PRACTICE
14:20

Was bedeutet hybride Zusammenarbeit?

  • Hybride Meetings erfolgreich gestalten: Technische, organisatorische und kulturelle Lösungen für gleichberechtigte Zusammenarbeit.

Hybride Zusammenarbeit in mittelständischen Unternehmen der Energieversorgung steht im Mittelpunkt dieses Praxis- und Projektberichts. Im Fokus stehen die technischen, organisatorischen und kulturellen Herausforderungen bei der Umsetzung hybrider Meetings und Veranstaltungen mit mehreren Standorten und einer heterogenen Teilnehmerschaft. Der Beitrag liefert einen detaillierten Erfahrungsbericht aus einem Großunternehmen, das hybride Management-Meetings mit über 100 Teilnehmenden an zwei Standorten und remote organisiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Integration von Gruppenarbeiten, der Entwicklung eigener Planungstools und der gezielten Kombination synchroner und asynchroner Arbeitsphasen. Die Perspektive eines Customer/Employee Experience Managers ermöglicht einen praxisnahen Zugang zu operativen Lösungen und Lessons Learned.

Zentrale Erkenntnisse sind die Notwendigkeit gezielter technischer Ausstattung – etwa mobile Endgeräte, flexible Konferenzsysteme, digitale Whiteboards und Tools wie Teams – sowie die Bedeutung von Raumakustik und Moderation für gleichberechtigte Teilhabe. Die organisatorische Komplexität wird durch Visualisierung hybrider Settings und digitale Planungstools reduziert. Moderationsrollen werden bewusst verteilt, um die Integration von Remote-Teilnehmenden sicherzustellen. Ein kontinuierlicher Lernpfad bereitet die Mitarbeitenden auf neue Tools und Methoden vor, wobei schrittweises Lernen Überforderung vorbeugt. Die Verbindung von hybrider Zusammenarbeit mit Nachhaltigkeitszielen und Arbeitgeberattraktivität unterstreicht den strategischen Stellenwert des Themas. Abschließend wird empfohlen, hybride Formate als Standard zu etablieren und die bewusste Kombination synchroner und asynchroner Zusammenarbeit als zukunftsfähiges Arbeitsmodell zu nutzen.

    Speaker:
  • Joachim Haydecker, CEXM Customer/Employee Experience Manager, EnBW Energieversorgung
TALK
14:50

Erfahrungen mit der Etablierung eines M365 Programmes

  • Iterative Einführung von M365 in globaler F&E: Governance, Betriebsrat, Rollout-Strategie und Akzeptanz neuer Kollaborationsmodelle.

Im Mittelpunkt steht die Einführung und Operationalisierung eines M365-Programms in einer internationalen Forschungs- und Entwicklungsorganisation mit über 5.000 Mitarbeitenden. Die Perspektive einer Digital Collaboration Specialist aus der IT-Abteilung ermöglicht einen praxisnahen Zugang zu den Herausforderungen und Lösungsansätzen bei der digitalen Transformation etablierter Strukturen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Integration von Governance, Betriebsvereinbarungen und Change Management in einem komplexen, globalen Umfeld. Der Beitrag zeichnet sich durch die detaillierte Darstellung iterativer Vorgehensweisen, die Einbindung von Stakeholdern und die Verzahnung von technischen, organisatorischen und kulturellen Aspekten aus.

Im Talk werden die Schritte von der Pilotphase über den gestaffelten Rollout bis zum operativen Betrieb nachvollziehbar gemacht. Konkrete Methoden wie die Rekrutierung von Multiplikatoren, die Entwicklung von Trainingsformaten und Self-Service-Angeboten sowie die Nutzung von Personas zur Systemgestaltung werden erläutert. Die Abstimmung mit dem Betriebsrat, die Migration in eine gemeinsame M365-Umgebung und die Umsetzung differenzierter Zugriffsrechte bilden zentrale Themen. Herausforderungen wie die Umstellung von Ordnerstrukturen, Akzeptanzprobleme bei neuen Ablagekonzepten und technische Limitationen bei großen Forschungsdaten werden adressiert. Die kontinuierliche Anpassung von Governance-Modellen, die Kombination aus statischer und dynamischer Rechtevergabe sowie die iterative Weiterentwicklung der Rollout-Strategie stehen im Fokus der Erfahrungsweitergabe.

TALK
15:50

Device as a Service: Mit mietbaren IT-Arbeitsplätzen die Employee Experience nachhaltig steigern

  • Wie modulare Device-as-a-Service-Modelle den Geräte-Lifecycle automatisieren und IT-Aufwände in mittelständischen Unternehmen senken.

Automatisierte Gerätebereitstellung und Managed Workplace Services stehen im Mittelpunkt eines Praxis- und Projektberichts, der die Herausforderungen mittelständischer Unternehmen bei der Endgeräteverwaltung adressiert. Der Beitrag beleuchtet, wie Unternehmen mit 200 bis 2.000 Mitarbeitenden durch modulare Service-Modelle und cloudbasierte Verwaltungslösungen den kompletten Geräte-Lifecycle effizienter gestalten. Im Fokus stehen die Entlastung der IT-Abteilung, die Reduktion manueller Aufwände und die Schaffung flexibler, skalierbarer Arbeitsumgebungen, die sowohl klassische als auch hybride Beschaffungsmodelle abdecken. Die Perspektive richtet sich auf die Optimierung digitaler Arbeitsplatzprozesse und die Integration von Self-Service-Portalen, die Mitarbeitenden eine eigenständige Auswahl und Inbetriebnahme von Endgeräten ermöglichen.

Kern des Ansatzes ist das Device as a Service-Modell, das Hardware, Software und Serviceleistungen im Abonnement bündelt. Die Bereitstellung erfolgt automatisiert über anwenderfreundliche Portale und Hersteller-unabhängige Technologien wie Windows Autopilot und Microsoft Endpoint Manager. Der Beitrag zeigt, wie Unternehmen durch zentrale, plattformübergreifende Verwaltung sämtliche Betriebssysteme und Gerätetypen einbinden, Sicherheitsupdates und Softwareverteilung cloudbasiert steuern und Compliance-Anforderungen erfüllen. Praxisbeispiele verdeutlichen, wie die schnelle Ausstattung neuer Mitarbeitender, transparente Kostenstrukturen und die Integration von Security-Services umgesetzt werden. Im Q&A werden Anforderungen an Spezialsoftware, Preistransparenz und individuelle Geräteauswahl diskutiert. Abschließend wird die Kombination aus Automatisierung, Flexibilität und Herstellerunabhängigkeit als Schlüssel zur nachhaltigen Optimierung der digitalen Arbeitsplatzprozesse herausgestellt.

TALK
16:20

Erfahrungen mit der Zusammenarbeit in VR

  • Wie immersive Kollaborationsplattformen soziale Präsenz, hybride Meetings und IT-Integration in Großunternehmen neu definieren.

Virtual Reality und Mixed Reality verändern die Art, wie Teams in Unternehmen zusammenarbeiten und soziale Präsenz erleben. Im Expert-Talk gibt Christian Glessner einen praxisorientierten Einblick in die Integration immersiver Kollaborationsplattformen in bestehende Arbeitsumgebungen. Der Fokus liegt auf der Verbindung von Virtual-Reality-Lösungen wie Oldspace VR und Microsoft Mesh mit etablierten Tools und Prozessen. Die Diskussion adressiert technologische, ergonomische und organisatorische Herausforderungen, die bei der Einführung und Skalierung dieser Plattformen in Großunternehmen entstehen. Besonderheiten wie Spatial Audio, Avatar-Gestaltung und hybride Meeting-Formate werden anhand konkreter Anwendungsszenarien beleuchtet.

Im Zentrum stehen die Potenziale immersiver Plattformen für soziale Interaktion, Eventformate und kollaborative Arbeitsprozesse. Glessner erläutert, wie Virtual Reality Collaboration-Technologien Instinkte und Emotionen ansprechen und klassische Videokonferenzsysteme in puncto soziale Präsenz übertreffen. Die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen erfordert besondere Aufmerksamkeit für Sicherheit und Endpoint-Protection. Ergonomische Limitierungen, wie der Tragekomfort von VR-Brillen und die Nutzungsdauer, begrenzen aktuell den Einsatz, weshalb hybride Formate empfohlen werden. Plattformen wie Mesh for Teams ermöglichen die Verbindung von klassischen und immersiven Meetings, während die Entwicklung von „socially acceptable“ Hardware als nächste Evolutionsstufe gesehen wird. Die Marktdynamik zwischen Business- und Consumer-Lösungen sowie die unterschiedlichen Anwendungsszenarien für Events, Workshops und Socializing werden differenziert dargestellt.

Hybrid Work als Standard für die Zusammenarbeit in der neuen Arbeitswelt

Der erste Konferenztag diskutiert den aktuellen Status-Quo und die Entwicklungen auf dem Weg in die hybride Arbeitsrealität - mit der digitalen Zusammenarbeit als Standard für die neue Arbeitsrealität.

Programm | 17.05.

INTRODUCTION
08:50

Eröffnung & Mural-Board

KEYNOTE
09:10

Doing Hybrid Right: Five Key Recommendations

KEYNOTE
09:50

Drei Kompetenzfelder für die virtuelle Zusammenarbeit

    Speaker:
  • Volker Metzger, Dipl. Psychologe & Geschäftsführer, Emotionsraum
DISCUSSION
10:30

Diskussion: Erfolgsfaktoren auf dem Weg zur Hybrid Work(Place) Transformation

  • Fragen für die Diskussion
  • Wo stehen die Unternehmen auf der Reise zur Hybrid Work(Place) Transformation?
  • Was sind die großen Herausforderungen für die Transformation in 2022?
  • Das Erlernen der asynchronen Zusammenarbeit wird immer wieder als Haupterfolgsfaktor angeführt. Wie weit sind wir?
  • Von Remote zu hybrid - was müssen die Organisationen und ihre Mitglieder noch dazulernen?
PRACTICE
11:10

Besser in der Kombination: Digital Workplace & Automatisierung

    Speaker:
  • Jasmin Haug, Teamleiterin IT Digital Workplace, Vetter Pharma
TALK
11:40

Workplace Learning & Employee Generated Content - So wird das Spezialwissen Ihrer Mitarbeitenden Teil der Adoption von Microsoft 365

TALK
12:10

Hybrid Playbook am Beispiel der Firma Heineken

KEYNOTE
13:40

Recent trends in the Hybrid Work Evolution

PRACTICE
14:20

Mit der richtigen Haltung zum erfolgreichen Social-Intranet bei dem AWO Bezirksverband Unterfranken

    Speaker:
  • Stefana-Alina Körner, Referentin Unternehmenskommunikation, AWO Bezirksverband Unterfranken e. V.
PRACTICE
14:50

Ballast abwerfen: SachsenEnergie zeigt, wie modernes Changemanagement mit alten Mythen aufräumt und Impulse für die Zukunft setzt.

TALK
15:50

Moderne Kollaboration mit Dynamics 365 und SharePoint in der Pharma-Branche

Aenova optimiert Datensicherheit und Produktivität im Contract Management mit Microsoft-Technologien

    Speaker:
  • Albert Huber, Senior Consultant CRM & SharePoint, Aenova Group
TALK
16:20

Empfehlungen & Potentiale von Video & dem neuen Microsoft Stream für die interne Kommunikation

TOWNHALL
16:50

Townhall: Reflektion der Erfolgsfaktoren auf dem Weg zur Optimierung der digitalen Zusammenarbeit

  • Podiumsdiskussion zu den Ergebnissen des Konferenztages

Empfehlungen auf dem Weg zu einer fluiden Arbeitsorganisation

Der dritte Konferenztag beschäftigt sich mit Erfahrungen und Empfehlungen für die Etablierung und Verbesserung einer fluiden Arbeitsorganisation im Kontext der digitalen Zusammenarbeit & Kommunikation.

Programm | 19.05.

INTRODUCTION
08:50

Eröffnung & Mural-Board

  • Hybride Arbeitsmodelle, Workplace Experience und fluide Strukturen: Herausforderungen, Erfolgsfaktoren und konkrete Optimierungsansätze.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie hybride Arbeitsmodelle, Workplace Experience und fluide Organisationsstrukturen in mittleren bis großen Unternehmen gestaltet und weiterentwickelt werden können. Die Session adressiert Leitungskräfte aus Digitalisierung und Organisationsentwicklung sowie Führungskräfte im Digital Workplace Management. Der Zugang erfolgt über eine strukturierte Rückschau auf die bisherigen Programmschwerpunkte und eine Einordnung der anstehenden Themen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung von technologischen, organisatorischen und kulturellen Anforderungen im Kontext hybrider Arbeit. Die Impuls-Keynote bietet einen Überblick über zentrale Herausforderungen und Rahmenbedingungen, ohne in technische Tiefe zu gehen, und leitet in das weitere Tagesprogramm mit Praxisbeispielen und Expertenbeiträgen über.

Im inhaltlichen Fokus stehen die Veränderungsnotwendigkeiten hybrider Arbeitsmodelle, insbesondere im Hinblick auf Zusammenarbeitsmuster, Führungsverhalten und Governance. Die Workplace Experience wird als Hebel für Transformation und Performance betrachtet, wobei Engagement, Führungskultur und Mindset der Mitarbeitenden als zentrale Faktoren hervorgehoben werden. Die Entwicklung fluider Organisationsstrukturen wird anhand von Modellen für Selbstmanagement und verschachtelte Aktionskreise diskutiert. Empfehlungen umfassen kontinuierliche Optimierung, datenorientierte Verbesserungen und die Einbindung von Community-Ansätzen. Die Session verweist auf konkrete Praxisbeispiele und Anwendungsfälle, die im weiteren Verlauf des Programms vertieft werden, und betont die Bedeutung klarer Richtlinien und unterstützender Strukturen für nachhaltige Veränderung.

KEYNOTE
09:10

Fünf Bausteine auf dem Weg zu einer digitalen Arbeitsorganisation

  • Fünf Bausteine für nachhaltige digitale Arbeitsorganisation: Von radikaler Akzeptanz bis Menschzentrierung und bewusster Regeneration.

Mittelständische Unternehmen mit laufenden Digitalisierungsinitiativen stehen vor der Herausforderung, Organisation und Kultur im Kontext beschleunigter Veränderungen neu zu denken. Nele Kreyßig, Director Digital Culture, bringt die Perspektive einer kollegial geführten Organisation ein, die seit zweieinhalb Jahren ihr Führungsmodell iterativ anpasst und dabei kulturelle und menschzentrierte Aspekte konsequent in den Mittelpunkt stellt. Der Beitrag adressiert insbesondere Verantwortliche für Digitalisierung und Transformation sowie Change Agents, die Orientierung und Handlungsoptionen für nachhaltige digitale Entwicklung suchen.

Im Zentrum stehen fünf Bausteine: radikale Akzeptanz der aktuellen Situation, die Priorisierung kultureller Aspekte vor strukturellen Veränderungen, iteratives Üben und Lernen, Menschzentrierung von Beginn an sowie ein bewusster Umgang mit dem Digitalisierungstempo und der Notwendigkeit von Regeneration. Kreyßig betont, dass Transformation erst durch die bewusste Annahme der Gegenwart möglich wird und dass Werte und Sinnstiftung als Orientierungsrahmen dienen. Methoden wie Design Thinking und Co-Creation werden als praxisnahe Ansätze vorgestellt, um Betroffene aktiv einzubinden. Die Bausteine wirken wechselseitig und lassen sich flexibel kombinieren. Abschließend werden konkrete Handlungsoptionen für Verantwortliche aufgezeigt, um auch ohne direkte Steuerungsmacht Wirkung zu entfalten und die digitale Transformation menschenzentriert zu gestalten.

KEYNOTE
09:50

Herausforderungen digitaler Transformation gemeinsam meistern

  • Wie interne digitale Transformation gelingt: Methoden, Führungskultur und Mitarbeiterbeteiligung im Medienhaus praxisnah umgesetzt.

Im Mittelpunkt steht die interne digitale Transformation in einem Medienhaus mit rund 500 bis 1000 Mitarbeitenden. Der Beitrag beleuchtet die spezifischen Herausforderungen, die sich aus der Verbindung von technologischer Modernisierung, Führungskultur und Mitarbeiterbeteiligung ergeben. Die Perspektive eines Digital Transformation Managers zeigt, wie nachhaltige Veränderungsprozesse durch einen wertebasierten, dialogorientierten Ansatz gestaltet werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung einer digitalen Führungskultur und der aktiven Einbindung von Führungskräften und Mitarbeitenden, um Orientierung und Akzeptanz im Wandel zu schaffen.

Kern des Vortrags ist die konsequente Fokussierung auf interne Prozesse: Die Einführung digitaler Tools wie SharePoint-Intranet und Microsoft Teams dient als Ausgangspunkt für die Transformation der Arbeitsweise. Methoden wie die Standortbestimmung im Führungskreis, das House-of-Change-Modell und der Einsatz von Multiplikatoren (Digital Champions Club) strukturieren den Wandel. Ein digitales Leitbild mit klaren Werten operationalisiert die strategische Ausrichtung und wird durch regelmäßige Reflexion und transparente Kommunikation im Unternehmen verankert. Die Rolle der Führungskräfte wird als zentral für den Erfolg der Transformation herausgestellt: Sie sollen als Vorbilder agieren, Verantwortung übernehmen und Unsicherheiten adressieren. Die Zusammenarbeit zwischen Digitalisierungseinheit, IT, Personalentwicklung und externen Partnern wird genutzt, um Wissenstransfer, Lernkultur und Innovationsbereitschaft zu fördern. Abschließend wird betont, dass kontinuierlicher Dialog und die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme auf allen Ebenen die entscheidenden Hebel für nachhaltige digitale Transformation sind.

    Speaker:
  • Peter Sturm, Digital Transformation Manager, Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg
DISCUSSION
10:30

Diskussion: Empfehlungen für das Veränderungsmanagement für die digitale Arbeitsorganisation

  • Wie daten- und erkenntnisorientiertes Veränderungsmanagement gelingt und welche Rolle Teamdiversität und Mandat in der digitalen Transformation spielen.

Fachverantwortliche und Entscheider aus mittelständischen Unternehmen und Medienhäusern diskutieren in diesem Panel, wie Veränderungsmanagement in der digitalen Arbeitsorganisation als iterativer, daten- und erkenntnisorientierter Prozess gestaltet werden kann. Die Diskussion bringt unterschiedliche Perspektiven aus Digital Culture, Beratung und Medienpraxis zusammen und beleuchtet, wie die Validierung von Handlungsfeldern, die Einbindung diverser Projektteams und ein klar definiertes Mandat für Veränderung ineinandergreifen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Verbindung von systemischem Denken, multiperspektivischer Teamzusammensetzung und der Notwendigkeit, sowohl objektive Daten als auch subjektive Erfahrungen in Transformationsprozesse einzubeziehen.

Im Austausch werden zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze deutlich: Die Panelteilnehmenden betonen, dass reine Annahmen oder klassische Schulungskonzepte nicht mehr ausreichen, um nachhaltige Transformation zu ermöglichen. Stattdessen empfehlen sie, Handlungsfelder konsequent zu validieren, datenbasierte und erkenntnisorientierte Ansätze parallel zu verfolgen und Projektteams divers aufzustellen. Die Diskussion zeigt, dass das Mandat für Veränderung klar verankert und relevante Akteure frühzeitig eingebunden werden müssen. Radikale Akzeptanz, konstruktiver Umgang mit Widerständen und die Offenheit für verschiedene Perspektiven werden als zentrale Prinzipien für erfolgreiche Veränderungsprozesse herausgearbeitet.

    Discussion:
  • Nele Kreyßig , Director Digital Culture, esentri
  • Thiemo Laubach, Geschäftsführer, contexxt.ai
  • Peter Sturm, Digital Transformation Manager, Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg
PRACTICE
11:10

Damit die Coke in die Flasche kommt: Remote Support per HoloLens 2

  • Mixed Reality mit HoloLens 2: Wie Remote Support und digitale Wissensvermittlung Stillstandzeiten und Reisekosten senken.

Remote Support und Wissenstransfer in der industriellen Produktion stehen im Mittelpunkt dieses Praxis- und Projektberichts. Im Fokus liegt die Nutzung von Mixed Reality-Technologien, insbesondere der HoloLens 2, zur standortübergreifenden Unterstützung von Produktionsmitarbeitenden. Die Perspektive verbindet technologische Einordnung, konkrete Anwendungsfälle und Erfahrungswerte aus Pilotprojekten in Unternehmen mit 1.000 bis 5.000 Mitarbeitenden. Der Beitrag adressiert die Herausforderungen von Fachkräftemangel, hohen Reisekosten und langen Stillstandzeiten und zeigt, wie skalierbare Remote-Support-Lösungen und digitale Wissensvermittlung in der Praxis umgesetzt werden.

Die Session erläutert die Abgrenzung von Augmented, Mixed und Virtual Reality und beschreibt die Einführung von Mixed Reality als hands-free Support-Tool im Produktionsumfeld. Im Mittelpunkt stehen Use Cases wie Ad-hoc-Support, Onboarding neuer Mitarbeitender und Zusammenarbeit mit externen OEMs. Die HoloLens 2 ermöglicht Experten, das Sichtfeld von Mitarbeitenden in Echtzeit zu sehen, holographische Markierungen einzublenden und Schritt-für-Schritt-Anleitungen direkt am Arbeitsplatz bereitzustellen. Pilotprojekte zeigen, dass kurze Trainings ausreichen, um die Technologie produktiv einzusetzen. Die Akzeptanz steigt durch die Vermeidung von Medienbrüchen und die Integration von Benutzerhandbüchern ins Sichtfeld. Herausforderungen bestehen in der Infrastruktur und im Change Management, während die soziale Dimension virtueller Zusammenarbeit – etwa durch Avatare – neue Formen der Interaktion und Nähe ermöglicht.

PRACTICE
11:40

Man unterschätzt was man hat – Hybrid Work in einem Traditionsunternehmen!

  • Hybride Arbeit in regulierten Unternehmen: Datenbasierte Analyse, Change-Steuerung und Lessons Learned aus der Praxis eines Versicherungsteams.

Hybride Arbeitsmodelle in regulierten Versicherungsunternehmen stehen im Mittelpunkt dieses Praxisberichts, der die Einführung und Steuerung digitaler Arbeitsplatztransformation aus Sicht eines cross-funktionalen Projektteams beleuchtet. Die Speaker adressieren die Herausforderungen und Besonderheiten, die sich aus regulatorischen Vorgaben, technischer Infrastruktur und der Notwendigkeit einer datenschutzkonformen Analyse ergeben. Die Kombination aus langjähriger Betriebszugehörigkeit und neuen Perspektiven im Team ermöglicht einen differenzierten Zugang zur Entwicklung und Umsetzung von hybriden Arbeitsmodellen. Im Fokus steht der Einsatz datenbasierter Methoden, um tatsächliche Nutzungsmuster und Mitarbeiterbedürfnisse zu erfassen und Change-Prozesse gezielt zu steuern.

Im Bericht werden die schrittweise Einführung von Microsoft Teams als zentrales Kollaborationstool, die parallele Nutzung von Skype sowie die Nutzung von Teams Usage Reports und Adoption Mining zur Analyse des Nutzungsverhaltens detailliert dargestellt. Die Speaker zeigen, wie durch anonymisierte Datenauswertung und gezielte Befragungen Annahmen über die Akzeptanz und Nutzung digitaler Tools validiert und Maßnahmen passgenau ausgerichtet werden. Die Entwicklung einer offiziellen Betriebsvereinbarung für mobiles Arbeiten, die erst nach der Pandemie abgeschlossen wird, verdeutlicht die Bedeutung flexibler und prozessgetriebener Lösungen im regulierten Umfeld. Die kontinuierliche Rückkopplung mit den Mitarbeitenden und die konsequente Ausrichtung der Kommunikation an deren Perspektive bilden die Grundlage für nachhaltige Veränderung und Akzeptanz hybrider Arbeitsmodelle.

PRACTICE
12:10

Microsoft Teams - Warum Governance und Provisioning Pflichtübungen sind

  • Automatisierung und strukturierte Governance für Teams: Praxislösungen zu Provisioning, Gastmanagement und Metadaten im Mittelstand.

Governance und Provisioning in Microsoft Teams stehen im Zentrum eines praxisorientierten Erfahrungsberichts, der die Herausforderungen und Lösungswege für mittelständische B2B SaaS-Unternehmen beleuchtet. CTO Benjamin Stierle adressiert typische Problemfelder wie unkontrollierte Teams-Anlagen, ineffizientes Management externer Nutzer, fehlende Übersichtlichkeit und Doppelanlagen. Der Beitrag zeichnet sich durch die Verbindung von technischer Tiefe und konkreten Praxisbeispielen aus, wobei der Einsatz spezialisierter Tools wie Teamcenter und die Integration von Automatisierungslösungen in den Vordergrund rücken. Die Perspektive richtet sich gezielt auf IT-Leiter Collaboration Platform und Teams-Administratoren, die vor der Aufgabe stehen, Prozesse effizient, compliance-konform und skalierbar zu gestalten.

Im Fokus stehen die Automatisierung von Teams-Provisioning, die Nutzung von Templates und Sicherheitsstufen zur Standardisierung sowie der Einsatz von Metadaten für Suche, Dokumentenverschlagwortung und Archivierung. Stierle erläutert, wie automatisierte Workflows – etwa für Gastmanagement und Massen-Updates – den manuellen Aufwand reduzieren und Fehlerquellen minimieren. Die Limitierungen von Standardfunktionen in Microsoft Teams werden ebenso thematisiert wie Alternativen für kleinere Unternehmen, etwa Power Automate oder individuelle Power-Apps. Abschließend betont der Bericht die Notwendigkeit, Governance und Provisioning als kontinuierlichen Prozess zu verstehen und empfiehlt je nach Skalierungsbedarf den Einsatz spezialisierter Lösungen mit zentralem Template- und Metadatenmanagement.

DISCUSSION
12:40

Live-Talk Alex & Ragnar Show: Ask us Anything about Microsoft 365

  • Praxisnahe Einblicke in Governance, Compliance und Integration geteilter Kanäle in Microsoft 365 für hybride Zusammenarbeit.

IT-Administratoren und Change Manager in Großunternehmen erhalten im Rahmen einer interaktiven Panel-Diskussion praxisnahe Einblicke in die technische und organisatorische Einführung von Teams Connect Shared Channels innerhalb von Microsoft 365. Das Format setzt auf eine offene Fragerunde, bei der sowohl vorbereitete Themen als auch Live-Fragen aus verschiedenen Kanälen adressiert werden. Die Diskussion beleuchtet aktuelle Entwicklungen rund um hybride Arbeitsräume, Governance und Compliance-Anforderungen sowie die Integration externer Partner in digitale Kollaborationsumgebungen. Besonderes Augenmerk liegt auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Microsoft 365 und Teams, wobei die Experten technische Neuerungen und deren Auswirkungen auf die Zusammenarbeit in verteilten Teams analysieren.

Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten und Herausforderungen geteilter Kanäle, die gezielte Zusammenarbeit mit externen Nutzergruppen erlauben, ohne den Zugriff auf komplette Teams zu öffnen. Die Experten diskutieren die notwendige Integration ins Azure Active Directory, neue Vertrauensstellungen zwischen Unternehmen und die steigende Komplexität der Governance. Weitere Schwerpunkte sind neue Features wie der People-Segmented View in Teams Rooms, individuell gestaltbare Together Mode Hintergründe und die Integration von OBS-Streams in Teams Live-Events. Im Q&A-Teil werden konkrete Fragen zur Einführung von Viva Topics, Compliance unter ISO 27001, Sharepoint-Listen-Suche und der Roadmap für die neue Desktop-App adressiert. Die Diskussion verdeutlicht, dass technische Innovationen stets mit organisatorischen Maßnahmen und kontinuierlicher Governance einhergehen müssen, um die digitale Zusammenarbeit nachhaltig zu optimieren.

 Live Ticket: Online-Konferenz 17.-19.05.2022

  • Live Teilnahme via Event.Net mit Stream und Chat
  • Keynotes, Fach- & Expertenvorträge
  • Exklusive Praxisvorträge von Unternehmen
  • Networking & Austausch via Wonder.Me (Videochat)
  • Mural-Board: Zusammenfassung & Übersicht aller Vorträge

 Premium Upgrade Mediathek: 99,- €

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